die, die das Wasser liebt
Freitag, 21. Februar 2020
Wenn-Dann
Glaube das Leben ist wie eine Wenn-Dann Gleichung.

Wenn ich es schaffe, neben dem Studium zu jobben, kann ich Geld sparen.
Wenn ich am Ende des Studiums Geld übrig habe, kann ich Reisen.
Wenn ich weniger Geld habe, kann ich ein paar Tage nach New York.
Wenn ich mehr Geld habe, kann ich vielleicht eine kleine Weltreise machen.

Wenn der Mr getrennt ist und sich wieder ins Leben gekämpft hat, können wir daten.
Wenn das gut läuft, kann man zusammen sein.
Wenn das nicht gut läuft, dann eben nicht.


Also eigentlich alles Recht easy. Man darf nicht in Panik verfallen. Man darf nicht über seine Belastungsgrenzen gehen.


Ich muss einfach Ordnung rein bekommen.
Schlechte Menschen direkt erkennen und eindämmen.
Neutrale und gute Menschen suchen.
Psychisch stabil sein.
Glücklich werden und sein.

So ne Katastrophe bin ich nicht. Einfach ordnen, Strukturen schaffen, breiteres Kreuz bekommen.

Irgendwie läuft es doch immer...
Falls ich die Prüfungen jetzt nicht schaffen sollte, hole ich die eben nach. Alles gut, kein Drama. Ich mach das ja, um zu lernen. Andere Haltung einnehmen.

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Donnerstag, 20. Februar 2020
Nicht meine Schuld
Traum2

"Wo ist er?" sein Kumpel setzt sich dazu.
Ich kenne ihn gar nicht, null.
"Weiß nicht." ich auf von der Parkbank, hin zum Wald.
"Vielleicht bei seinem besten Freund?" mutmaße ich weiter.

Komischerweise kenne ich auch seinen besten Freund bis dato nicht, wusste nicht mal, dass es einen gibt.

"Du kennst ihn nicht?"
Sein Kumpel hat eine unangenehme Art, irgendwie.
Nein, ich kenne ihn und seine Freunde nicht und jetzt ist er weg.
Verschwunden. Keiner weiß wo.

Sein Kumpel beschließt ihn suchen zu gehen, im Wald. Ich wollte eigentlich die Bahn nach Hause nehmen, warte aber noch, falls er auftaucht.

Dann fährt plötzlich ein Auto vor, seine Mutter un er steigen aus. Er sieht schmierig, fertig aus, trägt eine Sonnenbrille. Er sieht an mir vorbei und schreit hysterisch in Richtung Wald "Komm her, wir müssen reden!" und alle verziehen sich.

Der Mr sieht mich nur als Affäre. Er hätte zwar Gefühle und Interesse, wüsste aber nicht welche. Eigentlich hat er mich immer schon kategorisch aus seinem wahren Leben rausgehalten. Ähnlich wie mein Vater es gemacht hat.


Nicht meine Schuld
Nachdem Erinnerungen und verdrängt Gefühle ja wieder wie ein heißes Chii auf dem Herd in meinem Unterbewusstsein blubbern, habe ich Gestern weiter recherchiert.


Und Videos bei youtube angeschaut.
Gefunden habe ich dabei verdeckten Narzissmus bei Eltern zB.

- sie trägt die ganze Last im Leben, ist eine arme Person, geht arbeiten und opfert sich auf, für ihre undankbaren Kinder....
so könnte man meine Mutter beschreiben
-> dabei zieht diese Person durch Zuspruch, Mitleid ihre Anerkennung

- im Handeln zeigt sich verdeckter Narzissmus so:
1 kein richtiges Interesse, wenn du etwas erzählst
halbherziges Zuhören, nach kurzer Zeit Gähnen, stöhnen -> Desinteresse wird gezeigt es wird sogar einfach irgendwann mit einem ganz anderen Thema abgelenkt und nur von sich selber geredet

2 Erwartungen, die stillschweigend erfüllt werden müssen
Bsp lädt sich selber ein, du hast dann Zeit zu haben und Kuchen usw besorgen zu müssen

3 Runter ziehen wollen, mies machen
versaut dir schöne Momente, wenn du von schönen Dingen erzählst, werden die schlecht gemacht. Scheint kein Glück zu gönnen.

4 Schweigen als Bestrafung

Erklärung
- verdeckte Narzissten wollen den anderen abwerten, um sich selber zu erhöhen. Nach dem Motto, wenn ich sonst nichts kann, habe ich wenigstens die Macht dir weh zu tun. Ich habe Einfluss.
- sie wollen selber im Mittelpunkt stehen und können es nicht ertragen, wenn es nicht um sie geht
- sie sehen eigene Vorteile, denken, sie seien besonders schlau und die anderen eben dumm. Dabei ist ihr Verhalten höchst hinterhältig. Sie haben kein schlechtes Gewissen
- können Freude anderer nicht ertragen, freut sich mehr über Schaden, die andere Person hat, ist verbittert, voller Hass.


Diese Muster habe ich schon alle bei meiner Mutter entdeckt.
- sie will unbedingt, dass ich sie besuchen fahre, redet dann aber nicht mit mir, sondern über den Tisch angeregt mit anderen/ ignoriert mich komplett
- fällt mir ins Wort mit total unsinnigen und unrelevanten Dingen, ich erzähle gerade von einem Bauprojekt und sie fällt, ganz wichtig ein, dass Jemand aus dem Dorf xy gemacht hat, was in keinem Zusammenhang steht. Sie mag es einfach nicht, wenn Jemand positiv im Mittelpunkt steht und sie nichts zu melden hat.
- erzählt man etwas tolles, wie ein schöner Urlaub, redet sie es schlecht, denkt sich irgendwas aus. "Ja aber in Rom ist es doch xy." obwohl sie nie da gewesen ist
- ist verbittert, hat kaum Spaß im Leben und gönnt es auch keinem anderen
- ist undankbar, lässt sich kostenlos zB ein Vordach bauen, zeigt kaum Dankbarkeit, fordert sogar noch mehr und redet dann schlecht über den Schenker. oder leiht sich auto meiner schwester, macht es teilweise kaputt und schmutzig und gibt es nicht mal zurück. Leiht sich meine Bücher und verkauft die hinterhältig hinter meinem Rücken weiter. Ohne Absprache, wollte die selber gern verkaufen?
- hällt Monologe, die nicht dazu dienen irgendwas zu verdeutlichen, keine Bindung aufzubauen, nein sie will einfach nur ihren Scheiß loswerden.
Dabei kann sie sich sehr gut die Laktoseintolleranz der Tochter ihrer Arbeitskollegin merken und wie furchtbar das sei. Meine Nahrungsunterversträglichkeiten hat sie bis heute vergessen, beachtet diese nicht.
- passiv-aggressives Verhalten, meine Wünsche und Bedürfnisse werden eigentlich jedes mal ignoriert und nicht ernst genommen. Bsp Beerdigung der Tante im Winter. Ich stark erkältet und geschwächtes Immunsystem durch Krankheit. 1. kam meine Mutter mich nicht mal besuchen, oder hat nach mir geschaut. 2. mehr noch, musste ich mit ihr durch den Schnee zur TrauerLocation LAUFEN. Obwohl ich krank war, weil sie nicht Auto fahren wollte? Meine Schwester wäre mit mir gefahren, aber nein, ich musste mit ihr laufen. weil sie es so wollte.

uvm

Ich habe dann aber immer direkt meiner Mjutter das auch alles so kommunziert. Also zB, wenn du nicht mit mir redest, wieso bin ich denn hier?
Oder, wieso schreist du mich an? Ich kann auch wieder gehen.
Oder, du warst doch nie in Rom, wieso erzählst du einfach sowas?

Stille und schweigen. Als ob man ein unartiges Kind ertappt hätte.
Sie ist eh oft wie ein ungezogenes Kind. Es ist aber nicht meine Aufgabe ihre Mutter zu spielen.


Ich habe mir schon gedacht, dass sie zum Beispiel lieber mir eins reinwürgt, um zu zeigen, dass sie Macht hat und sich besser zu fühlen, als mir positiv gegenüber zu treten.

Sie ist einfach nur neidisch. Anders kann man es nicht sagen.
Darauf, dass ich hübsch bin, Männer mich toll finden und sie eben noch nie. Dass ich "frei" leben kann und sie es nicht konnte. Sie gönnt gar nicht., Aber das alles ist nicht meine Schuld.

Immer wieder hat sie mich als Kind bewusst geärgert, beschimpft, beleidigt....es gab große Vernachlässigungen. Kindeswohlgefährdung.

Manche Menschen können eben keine guten Eltern sein, weil sie keine guten Menschen sind und es nicht kennen gelernt haben. Alles ok soweit. Würde man nicht versuchen nach außen hin was anderes vorzuspielen!!!!! Das nervt mich.

Es ist nicht meine Schuld
Das ist nochmal ein wichtiger Beitrag, den ich unter einem Video gefunden habe.Bzw in einem Blogbeitrag gelesen habe,

Menschen, die immer wieder toxische Leute anlocken, sind
- sehr hilfsbereit, vielleicht etwas zu sehr, dabei etwas leichtgläubig, geben viel und gern -> gucken was zurück kommt
- guter Zuhörer -> Monologe direkt unterbrechen
- teilen Ideen/ Ziele -> in der Uni werden diese dann direkt geklaut
- kontaktfreudig, offen
- wirken positiv, haben eine positive Energie -> toxische Menschen dagegen sind mißgünstig und können nicht gönnen

Ausweg
- Alarmglocken aktivieren und direkt reagieren, nicht lange warten, bis man toxisches Verhalten unterbindet!
- bei sich selbst bleiben, nicht versuchen Gefühle von Toxen zu hinterfragen, sich nicht gedanklich da rein begeben
.> eher sagen, dass ist toxisch/der ist toxisch/ das ist ein ambivalentes, toxisches Verhalten > da bin ich raus, ciao
- auf eigene Gefühle achten
- auf eigenes Wohlbefinden achten


Menschen, die als Kinder diese Art von Mißbrauch erlebt haben, sind nicht in der Lage wertschätzende, respekvolle Liebe von verlogene, besitzergreifende Lügerei zu unterscheiden! Wie denn auch?

Man hat ja nie gelernt, Menschen zu vertrauen. Oder Grenzen zu setzten, die eingehalten werden,
Bedürfnisse zu vertreten, zu argumentieren. Was mir in der Uni schwer fällt.

Momentan übe ich Raum eibzunehmen. Konrekt gehe ich im Suoermarkt oder Bahnhof nicht zur Seite, wenn mir Jemand entgegen kommt. Ich richte mein Brustbein auf und hebe den Kopf gerade. Da ich eh groß bin, klappt das ganz gut.

Nur das mit dem durchsetzten auf sachliche Ebene klappt es gar nicht....




So ihr Lieben. Ist meine Mutter nun auch eine Narzisstin, wie mein Vater? Oder passen die Punkte einfach gut zu ihrer Person???
Eine Art der Persönlichkeitsstörung hat sie 100%, aber welche? Ich weiß es nicht...


---------------------------------Nachtrag-------------------
Ich bin dann mit einer Traumreise oä schlafen gegangen und sogar recht gut gelaunt heute Morgen wach geworden.

Ich denke es besteht doch noch Hoffnung auf ein Happy End in meinem Leben. Ich muss nur alles in den Griff bekommen!

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Mittwoch, 19. Februar 2020
Ein Leben ohne Happy End
Immer dieser emotionale Stress, in mir drin, wenn esum Prüfungssituationen geht.

Nervig.

Also es gibt einige Tatsachen.
Mein Vater ist ein Narzisst. Wie er im Buche steht.

Hier gibt es einen guten Podcast der genau meine Situation beschreibt:
https://www.verenakoenig.de/blog-und-podcast/103-blogeintrag-50

Es wird der Konflikt zwischen übergiffigen, absolut kontrollierenden Vherlaten und dem konträren, Nicht-beachten-werden verdeutlich. Es wird auf Ablehnung und Abwertung eingegangen. Isolation und Bestrafungen, wie es eben auch bei mir in meiner Kindheit war bzw heute noch ist.

Laut des Podcast findet dann in den Kindern, die das alles mitmachen mussten, ein Prozess statt. Die negativen und abwertenden Aussagen werden zu einem Teil des Selbst? Die abgespaltet in der Psyche stecken.

So kann man nur den Kontakt zu den Eltern aufrecht erhalten, ohne zB Angst zu haben.


Weiß nicht, ob das so stimmig ist für mich.
Ich hatte ja Angst vor meinem Vater, weil er mir oft auch gedroht hat. Mit körperlicher Gewalt und viel über Bestrafungen.

Was mir aber aufgefallen ist, jedes mal, wenn ich diese mahnende innere Stimme höre zB "Nimm die Füße hoch beim Laufen!" dann ist es die Stimme meines Vaters, die mich anschreit. So wie früher. Und dann denke ich mir immer "Nö, du kannst mir nichts mehr!" und schluffe extra laut unf fröhlich rum.

Der Podcast sagt, dadurch dass diese negativen Anteile in einem verwurzelt sind, hat man Probleme mit
- entspannen
- Gruppen zugehörig fühlen
- Selbstwert
- Beziehungen wertvoll zu fühlen
- Lebensweg

Das würde ich alles so unterschreiben. Es fühlt sich so an, als ob man systematisch fertig gemacht wurde, einem ein falsches, feindliches Weltbild propagiert wurde und man eine Art Lebenslage Gehirnwäsche unterzogen wurde.

Man kann gar nicht mit anderen Leuten vernünftig zusammen sein, weil man sich immer falsch und anders fühlt; weil man es eben auch ist!

Verschobene Eltern erziehen sich verschrobene Kinder.
Ich weiß noch, dass ich eine zu große Jacke (gebraucht) über Jahre tragen musste, im Herbst und Winter, weil ich keine andere Jacke haben durfte. Kostet ja Geld. Und wie doll ich in der Schule deswegen gemobbt wurde, weil ich jahrelang diese "Pennerjacke" getragen haben. Obwohl es ja nicht freiwillig war (ich komme ja vom Land und da gibt es keine Klamottenläden oder Möglichkeiten sich was neues selber zu kaufen. Geschweige denn von Taschengeld)

Das habe ich mit meinen Geschwistern gemeinsam. Keinen Halt zu finden, fremd zu sein in der Welt.
Nur ich versuche es wenigsten immer wieder mal, Leute kennen zu lernen und mich einzufügen. Richtig angenommen fühle ich mich dabei aber nie, weil ich ja auch nie ehrlich sein kann. Bzw sobald ich zeige wie ich bin, mag mich keoiner mehr, weil ich manchmal scheinbar ziemlich anders ticke als der Durchschnitt.

Im Podcast heißt es weiter, man solle den Kontakt abbrechen.
Und eine Trauma Therapie machen.

Der Uni Psychologe dagegen sagt, man solle nicht den Kontakt abbrechen.

Was dagegen spricht, ist diese ständige Verletzung und Kreislauf von Ablehnung, den ich ja hier öfters beschreibe.
Und deswegen auch mein Entschluss bald, die nächstes Jahre weg zu gehen.


Ich sehe also zwei Möglichkeiten
1)
- das Negative anerkennen, neutralisieren und abhaken
- positive Aspekte/ Erinnerungen stärken
- Kontakt aufrecht erhalten, aber zu meinen Bedingungen

2)- das Negative vollständig zulassen, aufarbeiten
- den Kontakt abbrechen
- heilen und eigene Wege gehen

Ich denke es läuft auf einen Mittelweg hinaus.

Was mit meiner Mutter ist, weiß ich immer noch nicht.
Ich denke, manchmal kann sie Empathie empfinden. Halt nur nicht für mich-
Im Krankenhaus kam mal eine junge FRau auf die zu und umarmte sie ganz lang und herzlich. Sie bedankte sich, für die tolle Hilfe meiner Mutter.

Und bei mir kommt sie nicht mal vorbei, wenn ich schwer krank bin, geschweige denn umarmt mich lang und fest.

Vielleicht ist einfach zu viel passiert zwischen uns, zu viel negatives. Vielleicht kann sie nicht los lassen und einfach keine richtige Liebe spüren. Also für mich. Das würde alles erklären. Sie spielt es oft einfach nur, kann es aber nicht aufrecht erhalten und knickt dann immer wieder ein.


Ihr seht, mein Leben hat leider kein Happy End.
Ich muss da dringend drüber nachdenken.
Wieso auch die für mich wichtigen und liebevolle Menschen bereits verstorben sind. Wieso ich keinen liebevolle Partner finde. Und wie ich das alles überhaupt gestalten soll.

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Dienstag, 18. Februar 2020
Traum
Irgendwie ist die Sache mit dem Mr ja mit meinem Vater verbunden. Vielleicht weil mich beide immer wieder enntäuscht haben und mich einfach nicht lieben wollten?

Ich weiß es nicht so genau. Muss ich mal mit dem Uni Psychologen besprechen...


Traum
Carrie von SATC liegt mit einem schmierigen Typ zusammen im Bett. `Ich dachte, wir seien Seelenverwandte. Und jetzt das?` Der Anschein hatte getrübt und der tolle Mann entpuppte sich wieder nur als Luftnummer.

Sie beschloss zu gehen. "Also du bist ja mein SEELENPartner, wir sollten heiraten oder so." sie umging den Krempel seiner Wohnung. "Machs gut ja.".

Das mit dem Heiraten meinte sie nur, weil sie wusste, wie sehr Männer heiratswillige Frauen ablehnen.
Als sie die Tür rausging, sagte er "Gut, meine Freundin kommt eh bald Heim."

Freundin?
Die dann auch bald kam und sie(der Typ und seine Freundin) saßen vom Fernseher, hatten ihre Routine und erniedrigten sich gegenseitig. (hä?)


Ein Mann klaute Essen aus unserer Garage. Ich bin wieder bei meinen Eltern zu Hause. DEr Mann hat Hunger und es ist ok, wir lassen ihn ziehen. Ein Umzug geht durch den Ort.

Ich gehe nach oben und mir kommt eine Frau aus dem Dorf entgegen (hach, in Wirklichkeit die Mutter einer Freundin), sie ist blond, dünn und eigentlich immer nett.

Moment, sie kommt aus dem Schlafzimmer meiner Eltern.
Papa ist auch da. "Ok, ist das jetzt deine neue Freundin oder wie?" hätte man ja auch dezenter erstmal nur andeuten können.
Unten in der Küche frage ich was mit der Ex ist, die er doch heiraten wollte. Er stellt sich dumm, welche Ex denn? Tja, welche deiner unzähligen Freundinnen meine ich wohl? Ich nenne einen Namen, seine neue Freundin weiß von nichts.
Die wird reingelegt, denkt er würde sie richtig lieben wollen und heiraten. Macht er aber nicht, weil er Niemanden liebt, nur sich.

Ich wache auf.

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Sonntag, 16. Februar 2020
Finales Finale
So, nun endlich die Auflösung, die einige Dinge erklären wird. Oder eben nicht.

Erstmal muss ich dir gestehen, dass ich doch schwach geworden bin. Ich bin zu ihm gefahren. Zum Reden, primär.

Dann war ich da und er, zum ersten mal, richtig ehrlich und offen.
Etwas merkwürdig.
Also führen wir das Gespräch, das seit 5 Jahren überfällig ist.

Nochmal kurz zur Erinnerung, damals lernte ich ihn zu Beginn meines Studiums kennen. Er war kurz vorher mit seiner Freundin zusammen gekommen und hatte bereits eine Beziehungspause eingelegt. Wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander und verliebten uns. Das kann ich so sagen, weil er es mir auch von seiner SEite aus bestätigt hat. Im Nachheinein.

Doch dann entschied er sich gegen mich und kam wieder mit seiner Freundin richtig zusammen. Beide flogen weg in Urlaub und irgendwann zog sie zu ihm.

Seitdem ist mein Herz etwas gebrochen. Aber der Kontakt ist nie abgerissen, genauso wie die Zuneigung.
Das alles ist 5 Jahre her.


Ich fahre also zu ihm und er sieht müde aus. Vom Party machen, den Abend vorher. Generell sieht er mitgenommen aus, er ist ganz mager geworden und hat kaum noch Fingernägel übrig.

Wir sind bei ihm und reden viel. Über Familie, über Ausland, über Jobs. Er redet über die Trennung seiner Freundin, die aktuell noch läuft. Irgendwie realisiert er nicht, dass sie ihn scheinbar ausgenutzt hat und für ihre Lehrzeit ne billige Wohnung benötigt hat.

Sie würde nicht klar sagen, wie jetzt der Stand sei. Kommt mir bekannt vor.

Also frage ich. Ich frage endlich, was mit mir ist. Weil er scheinbar einen ehrlichen Tag erwischt hat.


Er sieht mich nur als Affäre. Als ich mich wegdrehe erläutert er im weiteren Gespräch, er würde mich ja auch mögen und sei interessiert usw.

Aber er habe jetzt keinen Kopf dafür. Und es sei auch nicht so eindeutig, ob er mich lieben würde.

Und jetzt kommt der bescheuerste Grund, den ich jemals gehört habe, wieso man NICHT mit Jemand zusammen sein möchte.
Ein Grund für ihn, gegen mich, ich nehme KEINE Drogen.

Das sei halt seine Lebensart. Es mache ihm Spaß und seine Freunde würden das zusammen machen und feiern gehen. Das würde die verbinden.

Ich denke was dahinter steckt
1. hatte ich ihm nicht erlaubt mich nach seiner Partynacht in meiner Stadt besuchen zu kommen, weil ich ihn drauf nicht mag -> er war sichtlich beleidigt
2. sind Drogen für ihn der ultimative Weg alles momentan zu lösen, alle Probleme, Ängste, Sorgen -> er hat Angst, dass Jemand fordert das weg zu nehmen

Man kann ja auch anders verbunden sein.
Dafür müsste man halt erstmal wieder normal Gefühle fühlen können. Was er aber in seiner Blase momentan nicht sieht.


Früher hätte mich sein Verhalten verzweifelt. Ich hätte den Fehler bei mir gesucht.

Ich kann nur sagen, diesmal liegt der Fehler eindeutig bei ihm. Er muss einfach schauen, ob er Lust hat sein Leben auf die Reike zu bekommen und ich einen Platz bei ihm finden kann - oder eben nicht. Dann soll er sich aber auch eine kleine Freundin suchen, die genau in dieses Leben reinpasst.


Dann fragt er mich, wie ich ihn sehe. Und ich antworte einfach mal ehrlich.
Ich habe mich damals verliebt, in den Menschen. Und nicht trotz Macken sondern wegen kleiner Verschrobenheiten. Und das hat bis heute nicht aufgehört.

Was ja auch stimmt. Das traurigste Liebesgeständnis ever.
Mehr wollte ich nicht dazu sagen.
Es ist ja noch nicht zu 100% auserzählt. Vielleicht bekommt er den Bogen doch noch???


Am Abend kommen dann noch einige Wahrheiten ans Licht.
Seine Freundin und ihre Familie hätten ihn unter Druck gesetzt, er solle sie bald schwängern. Obwohl die Beziehung mies lief und beide nicht mal verheiratet sind.

Und seine Ma, seine wichtigste Berzugsperson nach der Einwanderung, habe ihn damals so körperlich mißhandelt, dass er bis heute davon traumatisiert sei.
Und kiffen würde es erträglich machen. Und es sei ja die einzige alternative.

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Donnerstag, 13. Februar 2020
ich muss gehen
Dieser Gedanke ist wieder da und ich denke er ist sehr sinnvoll.

Meine Mutter hat mir damals sogar nichtmal gesagt, dass mein Onkel im sterben lag. Weil sie mich nicht "belasten" wollte.

Wir wissen ja alle mittlerweile, dass sie einfach eine gestörte Persönlichkeit ist.
Auch wenn sie jetzt, scheinbar, versucht sich zu bessern, ist die Liste der "Grausamkeiten" lang.
Und es ist einfach toxisch und eine Art Mißbrauch.

Ich MUSS hier weg. Aus meinem geliebten Rheinland weg. Nach dem Studium. Ich muss irgendwo neu anfangen, wo meine Familie keinen negativen Einfuss auf mich haben kann.
Es geht nicht anders, sonst komme ich nie in ein gesundes Leben hinein.

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toll
Alles nicht so optimal gelaufen, momentan.
Es ist total ok, dass du wütend und traurig bist!

Jetzt heißt es, sich zurück nehmen, Sachen suchen, die gut tun. Dann nach Lösungen suchen. Ganz in Ruhe, ohne Hast.

Dem Prof gefällt plötzlich dein Entwurf nicht mehr?
Ruhig bleiben, neuen Ansatz verfolgen, Unterstützung suchen. Versuche es einfach so gut wie möglich fertig zu machen. Aber nicht heute, heute darfst du matt sein.

Dass der Mr angeboten hat, hier vorbei zu kommen, aber NUR als billige Übernachtungsmöglichkeit, wenn er vorher mit vielen Drogen und plötzlichen Freunden feiern war, ist einfach nur dreist.

Du hast abgelehnt. Freundlich aber bestimmt. Du hast kein Fass aufgemacht, das war gut.#
Du solltest ihn trotzdem jetzt extrem meiden und dir Zeit nehmen später, nach dem Prüfungen drüber nachzudenken.

Ist mein Vater ein Narzisst? Und meine Mutter depressiv mit Persönlichkeitsstörung? Sicherlich, aber für solche Gedankengänge hast du momentan auch keine Kraft oder Zeit.

Konzentriere dich auf das Wesentliche, das was funktioniert, dass was dir kraft gibt....

Und, wenn meine Familie wieder jammernd und klagend fordernd, ich solle endlich nach Hause kommen? Kranke Oma besuchen?
Du hast allen klipp und klar gesagt, dass du momentan den Stress deines Lebens hast. Um was geht es denn hier? Dass es DIR gut geht. Wie oft haben die dich bitte schon berechtigt enttäuscht? 1. du kannst es wirklich gerade nicht zeitlich und emotional 2. hast du das vorher so kommunziert 3. hat niemand ein "Anrecht" darauf, dass du da hinfährst.... wenn die dich sehen wollen, sollen DIE vorbei kommen. Es gejht ja um dich und DEINEN Geburtstag. Also 4. sollte dir ja eine Freude gemacht werden und nicht umgekehrt.

Also sei in der Hinsicht nicht zu weich oder habe zu viele Schuldgefühle, denn du trägst keine Schuld!

Die können zwar enttäuscht sein, aber das ist - sorry für die Wortwahl - weil die bildungsfern sind. Die verstehen den Stellenwert von Bildung und Uni nicht... von daher, die haben/ hatten ja immer Zeit rumzufahren und Familie zu besuchen, weil es für die der einzige Inhalt im Leben war und ist.

Von daher kann es zu Unverständnis kommen.
Halt durch. Setze Grenzen und halte die ein!
Nieman der nichts Gutes für dich will, sollte eine große Rolle in deinem Leben spielen!
Es ist dein Leben. Vergesse das nicht.

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Mittwoch, 12. Februar 2020
mündliche Prüfung
und ich hab nicht gut geschlafen...
Sitze hier mit einer großen Tasse Kaffe und versuche wach zu werden.

Jut. Der Mr. Ich hatte ihm meine Kritik auch so geschrieben. Mit seiner Reaktion hatte ich nicht gerechnet. Er gab mir recht?!

Er müsse sein Leben erstmal auf die Reihe bekommen. Das sehe ich genauso. Er sucht nach kaufmännischen Jobs - und findet nur bescheuerte?! Hä? Als ob es keine richtige Jobs geben würde.

Noch beknackter, er würde Richtung Ruhrgebiet ziehen, weil es da ne Stelle gibt, bei dem man viel telefonieren muss. Solche Jobs gibt es doch in jeder Stadt???

Statt einfach mal hier in der Stadt mit dem leckeren Kölsch zu gucken.... würde er noch weiter weg ziehen.

Ich sorge mich wieder um Sachen, die mich eigentlich nichts angehen.
Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass "ich ihn immer noch will". Kann ich mir kaum vorstellen.

Aber vielleicht ist er aus dem Mix von komischen Menschen im Umfeld, Drogenkonsum und Informationsblase (schaut nie Nachrichten, weiß aber trotzdem alles besser bsp. Deutschland sei kein sicheres Land. Im Vergleich zu Ecador . Von korrupten Polizisten usw hat er noch nie etwas gehört, wie auch, er lebt, wie sie viele in der Netflix Blase. Schaut nur Serien und Filme an, die ihn interessieren.). Ich rege mich also weiterhin auf...obwohl es mich nichts angeht...


Ich denke, es wird einfach so bleiben. Obwohl wir ähnliche Ziele irgendwo im Leben haben. Obwohl wir uns mögen. Er hat eine andere Autobahn genommen und fährt nicht mehr in die gleiche Richtung. Wir schwingen nicht mehr gleich.

Wir werden immer irgendwie im Kontakt stehen. Er in seiner Welt, ich in meiner....

(Obwohl er nächsten Monat, wenn er den Job hat, auch mal vorbei kommen will. Glaube das ist aber nur Gelaber oder der Versuch so wenig wie möglich mir entgegen zu kommen.)

Ah und er hätte "Gefühle" für mich, aber so genau wüsste er nicht welche. Das bestätigt mein Eindruck, dass er durch den starken Cannabis Konsum irgendwie gar keine richtige Gefühle mehr hat. Sondern so dauer "hm, mir doch egal" geworden ist.

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Freitag, 7. Februar 2020
Denkanstöße
Kritik an mich selbst


Bis jetzt war es ja so, dass ich meine Familie und auch andere Menschen, die einfach nicht wirklich gut für mich sind, festgehalten habe.

Das ist neutral betrachtet ziemlich dumm.
Und hinderlich.

Von außen betrachtet räumt man diesen Menschen so viel exklusiven Platz ein, im Terminplan, im Kopf und im Leben, sowie Herz. Nur um jedes mal wieder enttäuscht zu werden.

Man schirmt sich von anderen ab, um diese krassen Aktionen für sich zu behalten und absorbiert sie. Es macht traurig und einsam, weil es eine große Mauer zu allen andere deswegen gibt.

Und so liege ich, betäubt vor Schmerzen, ganz allein innerhalb dieser Mauer und keiner merkt etwas. Meiner Familie, die im Schloß sitzen, juckt es nicht und alle anderen sind außerhalb der Festungsmauer. Die ich ja ausschließe.

Mir geht dann Lockerheit verloren, weil ich verbittert werde. Und halt verschlossen.


Wenn ich Jemand kennen lernen würde, der mir erzählen würde, seine Familie sei undankbar, hoch toxisch, manipulativ, schädigend, gegen einen; ja dann würde ich doch raten so schnell wie möglich zu laufen, um sein Leben zu laufen.

Weil DAS kann einen ja nicht weiterbringen, im Gegenteil.
WEnn da Niemand ist, der dich schätzt, fördert, deine ERfolge mit dir feiert und dich tröstet wenn es mal nicht so klappt, dann ist das alles ziemlich fruchtlos.

Ich würde raten eine neue Existenz außerhalb dieser Familie aufzubauen, mit einem anderen Verständnis von Leben und Identität. Und nicht weiterhin mit Kleinkriminellen rumzuhängen, die es in 1 von 10 Fällen vielleicht mal nett meinen und sich dann als Gutmenschen hinstellen.


Ja es ist hart, aber es geht nicht anders.
Ich will ja ein gutes Leben haben und auch Spaß daran.

Deswegen Denkanstoß 2, nicht nach dem Perfekten streben.
Sondern einfach nur versuchen, gut zu sein. Nicht das best Möglichste geben, sondern nur "ok" abliefern.

Ich schaffe das alles, irgendwie...

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Mittwoch, 5. Februar 2020
Loslassen
Dieses Jahr soll ja unter dem Aspekt stehen seine Erwartungen los zu lassen und zu akzeptieren was ist.

Halten wir fest, ich habe mein altes, normales Körpergewicht zurück. Yeah.

Leider habe ich aber immer noch ein geschwächtes Immunsystem und eine Viruserkrankung, die eine Krebsvorstufe ist. Also keinen akuten Krebs, sondern immer so ein bisschen davor.... da ist nächste Woche der nächste Krebstest. Aber ich merke wieder, meine Lymphknoten sind geschwollen, im Mund haben sich Entzündungen ausgebreitet. Ich bin mehrere Tage im Monat dauer erkältet und mehr krank und gesund....

Jedenfalls dann noch die Sache mit M. Es schmerzt, dass Mischa sich so stark zum negativen verändert hat. Oder war er immer so?
Früher ein lustiger, positiver Junge Anfang 20. Viele Ziele und Träume, liebevoll, fürsorglich. Unbekümmert.
Und jetzt eben so ne Katastrophe, wie bereits beschrieben.
Die Beziehung hat ihn kaputt gemacht oder ist es einfach das Leben? Mit Ende 20 merkt ja jeder, was er erreicht und was eben nicht. Und was man vllt auch nicht erreichen kann.

Trotzdem, alle meine Vorstelliungen von einem möglichen gemeinsamen Leben waren auf den alten M bezogen. Der noch Möglichkeiten und Lust am Leben hatte.
DEr sich ändern wollte und ach es ist Hoffnungslos. Diesen Typ gibt es nicht mehr. Ende.


Dann noch die Sache mit meinem Vater.
Diese Version der Wahrheit, dass er einfach immer ein Einzelgänger war, nie ein Familientyp, sich in eine Ehe und alles quatschen ließ und es dann bereute. Jetzt sein eigenes Ding durchzieht, wo Kinder keinen Platz haben.
Mir geht es gut mit dieser Ansicht, jedoch dauert es, bis diese klaffende Wunde, dass er mich nie haben wollte und deswegen immer abgelehnt hat, sehr.
Trotzdem, es ist nicht meine Schuld, ich hätte sonst wie sein können. Mama hat ihn reingelegt und die Pille abgesetzt. Dafür kann ich nichts.
Und leider wird daran auch nie etwas änderbar sein können.

Wie meine Familie, die keine Familie mehr sein wollen.
Ich werde nie eine intakte Familie erleben. Außer ich gründe selber eine.


Das sind ziemlich viele Wahrheiten. Ziemlich viel Stoff zum traurig sein. Aber ich denke es ist berechtigt und muss betrauert werden.

Damit es irgendwann besser werden kann.

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Montag, 3. Februar 2020
Adieu, falsche Freundin
Tja, so kann es laufen im Leben.

Meine eine Freundin im Studium und ich, wir gehen getrennte Wege.
Gab es einen großen Streit oder Knall?
Nein, nicht mal.

Immer mehr häuften sich Ungereimtheiten. Mal erzählt sie stolz, wie wohlhabend ihr Vater sei, dann wieder - vor den Anderen - er würde ja nicht richtig für sie zahlen.

Dabei lebt sie komplett von dem Geld ihrer Eltern. Scheint das aber, wie es gerade zur Situation passt, zu vergessen oder halt zu lügen, um sich besser hin zu stellen.
Jobben geht sie nur zum Spaß und für Extrawünsche.

Das ist auch absolut ok. Wenn man dazu steht?!

Schlimmer noch, als ich ihr von einer Rückzahlung einer Versicherung erzähle (die ich aus Geldmangel vor dem Masterstudium gekündigt habe), klatscht sie in die Hände und ruft laut "Cool, dann kannste mich und meine Freunde ja einladen.!"

Damals war noch geplant, dass ich mal mit in ihre Heimat komme. Aber wieso sollte ich Getränke für Fremde Leute ausgeben?! Von meinem hart ersparten Geld???
ICH bin 6 Jahre arbeiten gegangen, jeden Tag, zu schlechten Lohn, ;MEINE Eltern zahlen meine Miete nicht.....

Und dann dieses ewige Kindsein wollen... fährt fast jedes WE nach Hause mit dreckiger Wäsche, schleppt diese durch 3 oder 4 Züge quer durch Deutschland, als einfach mal zum Waschsalon zu gehen.
Ne statt dessen wohnt sie noch zu Hause und wird da auch wohnen bleiben. Als ewiges Kind halt.


Als bei mir die mögliche Krebs Diagnose kam, texte sie mich komplett zu, mit IHREN "Problemen" mit ihrem Vater. In diesem Fall eine Gartendekoration, die ihr nicht passte.
What?

Bei einem gemeinsamen Ausflug ging es pausenlos um ihre "Probleme" und Genörgele. Bis ich was sagte.
Ich sagte es nicht böse, aber es wahr schon lange überfällig.

Und sie? Riss weit die Augen auf und holte zum Gegenschlag aus. Verbal. Ja ICH würde mich ja total oft über meine Mutter beschweren.

Hm ne, sehe ich nicht so. Ich erzählte ganz selten von meiner Mutter, gerade weil ich weiß, wie schwierig diese Dinge über die nachzuvollziehen sind. Weil sie eben krank im Kopf ist.
Auch ist es ein Unterschied, ob man 8 mal am Tag ausschweifend und genüßlich von seinem Vater brabbelt oder kurz zwei Sätze in einem Monat zu seiner Mutter äußert....

Manchmal stand sie schon in der Tür der Uni und wartete auf mich. "Was ich dir erzählen wollte...meine Vater....."
Ohne zu fragen, ob ich das überhaupt wissen möchte.

Als ihr Bruder zu Besuch kam, sollte ich doch dazu kommen. Wieso sollte ich? Es sieht zwar vllt nicht so aus, ich habe aber ein eigenes Leben.

Die letzten Arbeiten in der Uni, in der sie "nichts gefunden hat" setzten dem ganzen noch die Krone auf.
Man kann es sich auch leicht machen.

Dazu ständige Bitte um Hilfe. Obwohl ich 6 Fächer habe und sie nur 3. Und es noch 17 andere Kommilitonen in ihrer Gruppe gibt.
Es wurde sich dann nur noch gemeldet, wenn sie "Hilfe" brauchte. Dinge, die sie auf mich abwelzen wollte.

Als ich nein sagte war dann auch alles vorbei.
Meldet sich gar nicht mehr. Gibt auch wichtige Infos nicht weiter, weswegen ich jetzt nur eine Woche Zeit habe mich mit Literatur für eine Prüfung auseinander zu setzten....

Rückblickend hätte ich viel eher mal direkt was sagen sollen.
Tut mir fast Leid um die ganzen Stunden Lebenszeit, die ich an ihre dummen Gelabert verloren habe.

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Freitag, 31. Januar 2020
Der seltsame Fall des Mr. M.
Der Mr, ja ja, aber irgendwo müssen meine Gedanken nun mal hin.

Er trennt sich von seiner Freundin- oder eher gesagt, verlässt sie ihn. Wie sich herausgestellt hat, suchte sie scheinbar nur eine günstige Möglichkeit zu wohnen, solange sie in der Lehre war. Gleich am ersten Tag, als sie ihren Job fest hatte, sei sie heimlich Wohnungen angucken gegangen.

Also für sich allein, wohl gemerkt.

Das alles nach seinen Erzählungen. Ob es wirklich stimmt? Weiß keiner.

Schlecht sieht er aus. Das letzte mal haben wir uns vor einem Jahr gesehen.

Und wie ist es mir in dem Jahr ergangen? Ich habe toxische Freunde aus meinem Leben gestrichen und easy wieder mein altes Normalgewicht zurück (-13kg).

Gehört er nicht irgendwie zu diesen toxischen Menschen dazu?
Schwierig.

Wir reden ein bisschen und zum ersten mal spüre ich keine Anziehungskraft. Kein Kribbeln, kein nichts.
Viel mehr ist er wie ein ungepflegtes Häufchen Elend.

Schuld ist...natürlich seine Freundin. Für alles quasi.
Die Unordnung in der Wohnung. Ihre Schuld.
Dass er keine Lust auf dieses und jenes hat. Wegen "der Alten", wie er sagt.
Und so weiter und so weiter.

Er findet seinen Weg im Leben einfach nicht.
Das ist einerseits ok, ging/ geht mir ja auch so.
Nur, ich will das ja dringend ändern und mache viel, um weiter zu kommen.

Er scheint sich abgefunden zu haben.
Träumt immer noch von komischen Geschäftsideen oder erzählt was er alles könnte, wenn er nur wolle bla bla.

Mit dem Kopf weit weg von der Realität.
Er war noch nie so unattraktiv für mich.

Dann meckert er sogar noch an mir herum. Kritisiert, hört aber nicht aufmerksam zu.

Alles in allem scheint er ein richtiger Lappen geworden zu sein.

Schaue ich mir die Fotos von früher an, da war er jung, braun gebrannt, volles dunkes Haar, ein Mädchenschwarm.
Heute mit Ende/ Mitte 20 ist das Haar ausgegangen, Falten sind da, er wirkt blass und irgendwie formlos.

Dazu noch die Billo Klamotten, die scheiße aussehen, die zugemüllte Wohnung und die fehlende Perspektive im Leben.

Dafür hat er eine neue Klage bekommen. Alles wieder die Schuld der anderen. Es ist nie seine Schuld.


Ich habe mich die letzten Jahre weiter entwickelt. Zum Positven hin, finde ich.

Er meint gegen Ende, jetzt sei er bald ja frei und ich könne ihn trösten. Ähm, nein?!?
Wieso sollte ich?

Ich möchte keine schlechte Menschen in meinem Leben haben. Egal, ob "die Anderen alles Schuld" sind oder man sich seine Unfähigkeit eingesteht.
Aber die letzten Jahren und der Umgang mit seiner Freundin und seinen kaputten Freunden haben ihn scheinbar "gebrochen". Und es gefällt ihm so, in seinem Sumpf.

Sorry, aber das ist alles nicht mehr mein Ding.
Ich habe mich richtig unwohl gefühlt und habe keine Lust weder auf a) nen halben Sozialfall, den ich hochziehen muss (Bewerbungen schreiben usw) b) Jemand der nicht mal 10 Euro für ein Bahnticket ausgeben will, um mich zu sehen. c) Jemand der sich scheinbar gar keine Mühe geben will, sondern denkt es sei einfach. d) mich dann herumärgern, dass er meinen Erwartungen nicht entspricht und mich immer wieder enttäuscht.

Nein danke. Nicht so.

Ich möchte kein Trostpflaster sein.
Ich glaube, ich bin ein ganz guter Mensch und so möchte ich auch behandelt werden. Respektvoll und auf Augenhöhe. In einer erwachsenen Beziehung.
Mit Brötchen sonntags morgens, gemeinsamen Urlauben, einer hübschen Wohnung und gemeinsamen Zielen.

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Donnerstag, 30. Januar 2020
besser
so jetzt hat sich die Lage etwas gebessert.
Alle Uni Sachen sind besprochen worden und kamen gut an.
Jetzt heißt es "nur" noch machen.

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Mittwoch, 29. Januar 2020
momentan kotzt mich alles nur noch an.

Es läuft zwar irgendwie, aber ist sehr anstrengend.


Ein falsches Wort in der Uni und bang, hänge ich in den alten Emotionen fest.

Früher habe ich mich um meinen kleinen Bruder gekümmert, obwohl ich selbst noch ein Kind war.
Lange dachte ich, das sei normal.

Und jetzt? Schaue ich auf diesen riesen Schmerz, der in mir ist. Wie ein trübes Gewässer, bei dem der Grund komplett tief schwarz ist.

Ich bin müde, überarbeitet und genervt. Und immer wenn es um Stress in der Uni geht, sind auch die alten Emotionen wieder da. Wie auf Knopfdruck, automatisch.
Zusammen mit Alpträumen und Panikanfällen nachts.

Toll.

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Freitag, 17. Januar 2020
immer noch alles nervig.
Gruppenarbeiten in der Uni, die kostbare Zeit rauben.
Genauso die ewigen Fragen nach Hilfe, mal hier kurz was erklären usw.
Dann noch die tollen Ausflüge..... ich bräuchte mehr Zeit für meine 2 Hauptfächer...oder mal für mich? Mal zum Entspannen oder was schönes zu machen :/

Aktuell ist es nur noch stress und arbeit und rückenschmerzen.

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Letzte Aktualisierung: 2020.02.21, 09:27
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