die, die das Wasser liebt
Dienstag, 30. Mai 2017
Wieder einmal schlaflos. So wie die letzten Tage bereits.

Könnte jetzt ziemlich wirr werden...aber dann mal los.

Mir sind einige Dinge klar geworden.

1)
Ich könnte meine Mutter und Co. jeden Monat besuchen fahren. Ich könnte jede Woch hin fahren. Ich könnte aber auch Prinzessin von Schweden werden.
Es wäre trotzdem nie genug oder richtig. Es ist egal wie viel ich mich bemühe, es ist zwecklos.
(Ich glaube es wäre ihr lieber, wenn ich mehr wie sie wäre. Die Ex Freundin meines Bruders war so und die wurde herzlich aufgenommen.)

Tochter "Mom ist so oft enttäuscht von mir."
Vater "Das (Eigenart) hast du von mir. Sie ist nicht enttäuscht von dir, sie sieht mich in dir. Sie ist von mir enttäuscht." [schlaues Filmzitat, das ich wegen der Müdigkeit nicht mehr so genau hinbekomme]

Sie hat es ja damals auch zugegeben. "Bah! Sie ist ihrem Vater so ähnlich!" Wozu meine Tante nur meinte "Ja und? Kann sie etwa etwas dafür?"

Recht hat sie.
Ich habe NICHTS mit meiner Mutter gemeinsam. Absolut nichts. Außer den Augen. Nichts vom Charakter. Keine Interessen, keine Eigenarten.

Alles Blöde kommt von meinem Vater. Also blöde Charakterzüge. Ist leider so.

Sie sieht mich also nicht als eigenständigen Menschen an.
Und es kommt noch etwas dazu.

2)
In der Serie "The Middle" (ja, ich liebe sie), gibt es drei Kinder. Zwei Wunschkinder und eins das eher ein Unfall war.
Die ganze Aufmerksamkeit bekommen die älteren Wunschkinder. Die Mutter ist immer sehr gestresst und wird dadurch super vergesslich, gereizt usw.

So war es ja auch bei uns. Meine Schwester war immer die erste mit allen Sachen (Schule usw) und mein Bruder, der so sehr ersehnte Junge, das Baby.
Ich wurde leider kein Junge wie geplant und so wurde eben noch ein Kind gemacht, bis mein Bruder zur Welt kam.

3)
Als ich 5 war änderte sich etwas. Ein Umschwung oder Bruch. Ich dachte mein Vater hatte eine Affäre oder so. Aber es passierte noch etwas Großes, der Vater meines Vaters ist gestorben. Mit Anfang 60.

Mein Vater meinte mal er sei böse auf seinen Vater gewesen, dass er nicht viel hinterlassen hätte (stimmt nicht) und seine Kinder nicht richtig abgesorgt hätte (stimmt echt nicht, der hat jedem seinen Anteil an Land vermacht).

4)
Mein Patenonkel und mein Vater hatten ja wohl einen sehr schlimmen Streit, wegen mir, wie alle immer so betonen, ich weiß aber nicht was genau passiert ist.

ich dachte immer, dass ich wieder irgendwas "Falsch" gemacht habe und die sich deswegen gestritten haben.

Aber, als ich meinen Stammbaum angesehen habe (ein unsinniges Blatt Papier mit so vielen Fragezeichen statt Namen) wusste ich es wieder.
Bei dem Vater von meinem Patenonkel steht ein Fragezeichen. Er hat sich nach dem Krieg verpisst und ihn mit seiner Familie im Stich gelassen.

Mein Patenonkel, damals 14 oder so, musste dann sich um seine Mutter und die vielen Geschwister kümmern.
So wie bei mir.

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass mein lieber Patenonkel mich verteidigt hat. Und die deswegen im Streit auseinander gingen. Das gibt mir jedenfalls etwas Ruhe.

5)
Alle in meiner Familie / väterliche Seite aus/ sind ultra religiös.
Ich habe bereits früh gemerkt, dass das nichts für mich ist.
Musste aber ja trotzdem alles mitmachen, weil mein Vater das so wollte.

Schaut man sich die Kinder meines Onkels an (Bruder von meinem Vater) sieht man spaßbefreite Langweiler. Was ja ok ist. Die reden fast nie, sind immer fromm und still. Gehen pilgern und puzzeln gerne.

Ich war da ja ganz anders. Komplett anders.
"Eines Tages wirst du glauben" sagte mein Vater immer.
Später dann "Wenn du jetzt nicht glaubst, ist es zu spät"

Vielleicht meinte er in diesem Zusammenhang, dass ich "eh schon verloren" sei. Ich weiß es nicht. Ich schäme mich für nichts was ich im Leben getan hab. Ich habe gelebt, wie moderne Menschen/ Frauen es heutzutage eben machen.

6)
Als ich in der Grundschule war, vielleicht war ich 8, fand ich raus dass mein Vater meine Mutter betrog.

Es ist ja nicht schlimm, wenn du unzufrieden im Leben bist und dich dann anders orientierst.
Aber dann solltest du das auch machen und nicht so tun als ob deine Kinder an allem Schuld sind und du nur wegen denen bleiben musst.

Besonders wenn der Mann sich immer wie ein Arsch benommen hat. War eh kaum da und wenn immer richtig schlecht gelaunt.
Nicht reden wenn Papa da ist. Nicht lachen. Nicht singen.
Und da meine Geschwister ebenfalls so ruhige Langweiler waren, war das alles auf mich bezogen.

Das Schlimme ist halt, er hat sie scheinbar öfters betrogen. Es war allgemein im ganzen Ort bekannt (toll).
Er hat irgendwann ein Doppelleben geführt. Er hat uns all die Jahre hintergangen und Geld für sich auf Seite gelegt.

Wir hätten also gar nicht wie die letzten Penner leben müssen, wenn er das Geld nicht abgezwackt hätte.
Entweder man entscheidet sich für eine Familie und dann ist man für diese da, oder man lässt es bleiben.
Und er hätte einfach gehen können! Es hätte sich nichts für uns geändert, weil er eh fast nie da war. Nur für ihn hätte sich schon früh was geändert, er hätte sich was neues suchen müssen.

Dann kaufte er sich eine Eigentumswohnung in einem teuren Ort, den Kinder seiner Freundin teure Geschenke und gab die ganze Schuld AN MICH AB.

Wie krank ist das bitte?!
Er übernimmt bis heute nicht die volle Verantwortung für sein Verhalten, obwohl er erwachsen ist!

Meinem Bruder hat er damals auch gar nicht geholfen, als dieser auf die schiefe Bahn kam. Ich habe ihn angefleht mit zu helfen, weil ich selber erst 19 war und es nicht schaffen konnte.
Er war herzlos und wollte meinen Bruder einfach in ein Heim abschieben.

Wer sich nicht wie Eltern verhält, darf sich so auch nicht nennen.

7)
Jedenfalls nochmal zurück zur Serie. Vielleicht waren es die äußeren Umstände (+ etwas Gestörtheit) die aus meiner Mutter das gemacht haben, was sie eben wurde. Gefühlskalt. Abgewannt. Uninteressiert. "Gebrochen".


Und so schließt sich wieder mehr das Puzzle

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Sonntag, 28. Mai 2017
Denkfehler
Ich überdenke gerade ein paar Sachen. So zum Thema Lebensplanung.

Ich sehe das ja bei meinen Verwandten, die bereits in Rente gegangen sind. Da war es eigentlich bei allen so:
- heiraten
- die Frau arbeitet irgendwas, weil das Geld nicht reicht, hat aber keine Karriere oder so
- der Mann ist der Hauptverdiener
- Haus gebaut, mindestens 20 Jahre die Schulden für das Haus an der Backe + zusätzliche Kosten wie Auto kaufen, Kinder usw
- im Alter müde, krank und viel zu kaputt um "richtig" zu leben, trotzdem hohe Kosten durch das Haus (so hoch wie Miete)

Das ist glaube ich der größte Fehler?
Davon auszugehen, dass man mit 65 oder 67 total fit ist und dann endlich sein Leben beginnen kann.

Und dafür hat man dann 40 Jahre geackert und nur am WE und Urlaub schöne Stunden verbracht?!

Wäre es da nicht sinnvoller einfach in Teilzeit arbeiten zu gehen und im Hier und Jetzt das Leben zu genießen und einen Teil für die Rente zu sparen?!

Worauf warten?
Ein Haus bauen will ich nicht. Auto brauche ich auch nicht unbedingt. Kinder weiß ich nicht. Wenn ich eh nur zur Miete wohnen will, wofür soll ich mich dann immer einschränken und so viel wie möglich sparen?! Wenn ich eh keine Sparziele mit den Einkommen erreichen kann. Reichtum bleibt in den Familien. Ich werde nichts erben, weil es nichts zum Erben gibt.

Weiß halt nur echt nicht wie das mit der Rente aussieht... ich glaube eher mies.

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Freitag, 26. Mai 2017
Fleisch
So langsam weiß ich nicht mehr wie sich ein Mann anfühlt :/ zu lange her. Viel zu lange!

An "Angeboten" mangelt es nicht...
Draußen auf der Straße sprechen mich Männer an.
z.B. ein Luke, der mich spontan angesprochen hat.

bla bla bla. kurzes gelangweilten durch die Gegend schauen und schwups lässt er mich in Ruhe.

Denn was dieser Luke und die anderen Männer gemeinsam haben / mir schicken Männer auch online Nachrichten mit ihren Handy nummern/ die interessieren mich nicht. Null.

Ich will jetzt auch nicht aus der Verlegenheit heraus /unbedingt wieder Haut zu spüren/ mich auf Jemanden einlassen der mir nicht richtig zu sagt :/ denke ich mal.

ätzend sowas.
der aktuellste Typ der versucht mich klar zu machen ist scheinbar Spanier oder so. fettes Tattoo auf dem Oberkörper.
Ende 30. find ich so naja. nicht so meine Welt.

heute in der Uni stand ein süßer Typ rum
aber jetzt dahin zu gehen und sich an zu bieten?
Auch nicht meine Welt.

tja Pech gehabt. jungfräulich halt...

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