die, die das Wasser liebt
Donnerstag, 6. Dezember 2018
Abschied
Auch wenn es nur noch wenige Leser gibt, was ok ist, möchte ich nach wie vor meine Gedanken hier teilen.

Ich habe überlegt wie ich meine Probleme hier lösen könnte.
Und bin zur keiner Lösung gekommen.

Es gab mal den Plan NRW komplett zu verlassen, mehr Distanz zu meinen Eltern schaffen.
Um mehr zur Ruhe zu kommen, um blöden Fragen aus dem Weg zu gehen. Familie, die zu weit weg ist, vergisst einen irgendwann ganz...

Damals wollte ich dann doch lieber hier bleiben, um die restliche Zeit mit meinen älteren Verwandten zu verbringen und mit meinen Freunden.
Heute sieht es wie folgt aus
- Patentante manchmal verwirrt, oft sehr gemein zu mir -> war früher meine wichtigste Bezugsperson
- Patenonkel bereits vertorben
- Oma abweisend zu mir, hinterhältig, gemein
- Mutter unterkühlt, macht sich lustig
- Geschwister nehmen Abstand, dumme Sprüche, ziehen runter

- beste Freundin -> Kontakt abgebrochen, ständig bissige Kommentare
- bester Freund -> Kontakt abgebrochen, ständige Drogenprobleme, Lügen usw.
- zwei sehr gute Freundinnen
-> die eine Drogen und "Koksverhalten", unfreundlich, unverschämt, Höhenflug
-> die andere Kontakt abgebrochen, weil ihre neue Partnerin das so wollte
- sehr gute Freundin -> weg gezogen Schwarzwald

- lose Bekannte sind der Rest
- beknackter Ex-Typ, der mich einfach nicht will
=> das ist mein Leben

Man soll nicht in Selbstmitleid versinken, aber wenn ich mir anschaue, was ich habe, dann habe ich quasi fast nichts. Nen Bandscheibenvorfall, super.

Die Uni läuft semi. Ich habe da eine Freundin gefunden.
Die andere Unifreundin wohnt auch weiter weg.


Ich finde einfach keinen Halt. Vielleicht ist es Zeit weiter zu ziehen. Die alten Pläne umzusetzen. An das andere Ende von Deutschland oder sonstwo zu gehen.
Neu anfangen.

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Donnerstag, 29. November 2018
ich schaffe es nicht!
Kleines Stimmungstief, bzw großes.
Könnte an der vergessenen Anti Baby Pille liegen oder am drum herum.

Kommt mir so vor, als würde ich die ganze Zeit rudern und rudern und rudern, aber ohne weiter zu kommen.

Ich treffe Männer, die direkt an meinem Lebensweg und Studienfach meckern. Ne Streberin sei ist.
Da habe ich direkt keine Lust mehr zu. Direkt Abgesägt.

Ich sortiere alte Freunde aus, die mir nicht gut tun, die, die Drogen nehmen und ein schlechter Einfluss sind. Manche haben sich auch so erledigt. Fast alle abgesägt.

Und so sitze ich hier alleine, weil zu wenig neue Leute nachkommen. Leute, die mich unterstützen und mich weiter bringen.

Es bleibt nur die Familie und die ist eben wie sie ist. Mehr eine Belastung, als Hilfe. Mehr Leute die mich ausgrenzen und mir das Gefühl geben falsch zu sein. Ein Clan, der gegen mich ist oder jedenfalls nicht für mich.


Man denkt ja, wenn man allein ist, könnte man was mit seinen Geschwistern machen. Meine Geschwister sind aber beide merkwürdig. Drücken Kommentare, machen alles schlecht. Machen meine Verdienste, Erfolge und Glück schlecht.

Eigentlich alle von denen.
Was ist die Alternative?

Sich bei den höher gestellten Kids einschleimen?
Ich weiß mittlerweile, wie man damit umgeht, ja. Was man sagen darf, was bei denen als normal gilt und was nicht.
Eigentlich alles aus meinem Leben kann man nicht mal eben locker erzählen, weil in deren Welt zu abweichend, zu unnormal.

Mithalten kann man kaum. Könnte man versuchen, aber mir fehlt einfach der Plan dazu. Mir fehlen die Menschen, durch die man eine bessere Etikette lernt oder einfach, ob man jetzt scheiße sagen darf oder nicht.

Also schweige ich, wie so oft.
Langsam weiß ich nicht mehr weiter.

Finde ich keinen Mann, weil ich die Falschen treffe oder suche ich immer nur nach Gründen um mich auf Niemanden einzulassen?

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Sonntag, 25. November 2018
Zwischenstand
" Das ist erst einmal nichts Schlimmes, aber wenn es dazu führt, dass Sie Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse immer zurückstellen, um anderen in schwierigen Situationen zu helfen, ist dies auf Dauer problematisch." - ich habe immer noch keinen Kontakt zu meinem besten Freund. Genau aus diesem Grund.

Was ich will, was ich hab, wo ich stehe

Ich wünsche mir
nach wie vor ein harmonisches und vor allem stabiles Umfeld.
Damit ich sowas wie die Anti-Babypille gar nicht bräuchte, um emotional stabil zu sein.

Ich nenne es, das gute Leben.

Ziel ist also dieses gute Leben zu führen. Mit ner schönen, kleinen Wohnung, in sicherer Lage, später vielleicht mit Spülmaschine und ner Arbeitsecke/ -raum. Das wäre sehr cool. Vielleicht noch ne Badewanne.

Jobmäßig wollte ich ja Richtung Expo/ Ausstellungen gehen, was wohl gar nicht mal so einfach ist da rein zu kommen.
Toll und jetzt? Das ist wohl die höchste Kunst, für Architekten und ich bin ja noch relativ am Anfang.

Ebenfalls würde ein Mann dazu gehören.
In der Tat, habe ich einen jungen Mann kennen gelernt.

Optisch würde es passen und auch vom Wesen her.
Nur auf der geistigen Ebene hapert es etwas...
Bin mir nicht sicher, ob ich das eingehen möchte, wenn ich jetzt schon Bedenken habe. Würde ich ihm nicht das Herz brechen?


Uni läuft mittelprächtig. Die ersten Zwischenprüfungen stehen an. Mal sehn. Inhaltlich ist es gut. Nur alles andere irgendwie nicht so richtig.

3 Familienmitglieder lagen kurze Zeit hintereinander im Krankenhaus. Allen gehts aber wieder gut.


Und dann kommt einem ne Reisedoku dazwischen und plötzlich ist wieder diese Gedanke da "Was ist, wenn wir alle falsch leben? Wenn wir auch einfach los ziehen sollten, um die Welt zu sehen und zu entdecken."


Also hänge ich hier etwas zwischen den Seilen, kann mich nicht einigen, welches Leben ich führen möchte und weiß nicht genau, wie ich meinen Weg finden soll.

Einerseits finde ich Bauwagenleben total spannend und das autonome Zentrum, Hausbesetzer und Aktivisten
- auf der anderen Seite steht mein Managementstudium und die Spießigkeit.

Nasenpiercing? Bloß nicht, bekommste keinen Job mit.

Am liebsten würde ich alles haben. Piercing, mit Aktivisten Tee trinken und quatschen und die Quíntessenz rausziehen und in die Spießerwelt übertragen.
Benimmkurs machen, nur um gewapnet zu sein, für anspruchsvolle Kunden und dann in der Freizeit trotzdem Bier aus der Flasche trinken.

Schwierig.

Du kannst nicht verrückt/ frei und seriös/stabil sein. Nicht gleichzeitig. Ich müsste einen Job finden, der einem beides erlaubt und man zufrieden sein kann.

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