die, die das Wasser liebt
Montag, 2. Dezember 2019
Teil 1- runter kommen

Ok, Unistress und viel zu tun vermischen sich mit alten Emotionen. Versuche dich zurücl zuziehen, gut zu dir zu sein, Pausen zu gönnen, nicht zu viel zu machen.

Es ist keine Schwäche auch mal schwach zu sein, sondern menschlich.

Hierbei geht es an deine Ur-Angst, das Thema, welches am tiefsten in deiner Seele brennt, solange du lebst.

Es ist ok und verständlich, dass du müde und kaputt bist, Heißhunger auf Süßes hast. Es ist voll ok.

Schau, wenn wir das jetzt teilweise gelöst bekommen, könntest du vielleicht irgendwann eine Beziehung führen. Eine entspannte Beziehung auf Augenhöhe, ohne alten Schmerz. Es lohnt sich also, Morgen zur UniPsychologin zu gehen.

Atme tief ein und aus. Alles wird gut. Du machst wirklich alles ganz fabelhaft. Dein Geld, dein Studium, du kümmerst dich um alles, bist aktiv und fleißig.

Fall jetzt bloß nicht wieder auf halbgare Typen rein, die dich nur runter ziehen. Diese, die sich nicht melden, weil sie beziehungsgestört sind. Das hat nichts mit dir oder deinem Wert zu tun! Da ist, weil die gestört sind, nicht du!

Teil 2 - das Problem
Ok, stell dir vor eine Freundin hätte das Problem. Nennen wir sie mal Mia.

Mias Eltern haben sehr früh und total verliebt geheiratet. Sie dachten, "Das ist der Mensch fürs Leben.". Doch Mias Vater wollte keine Kinder, bis es dann einfach so kam.

Szenario1 Mias Vater wollte eigentlich keine Kinder, ist erst etwas wütend, dann aber von dem Kind verzaubert. Er freut sich und merkt, dass er damit glücklich ist. Er geht in der Rolle auf.

Szenario2 Mias Vater will das Kind immer noch nicht und trennt sich von der Mutter.

Szenario3 Mias Vater versucht es erstmal. Merkt aber nach ein paar Jahren, dass er diese Rolle nicht füllen kann. Satt zu gehen, zieht er sich immer mehr zurück und lässt seine Unzufriedenheit an Mia und ihrer Mutter aus.

Das nennt man seelischen Mißbrauch.Weil besonders Mia nichts für diese Situation kann.

Mias Mutter meinte jetzt, sie solle doch froh sein, dass ihr Vater es versucht hätte, obwohl er gegen seinen Willen Vater wurde. -> Nein, es bleibt seelischer Mißbrauch und nicht ok.

Mias Mutter beichtet, dass die heimlich die Pille abgesetzt hat und deswegen schwanger wurde. Es erklärt diese unglaubliche Wut und Ablehnung, die Mias Vaters an ihr immer wieder ausließ.
-> aber es legetimiert sie nicht! Er hätte auf die Mutter wütend sein sollen/ können und nicht auf das Kind!!!!!

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Sonntag, 1. Dezember 2019
ich will es unbedingt schaffen, das Studium, in den Job kommen, abgesichtert sein.

ich will eine schönere Wohnung haben.
ich will endlich glücklich sein :/

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Donnerstag, 28. November 2019
etwas fehlt immer...
Erste Prüfungsphase erfolgreich absolviert.
Dennoch, irendwas klemmt gerade.

Es ist das alte Thema, bei viel Stress reißen alte Wunden auf. Alles ist miteinander verknüpft. Prüfungen = Stress = Angst vorm Scheitern = Angst vor meinem Vater deswegen bestraft zu werden

Und noch etwas fällt auf, jedes mal wenn es mit nem Typ nicht so 100% läuft, er kein richtiges Interesse zeigt oder direkt antwortet, fühle ich mich mies. Ist vllt normal?
Sind vllt immer die falschen Menschen oder bin ich da zu sensibel?

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Montag, 25. November 2019
Wie gedacht
War zu schön, um wahr zu sein.
Die Stille vorm Sturm, mal wieder. Leider.

Es ging um Wunschkinder in der Uni.
Ich bin kein Wunschkind. Das weiß ich und wusste es schon immer. Habe es stets zu spüren bekommen.
"Papa hat gesagt, Mama hat heimlich die Pille damals abgesetzt, um schwanger zu werden."

Das Gespräch der Kommilitonen zerreißt mir fast das Herz.
Wie glücklich alle mit ihren Wunsch- oder Überraschungskindern waren/sind.
Meine Eltern waren es nie und ich auch nicht.

Nachts ein komisches Geräusch, ein Traum?
Morgens werde ich wach und habe so etwas noch nie erlebt.
Ich bin nicht nur ein bisschen schlafgewandelt, sondert habe mein Bett verschoben, die Vorhänge geöffnet.
Aber warum?

War da etwas nachts laut vorm Fenster?
Oder wollte ich raus springen?

Bei schlimmen Stress schlafwandel ich manchmal. Eigentlich nur in Ausnahme Situationen, wenn ich es kaum aushalten kann. So sucht sich der Stress seinen Weg.

Ich treffe Maßnahmen, schiebe das Bett wieder an die Wand, fixiere den Vorhang abends am Fenster. Es funktioniert, trotzde werde ich noch nachts wach, schlafe nicht richtig durch. Bekomme Panik, liege dann halbwach, in einem dunklen Raum und weiß nicht wo ich bin. Fühle mich ausgeliefert.

Treffe weitere Maßnahmen. Lichterkette ans Bett, besser erreichbar. Immer mit kurzer Hose schlafen, um sich nicht ausgeliefert zu fühlen.
Ich wandere nur noch einmal nachts zum Fenster, aber nur um zu sehen wo ich bin. Die Fixierung am Vorhang schnellt zurück, es klappt,ich werde wach.

Seitdem wandere ich nicht mehr.
Habe den Vorfall meine Mama erzählt.

Denn sie "bricht ihr Schweigen", wir beide Töchter sind nur durch ihre Arglist entstanden.
"papa wollte garkeine Kinder." sagt sie dann, "Dafür kann man ja froh sein, dass er es wenigstens versucht hat."

Ja? Muss ich das? Mir geht es danach noch schlimmer.
Ich muss dringend zur UniPsychologin gehen. Das ist mir zu viel.

Ich werde direkt krank, liege tagelang zu Hause flach.
Mama fand unser Treffen schön, sie merkt einfach nicht wie sie mich verletzt hat, hat zu wenig Empathie und Mitgefühl.

Die Frage ist, wie gehe ich jetzt damit um?

Meine Ausgangssituation war:
- die haben es versucht, konnten es aber nicht besser
- haben ihren Frust an mir ausgelassen, Mama durch Überforderung, Papa weil er ein Arschloch ist
- die haben beide schlimme Sachen selber erlebt, was zwar ein Grund aber keine Entschuldigung ist

Mama gibt sich jetzt Mühe, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, immerhin
Papa ist nach wie vor ein egoistisches Arschloch, es dreht sich immer nur um ihn, er geht weder auf mich, noch auf meine Wünsche ein. Er schätzt mich nicht, sondern gibt immer wieder seine Verachtung zum Äußeren. -> meiden! Den brauche ich im Leben nicht. Macht nur krank und Leben schwer.

Situation neu
Papa wurde hintergangen und gegen seinen Willen Vater
wer hat jetzt "Schuld", dass er so scheiße zu mir war?
- mama weil sie arglistig war? und auch später nichts verhindert hat?
- papa weil er einfach ein schlechter Mensch ist?
- keiner, doof gelaufen

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Mittwoch, 6. November 2019
wenn ich wenig schreibe
gehts mir gut.

Auf wenn es kaum noch Leser gibt, will ich es kurz vermerken.

Mein Leben läuft echt ganz gut. Will es aber nicht zu laut sagen, es nicht damit kaputt machen, lieber etwas zurückhaltend sein...

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Dienstag, 15. Oktober 2019
Durchwachsen
So, Uni läuft wieder. Habe viele Kurse gewählt, um alles auf die Reihe zu bekommen.

Und genau da liegt das "Problem", ich mache mir unheimlich viele Sorgen. Werde ich alles schaffen? Was mache ich, wenn das Bafög aufhört? Nehme ich ein "rollendes Stipendium"? Ist ja eigentlich nur ein Darlehen. Reicht jobben nicht aus?

Muss ich aus dem 1. Semester einen Kurs alleine machen?
Denn fast alle Kurse wurden ab diesem Jahr geändert :`(

Uff, ziemlich undurchsichtig.

Familie löuft, joa stabil, soweit.
Man darf keine Wunder erwarten. Meine Ma plaudert nach wie vor Geheimnisse aus, redet schlecht über Menschen, ist undankbar...

Haben viel Gruppenarbeit zur Zeit und Ausflüge. Ausflüge passen mir aber gar nicht in den Kram, weil ich ja zwei Semester gleichzeitig machen will.
Mega blöd.

Und so bin ich zwar wieder total müde, kann aber einfach nicht schlafen. Liege bis nachts gegen 1 im Bett herum und wache um 6.30 wieder auf. Zu viel im Kopf, zu wenig Entspannung.
Dabei war ich spazieren und so.

Aber gerade WEIL die Gruppenarbeit nicht rund läuft, bleibt vieles in meinem Kopf liegen. Dinge, die noch zu tun sind.

Ich wei0 ganz genau, dass sonst Niemand in der Uni im Stress ist. Weil alle entspannt ran gehen, nebenbei Urlaub planen, ihr soziales Leben beibehalten. Das fällt mir unheimlich schwer, zu sagen "Ne heute Freunde was machen, dann Uni eben in der Restzeit, geb ich halt ab, was ich geschafft hab, wird schon reichen."

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Freitag, 4. Oktober 2019
Traum Pläne
Glaube ich habe es schon mal geschrieben, aber vllt lohnt es sich es öfters fest zu halten.

Wenn ich so könnte wie ich wollte, quasi mein Traumstudium/ Zeit...

Ich würde, wie Andere, jobben gehen, um nicht vom Bafög abhängig zu sein. Ich hätte keinerlei Zeitdruck mehr, könnte Kurse in meinem Tempo belegen und auch andere nur aus Interesse belegen.

Ich hätte mehr Zeit zum Reisen. Aber wahrscheinlich nicht das Geld?

Ich würde für eine Zeit nach Frankreich gehen, vielleicht sogar in die eine Gastfamilie, bei der ich schonmal kurz zu Besuch war. Dort würde ich wieder Französisch lernen.

Auch würde ich mal mit dem Rucksack nach England reisen, um dort zu schauen, wie gut ich durchkomme/ vllt in einer Wg leben, nen Sprachkurs besuchen, jobben oder so.

Ich könnte Praktika machen, auch woanders, vllt in Berlin oder so. Und da ne Zeit lang leben.

Ein Auslandspraktikum in Österreich (eigentlich wollte ich Schweiz, ist wohl so kompliziert), könnte ich machen. Das Gehalt (gibt es das überhaupt?) würde für mein WG Zimmer reichen, meine eigentliche Wohnung hätte ich untervermietet.
Ich würde das gerne für 2-3 Monate machen, meist wird aber für 6 gesucht.

Ich würde Kurse belegen in CAD, VR, Kunstgeschichte und Konservierungstechnik (!).

Alle wichtige Ländern in Europa hätte ich schon, loq budget, besucht.

Am Ende wäre ich als Werkstudent angestellt und würde so Erfahrungen sammeln und könnte nen hören Stundenlohn verlangen später.

Mit meinem Freund oder sonstwem, würde ich dann auch mal für ne größere Reise sparen. New York.

Nach meinem Studium würde ich dann in eine schönere, größere Wohnung ziehen. Alles hätte sich gelohnt. Ich wäre viel sicherer, im Umgan mit meinem Fach und den Menschen.

Traumleben.

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Dienstag, 1. Oktober 2019
Als ich den einen Bekannten wieder getroffen habe, wurde mir erst so richtig bewusst, wie diese Land Mentalität ist.

Ein Gespräch am WE spiegelt es auch ganz gut wieder.
Ich "Es gibt hier immer noch kein Falafel."
Er "Wat is dat denn? Isch kenn nur Waffel!"
ich hab so gelacht.

Aber wie der Waflle Typ, so in etwa war auch der Bekannte. Irgendwie rau und eckig. Wie ein buckliger Stein.

Vielleicht oder wahrscheinlich war ich früher auch so.

Der Handwerker bei einem Date meinte mal, er habe sich mit einem Mädchen ne Zeit lang getroffen und ihr dann vorgeschlagen "Mal ne Unterhose und Zahnbürste" mit zu bringen.

Erst durch diese Begegnungen ist mir mein Wandel bewusst geworden. Früher hätte ich das alles normal gefunden. Heute finde ICH es grob und ungeschickt - wie mich eben früher die Leute wahrgenommen haben.

Ich musste mich so viel und immer wieder reiben, an anderen Menschen, an Situationen, um so zu werden, wie ich jetzt bin.
Vergisst man ja öfters, dass man einen Prozess erlebt hat.

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Sonntag, 29. September 2019
yeah man!
Muss ja auch mal gute Einträge geben hier...

Heute bin ich recht glücklich, denke ich.
War unterwegs, familiär bedingt.
Wenns nicht die nahe Familie ist, läuft es ganz gut.
Kaum Ärger oder Streit. Einfach ne gute Zeit.

In der Uni lief es auch gut. Erste Noten kamen. Alle gut soweit.
Haben einige Kurse zusammen, mit anderen Gruppen, da gibt es eine größere Durchmischung und neue Gesichter.

Haben uns auf einem Ausflug schonmal etwas näher kennen gelernt. Alle nett soweit.

Sorgenkinder sind meine Geschwister. Leider.
Kein Wunder, dass die nicht wussten wie es meinen anderen Verwandten vom Land geht, die haben sich selbst nicht bei denen gemeldet. Haben die mir aber nicht so gesagt, sondern nur "Keine Ahnung."

Schwester depressive Phase. Hat die Pille abgesetzt, vielleicht deswegen? Macht einen labilen Eindruck. Tumor ist zurück. Geht ins KH diese Woche, große Op, vielleicht muss alles weg, Unfruchtbarkeit.

Bruder meldet sich bei Niemanden. Auto kaputt, fährt aber trotzdem damit einkaufen. Sonst gibt es ja da nichts, wo er wohnt. Keiner hilft ihm, außer meiner Tante. Meinen Eltern ist er egal, so wie wir alle im Grunde.

Und ich habe keine Kraft, um ehrlich zu sein. Weil ich meine ganze Kraft, meine Nerven und alles für die Uni brauche, für meinen Weg. Damit mein Leben gut vorran kommt.
Es klingt so grausam, irgendwie, aber ich habe kaum Ressourcen, um ihm zu helfen. Er hat auch nicht nach Hilfe gefragt...

Hätte ich einen Job, ein Auto und alles, dann würde es anders aussehen. Wenn man Feierabend hat und freie Wochenenden.
Hab ich oft ja einfach nicht.

Meine ganze Aufmerksamkeit soll meiner Zukunft gerichtet sein. Das Maximum aus der Unizeit rausholen. Viel lernen, sehen, erforschen. Spaß haben. Arbeiten bis nachts. Nebenbei Hobbys ausüben, ausgehen, flirten, zum Sport...leben.

Scheiße, dass nicht beides zusammen geht, irgendwie.
Das macht mich dann wieder etwas traurig. Aber wir hatten ja alle die gleichen Startbedingungen...

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Montag, 23. September 2019
Morgen fängt die Uni wieder neu an und ich habe etwas Angst.

Habe heute dem Prof in ner Mail nach dem Stundenplan etc gefragt und das wurde in der Zwischenzeit hochgeladen. Hatte ich aber nicht gesehen. Hatte aber jeden Tag danach geschaut.
Blöd überschnitten, dem vllt egal?

Ich kann sowas nie richtig werten. Ist das jetzt ne dumme Frage gewesen oder nicht? Hinterlässt sowas einen schlechten Eindruck?

Hoffentlich sind die neuen nicht so jung und blöd.
Hoffentlich komme ich gut mit allen klar...

Immer diese Zweifel. Immer diese Unsicherheit, bei komischen Blicken oder Worten.

Ich versuche mal ruhig zu bleiben. Aber jetzt fühle ich mich blöd.

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Freitag, 20. September 2019
Vaterkomplexe
Immer wenn ich Klausuren in der Uni (oder Schule) schreibe, bekomme ich im Vorfeld oder danach Albträume.
Das ist bereits bekannt und nichts neues.

Die Träume wurden auch im Laufe der Zeit immer weniger.

Zum Teil ging es um meine Familie. Irgendwie sind Stress und Prüfungsangst mit dem Druck meiner Familie gekoppelt.

Nun kam ich abends von einem langen Prüfungstag nach Hause und hatte wirkliche körperliche Schmerzen.
Mir tat alles weh und ich fühlte mich aufgedreht und mpde zugleich, der Stress wollte einfach nicht weichen.

Ich überlegte, früher war es so, dass ich bei schlechten Noten mit Liebesentzug, Mißachtung und zahlreichen Bestrafungen "belohnt" wurde. Die schlimmste Drohung dabei, irgendwann ins Heim zu müssen, weil ich ein so dummes und böses Kind sei. Ganz früher hatte ich auch Angst von meinem Vater einfach verprügelt zu werden, weil er groß und laut war. Angsteinflößend.

Die Angst blieb, bis heute. Obwohl ich schon Ü30 bin.
Sie sitzt tief in meiner Seele und wahrscheinlich auch in meinem Körper fest.

Jedenfalls gibt es da noch einen immer wiederkehrenden Traum, den von einem Hundeangriff. Dieser Traum kam in der Nacht, nachdem ich an meinen Vater und die Angst vor ihm gedacht hatte.

Der Hundetraum ist immer ähnlich, ein großer, dunkler Hund, manchmal sehr zottelig, sieht mich, bricht aus und versucht mich tod zu beißen. Da ich den Traum aber schon kenne, sprinte ich direkt immer gleich los, sobald ich einen Hund im Traum sehe und klettere irgendwo drauf, in der Hoffnung, er könne nicht so weit nach oben schnappen.

Da ich als Kind etwas öhnliches erlebt habe, dachte ich immer es kommt daher. Als letztens hier ein größerer Hund laut und bedrohlich gebellt hat, blieb mein Herz stehen. So in etwa.

Aber nun musste ich feststellen, dass die Angst vor dem unkontrollierten Hund eigentlich wohl die Angst vor der unkontrollierten Wut meines Vaters ist. Bzw es sich eigentlich ganz gleich anfühlt.

Jedes mal habe ich Angst um mein Leben und Wohlergehen. Ich habe Angst wieder verletzt zu werden und echte Panik. Ich versuche wegzulaufen, mich zu verstecken und schützen aber der Angreifer ist zu mächtig und zu unkontrolliert, er kommt aus dem Nichts, ist aggressiv, wütend und schädigend.

Ich zwinge mich dann irgendwann selbst aufzuwachen oder wache vor Schmerzen auf. Teils Mitten in der Nacht.

Es ist "witzig", dass ich scheinbar nie diese beiden Sachen in Verbindung setzten konnte, es nicht gesehen habe. Aber scheinbar hat sich da etwas verschoben...mein zorniger, toxischer Vater als böses, wildes Tier?

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Donnerstag, 19. September 2019
neue Wege
ich finde es nach wie vor immer noch sehr schwer meine Identitä zu finden.
Die Prüfungen liefen eher mies in der Uni...mal sehen.
Aber ich fände es gut so lange zu studieren, bis ich mir etwas sicherer vorkomme...

Heute wurde ich wieder viel jünger eingeschätzt.
Mit Mitte/ Ende 20 ist es irgendwie ok in einer kleinen Wohnung zu leben...es ist ok Single zu sein, nicht genau zu wissen, was man vom Leben erwartet. Oder wo man später mal leben oder arbeiten möchte.

Mit Ü30 ist da auf einmal dieser Druck. Leute sagen es wird Zeit.
Freunde haben schon zu Ende studiert und tolle Wohnungen.
Feste Jobs und Freunde. Urlaube.

Aber vielleicht sollte man sich diesen Shit nicht einreden lassen. Vielleicht sollte man sich diese Leichtigkeit beihalten?
Es gibt ja auch Leute, die jung Eltern werden und den ganzen Familienkram schon früh haben. Wieso nicht also auch umgekehrt?

Sofern ich kein Krebs an den Eierstöcken oder rundherum habe, steht meiner Fruchtbarkeit ja auch nichts im Wege, denke ich. Man kann ja auch später noch ein Kind bekommen, falls man das möchte.

Nur Heiraten, das fand ich schon immer blöd. Unnötig.
Werde mich Morgen bei der Kirche verabschieden... Das Thema ist für mich echt unrelevant.


Auch das Gehalt der ehem. Kommilitonen macht mir Sorge. Und sind nicht alle schon mehr gereist?

Daher wollte ich versuchen nebenbei arbeiten zu gehen. Dann studiere ich eben noch länger, das ist ok, wenn dafür dann mal alles passt? Oder wenn eben nicht, dann habe ich wenigstens Geld gespart.......

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Montag, 16. September 2019
neue Impulse
Klingt ja irgendwie ganz falsch hier, aber scheinbar läuft alles mal halbwegs gut in meinem Leben.

Das liegt einerseits eindeutig an der Reduzierung von toxischen Menschen. Seitdem die Dauerjammerer, die manipulativen, die eifersüchtigen, die nichts gönnen-wollen, aber dafür gerne andere-runter-machen-Menschen weg sind ist alles viel leichter.

Keine Kack Kommentare, über die man sich tagelang ärgert.
Keine unterdrückte Wut, die sich anstaut.
Und komischerweise auch kein "sich ungebliebt fühlen" mehr.

Hat auch mit M zutun, da gibt es keinen Kontakt mehr. Und daher auch keine verletzte Gefühle mehr. Ich lerne zwar noch Männer kennen, aber gehe nicht mehr bis Ultimo, wenn mir eh klar ist, dass sie mir nicht wirklich zusagen. Oder sage direkt nach dem ersten Date, dass das nichts wird mit uns.
Dadurch erspart man sich vieles.

Dadurch, dass auch meine Tante keinen Kontakt zu mir hat, gibt es auch keine Intrigen mehr, innerhalb der Familie. Oder mir erzählt halt keiner mehr was davon, was sehr gut für meinen Seelenfrieden ist.

Meine Mutter hat nach all den Jahren scheinbar ihre Depressionen überwunden. Sie gibt sich scheinbar wirklich mal etwas Mühe, um Zeit mit mir zu verbringen. Und zwar auch ordentlich und nicht wie früher (komm vorbei! ich seh dich so selten. um mich dann bei ihr zu Hause anzuschweigen oder aufzuzählen, was sie alles in ihrem Leben stört + mich ab und zu anmeckern/ anschreien/ Frust auslassen).

Mama gibt mir sogar jeden Monat etwas Geld, damit ich besser um die Runden komme. Ist das erste mal seit jeher.

Und da Bafög erhöht wurde, habe ich zum ersten mal wieder "normal" viel Geld, fast wie früher als ich arbeiten ging.
Klar, Bafög ist nur noch für 1 Jahr und ich hab ja das Hauptfach gewechselt. Muss also mind. 6 Monate länger studieren, wenn alles gut läuft.

Aber da wollte ich ganz gerne jobben gehen, als Werkstudent, wenn möglich. Vielleicht bekomme ich von meinen neuen Kommilitonen ältere Unterlagen zu einem Gebüde, das in meiner Heimat steht. Das wäre dann ja quasi schon gut vorgearbeitet. (sofern das möglich ist)

Meine Lieblingskommilitonin ist jetzt in meiner Gruppe und hat mir Hlfe angeboten die zwei Semester in einem zu schaffen. Sie sprach auch von Zusammenarbeit im Hauptfach. Muss ich aber mal sehen, ob wir nicht zu unterschiedlich arbeiten.


Achso, nochmal zum Geld thema. Klar, könnte ich jetzt versuchen so viel wie möglich zu sparen. Das wären aber maximal so 1.000 Euro im Jahr. Davon kann ich weder nachher die letzten 6 Monate wirklich leben, noch lohnt es sich die kleine Summe für Bafög Schulden weg zu legen. Da hat man ja 5 Jahre Zeit?

Vielleicht wäre es jetzt mal gut in mein Wachstum zu investieren. Dass ich "meine Rolle" besser ausfüllen kann.

Bis jetzt sind mir da nur bessere Klamotten, Haarschnitt, Brille und Uhr zu eingefallen. Und vielleicht echt nochmal nach nem Praktikum in der Schweiz gucken?

Und Sachen kaufen, die mich glücklicher machen. Also so Kleinigkeiten wie einem schönen Wasserkocher, neuer Bettwäsche und endlich mal richtige Stühle/ Stuhl und nicht nur Klappstühle.

Vielleicht sollte ich einfach mal in den Ferien oder so nach England fliegen und da rumreisen. Einfach um zu wachsen und selbstbewusster zu werden. Mal was zu "riskieren".

Ich sollte auf jeden Fall selbstsicherer rüber kommen.
Und das ist doch mit Optik, Wissen/ Fähigkeit und Lebenserfahrung.

Brauche jedenfalls einen genaueren Plan. Damit ich nachts beruhigt schlafen kann. Sonst macht mir das Bauchweh.

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Mittwoch, 4. September 2019
Mein Leben
(mal wieder nur so mehr für mich)

Wie ist mein Leben. Wer bin ich?
Ist mein Leben wirklich so A-Typisch verlaufen, wie ich es empfinde oder ist alles halb so schlimm?

Es gelingt mir kaum eine neutrale Haltung einzunehmen.
Wie denn auch? Ich bin ja schließlich befangen, weil es mich selbst betrifft.

Psyche kann brechen, sieht man ja oft genug.
Wo ist der Unterschied? Zu mir?

Freunde sagen, ich soll ein Buch schreiben, über mein Leben. Aber juckt es andere Leute überhaupt, was ich im Leben so erlebt habe?

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Online seit 1436 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2019.12.02, 16:15
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