die, die das Wasser liebt
Freitag, 17. Februar 2017
Vorbilder
Irgendwo hab ich gelesen, man solle -wenn man im Leben unglücklich ist- gucken wie ein schönes Leben aussehen könnte.

Ich hab irgendwie echt wenig gute Vorbilder von glücklichen erwachsenen Menschen in meinem Umfeld.

Wenn ich mich mal so umschaue, kommen mir die Eltern des Freundes einer Freundin in den Sinn.
Die leben nämlich "normal", so wie wir, obwohl sie Eltern und erwachsen sind.
Sprich, da wird gemeinsam gekocht und Freunde vom Sohn (ich z.B) können einfach dazu kommen.
Eine Tatsache die alle vermeindlich normalen oder glückliche Familien (meiner Freunde) gemeinsam haben. Da kannste als Kumpel da sein und darfst mitessen. Ohne dass die Kartoffeln abgezählt sind. Und vor allem mit Gelassenheit. Da darf man reden was man möchte und muss nicht den Mund halten weil der Vater anwesend ist.

Also eine entspannte und einladende Atmosphäre.
Bei den besagten Eltern ist es so, dass die entweder zu Hause schön kochen oder Essen gehen und ins Kino.
Oder mal in die Kneipe mit Freunden.

Die Eltern meiner besten Freundin gingen früher jeden Sonntag gemeinsam als Familie essen. Damit die Mutter auch mal entspannen kann und die aktiv Zeit füreinander haben.

Und das ist etwas möchte ich auch mal haben.

Vor allem aber, falls ich mal Kinder haben sollte, möchte ich mich um sie kümmern. Probleme anhören, trösten. Und nicht in meinem Alltagstrott gefangen sein und nicht verfügbar.

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Donnerstag, 16. Februar 2017
Dinge, die...
...ich erst später gelernt habe, bzw von meinem Elternhaus anders vorgelebt bekommen habe.

1) nicht mit unguten Dingen hausieren gehen.
Jeder hat WehWehchen, muss man aber nicht Jedem erzählen.

2) einfach öfters die Klappe halten
gemäß dem Motto, wenn man nichts Gutes zu sagen hat, lieber garnichts sagen.

3) versuchen sich mit allen irgendwie gut zu stellen.
Wenn man von denen "abhängig" ist, wie im Studium oder Job.
Einfach nett, Hallo und Tschüss sagen. Dazwischen belanglosen Smalltalk. Reicht schon. Private Probleme lieber zu Hause lassen und mit richtigen Freunden besprechen.

4) man kann charmant sein.
Wenn ich wütend wurde - und mit Freunden oder in der Uni mit den Leuten - so sprach wie mein Vater es immer mit mir gemacht hat wurden die nicht nur rot, sondern waren richtig peinlich berührt.
Ja, charmante Worte sind nicht so bei uns auf dem Land angesagt. Absolut garnicht. Aber nirgendwo, bei keiner meiner Familienteile, auch nicht entfernte Onkel oder so.
Wenn man da zusammen am Cafe Tisch sitzt und Kuchen futtert, sagt schonmal einer "Jo jo, Yestern hätt isch rischtig Dünnpfiff gehabt." Es gibt keine netten Umschreibungen oder Beschönigungen.
Und das ist der momentan größte Punkt, man kann viele Dinge auch viel viel netter sagen. Menschen mögen es nicht, wenn man direkt, ehrlich und schroff ist. Nur manchmal fallen mir dann so diplomatische Formulierungen garnicht ein.... deswegen halte ich oft lieber die Klappe, gemäß Punkt 2.

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Montag, 13. Februar 2017
Giftpfeile
Muss das einfach mal runter schreiben.

Also, nicht ich sondern eine quasi neue Unifreundin hat dann das Grüppchen in der Uni angesprochen. Die meinten, meine Sachen seien im falschen Format gewesen und deswegen hätte das nicht geklappt. Was man mir ja auch hätte sagen können?

Jedenfalls, neues Thema, hat meine Oma bald Geburtstag.
Und meine Oma kann mich irgendwie nicht leiden. Ich weiß nicht genau wieso.
Schon seit ein paar Jahren ist sie immer so leicht pampig zu mir. Ich bin ja so wie ich bin, oft etwas lauter, aber fröhlich (ja bei meiner Familie bin ich auch mal fröhlich^^), offen heraus und direkt.
Sie sagte dann immer sowas wie "Oh Gott bist du albern." Aber in einem ernsten, bösen und tadelnden Ton. Oder ich wäre bescheuert. Aber nicht lieb gemeint.

Ich habe die These, dass ich sie an meine Tante erinnere. Meine Tante, der ich nahe stehe und die selber oft meinte, dass meine Art ihrer (von früher) gleicht.
Und meine Oma mochte schon meine Tante damals nicht besonders. Gab sie weg zu den Nonnen. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch meiner Tante um da wieder weg zu kommen, bekam sie wohl einfach Ärger von meinen Großeltern.

Und, dass meine Oma alles zugelassen hat (scheinbar), was mein Opa mit meiner Tante gemacht hat.... das schwummert halt unterbewusst bei mir.

Oma redet aber auch nie über ihre Vergangenheit. Oder über die Flucht aus Polen oder so. Ich weiß quasi nichts über sie.
Wenn wir da sind gibt es so peinliche Stille.

Und so... weiß ich garnicht warum ich zu dem Geburtstag gehen soll. Wenn ich ihr sonst am telefon gratulieren wollte, würgte sie mich direkt immer ab. Zu meinen Geburtstagen kam sie erst garnicht, weil sie ein anders Fest in der Nachbarschaft hatte.

Also was soll der Scheiß? Werd vllt hingehen und schnell wieder abdampfen. Ich weiß nicht wieso man sich immer alles so kompliziert machen muss?


Ansonsten, ist es eher ruhig mit meiner Familie. Hab meine Schwester zum Kuchen Essen (eigentlich nur mit Freunden) eingeladen. Ich hoffe sie schafft es normal dahin zu kommen und sich einigermaßen einzubringen. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin kein Kindermädchen mehr. Sie ist über 30 jahre alt und muss langsam selber mal klar kommen.


Manchmal glaube ich, dass ich so wenig Lust in der Freizeit habe mich nach anderen Leuten zu richten, weil ich das früher immer machen musste. Immer nach den anderen richten und für sie sorgen.

Nur das Bad benutzen können, wenn meine Mutter mal keinen Besuch hatte. Leise sein, wenn mein Vater da war. Nicht reden wenn er mit uns gegessen hat. Meinem Bruder bei allem helfen, weil der ja noch so klein war. Viel im Haushalt und Garten helfen. Was ich wollte war wirklich oft völlig egal.

Und jetzt, wenn ich ins Kino gehen will (so wie gestern), nervt mich das Absprechen mit anderen Leuten so sehr (früher treffen, später, usw) dass ich lieber alleine gehe.
Weil ich es hasse mich nach anderen Menschen zu richten.

Ich hab immer meine kleinen Pläne für den Tag oder die Woche und liebe es sie so gut wie möglich einzuhalten. Das gibt mir Struktur und hilft das Chaos klein zu halten.

Und andere Leute nerven dann so rum, erst noch hier hin und da hin. Irgendwie will ich das nicht.hmmm

Hätte eigentlich Gestern ein Date haben sollen. Aber dem Typ war es nicht wert mit mir ins Kino zu gehen. Er wollte lieber Bier saufen gehn. Als erstes Date finde ich das aber total daneben. Hab dem abgesagt und bin eben alleine gegangen...

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Letzte Aktualisierung: 2017.02.17, 11:28
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