die, die das Wasser liebt
Dienstag, 7. April 2020
Gedanken
zu meiner kranken Omi.

Ich glaube es gibt drei verschiedene Arten mit der Sachen umzugehen.
Momentan ist es ja eher eine unsichere Ausgangslage, weil nicht sicher ist, was wirklich stimmt.

Meine Mutter verkauft ihre subjektive Meinung als Wahrheit.
Nach ihr geht es meiner Oma sehr schlecht und die wird auf jeden Fall demnächst sterben.

Meine Tante dagegen sagt, meine Omi würde es gut gehen, wenn gleich sie im Krankenhaus ist und sehr frustiert scheint.

Großer Unterschied!

Daher drei Annahmen.

1) neutral
Sie hat die Operationen gut überstanden und ist jetzt noch im Krankenhaus, um sich zu erholen. Sie ist zu verwirrt, um alleine leben zu können. Sie bekommt schlecht Luft und hat schlechte Laune. Man weiß nicht wie es weiter gehen wird.

2) positiv
Alle Operationen waren hilfreich und sind überstanden. Sobald eine Pflegerin gefunden wurde, kann sie wieder nach Hause. Wir werden dann dort wieder Kaffee zusammen trinken und Geschichten erzählen. So wie früher. Alles wird gut.

3) negativ
Sie ist zu alt und wird sicherlich sterben. Wenn nicht gesundheitsbedingt, dann aber von der Psyche her. Ihre Zeit ist einfach gekommen. Man sollte innerlich bereits Abschied nehmen.

Mit der negativen Variante geht es mir sehr schlecht.
Daher hatte ich sobald ich wieder zu Hause war, eine positivere Sicht versucht anzunehmen.

Leider ist der Nachteil bei dieser Art, dass man dann vielleicht von einem möglichen Tod "aus den Socken gehauen wird"- Und noch mehr einbricht. So in etwa war es die Tage jetzt, Trauer und Angst kamen immer wieder durch und packten mich wie ein böses Tier.

So scheint eine neutrale Haltung, die Schrödingers Katze quasi, besser zu sein. Weil alle Varianten und Möglichkeiten offen sind. Sie kann sterben, sie kann leben, man weiß es nicht.
Es ermöglicht das ganze mit etwas Abstand zu betrachten? Oder halt ohne persönliche Wertung....


Ich bin gespannt, was der Uni Psychologe mir heute dazu schreibt....

-----------------------------------------------
mir sind gerade noch Vorteile eingefallen, zu dieser Isolation meiner Omi.
- sie ist wahrscheinlich sehr gut überwacht, kann nicht wieder unbemerkt hinfallen und sich weiter was brechen
- sie ist am besten vor Coroa geschützt. Sonst ist sie ja sehr viel unterwegs gewesen und hätte sich vielleicht anstecken können
----------------------------------
- dankbar sein, sie überhaupt in meinem Leben gehabt zu haben. Dankbar für das, wie es war. Dankbar für sie und die schöne Zeit, die man hatte.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 6. April 2020
hinüber
Man ey.
Mich nervt gerade alles.

Eigentlich ist schönes Wetter, ich sollte bei meinem Typ sein, durch den Park laufen, fröhlich sein.

ABER
die Uni hat wieder angefangen und alles ist WirrWarr.
Leute schreiben mir, ich fühle mich direkt gestresst.
Finde keinen Alltag. Zwischendurch Heulen wegen meiner kranken Omi.

Könnte jetzt mal alles normal sein, bitte?

Ich brauche Sicherheit und bekomme doch keine zur Zeit.
Alles ist unsicher und in der Schwebe.


Ok, lass mal sortieren:
- ich kam heute Morgen zurück und die Leute kamen mit Toilettenpapier aus dem Mark, als ich reinging war schon wieder alles leer, man ey, immer bin ich zu spät.... aber ich habe noch ein bisschen was da

- mich stresst die Uni, könnten aber Anlaufschwierigkeiten sein. Vielleicht meinen die Anderen alles gar nicht nervig und fordernd, sondern ich empfinde es nur so? Habe jetzt erstmal das Handy ausgemacht. Ich weiß, es ist unhöflich, aber sonst komme ich nicht zur Ruhe
-> Hab mal gelesen, dass man nicht antworten muss, wenn man nicht möchte. Sondern nur, wenn man gerade eh am Handy ist, oder so. Sich also nicht stressen lassen, sondern selber Herr der Lage sein.

- die Sache mit ihm ist so wischi waschi
Mal scheint alles super, dann wieder total die Mauer zwischen uns. Es wäre einfacher, wenn das mit seiner Freundin/ Ex oder sonstwas geklärt wäre.

ahhh, es geht mich nichts an. Ist seine Sache, sein Tempo. Aber das sind zwei Sachen zusammen, die es zusätzlich unsicher machen. Es entspannt mal angehen lassen, zusammen ne schöne Zeit haben, sehen, was es werden kann -> ok. ODER ist noch nicht 100% abgelöst, trauert

So ist es für mich sehr schwer irgendwie auszuhalten, manchmal.

Vielleicht fühlt er sich jetzt wohl mit mir, aber vielleicht geht er auch einfach wieder zu ihr zurück? Er sagt, das könne er sich nicht vorstellen, aber wer weiß? Er hat lange an dieser Beziehung festgehalten..... Man kann es eh nicht wissen oder kontrollieren. Trotzdem, es verunsichert mich.

Und dann nervt die Uni rum usw. Es ist alles so kompliziert :/

------------------------------Nachtrag
Aber ich denke, die wohl schwerste Frage ist zur Zeit: Wieso muss meine Omi alleine im Krankenhaus sein, obwohl sie immer ein so guter Mensch war? Wieso bestraft "Gott" Jemand, der immer so gesetztestreu und gläubig war?

Wieso darf ein guter Mensch, nicht wenigstens zu Hause sterben oder einfach mal alt werden?
Wieso wurde sie aus dem Erbe vertrieben und hat jetzt kein Geld für Pflege? Wieso geben meine Onkel ihr nicht einfach das Geld? Wieso streitet sich die Familie, obwohl das Geld im Überfluss da ist?

Wieso sind Menschen so zu meiner lieben, kleinen, verwirrten Omi, obwohl sie immer ein so warmherziger, liebevoller und großzügiger Mensch war?

Wieso? Das ist doch alles total ungerecht....

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 3. April 2020
Kopfchaos
Es ist Zeit Lösungen zu finden.

Meine kranken Omi habe ich eine Postkarte gemalt und schicke sie heute ans Krankenhaus. Im Internet steht, das sei möglich.
Im schlimmsten Fall findet sie es blöd und regt sich auf. Hat sie aber wenigstens was anders zu tun, als alleine im Bett zu liegen und zu weinen....

Darf man Essen ins Krankenhaus schicken? Darf sie überhaupt sowas wie Schokolade essen, wenn sie eh schlecht atmen kann (könnte ja alles verkleben?).

Am liebsten würde ich hinfahren, mich an die Fensterseite stellen und hochschreien. Damit sie sieht, dass wir alle an sie denken.
Nur, würde sie mich überhaupt noch erkennen?



Nun habe ich erstmal mein Handy ein bisschen ausgeschaltet. Meine Kommilitonen müssen sonst "noch schnell" irgendwelche Sachen abends nach 21 Uhr erfragen. Nach dem Motto "Ich will das jetzt wissen!". Und da habe ich keine große Lust drauf. Besonders nicht, wenn es mir selber schlecht geht.


Daher habe ich meine Ärmel hochgekrämpelt, endlich die Wäsche angemacht, bringe den Müll runter und fülle endlich das Formular für die Uni aus, so gut es eben geht.


Und wenn es mir schlecht geht [das Gefühl eingesperrt zu sein, nichts machen zu können, keine Freunde treffen zu können, nicht meine Omi zu besuchen, letzte Prüfungen nicht schreiben zu können], versuche ich mir gute Gedanken zu machen.

Im Bezug zu meiner Omi versuche ich mir vorzustellen, wie sie wieder kräftiger wird. Wie die Familie doch noch eine Pflegerin findet, wie sie wieder nach Hause darf und ganz ok zufrieden ist. Wie ich sie besuchen gehe und die Sonne durch den großen Garten in das Wohnzimmer scheint. Wie wir zusammen wieder Kaffee trinken und sie Sachen von vor 50 Jahren erzählt oder welcher Nachbar gerade eine neue Freundin hat.

Im Bezug auf mich, hole ich alte, positive Erinnerungen wieder ins Bewusstsein. Das ist er auf Platz 1.
Unser erstes Kennen lernen. Der erste Kontakt online, zufällig und später im realen Leben.

Der Vergleich zu miesen tinder Dates bringt mich dabei zum lächeln. Da sah eigentlich kein Mann wie auf seinen Fotos aus.

Ich erinnere mich an warme Sommerabende im Park, als wir auf der Schaukel saßen und Glühwürmchen fingen (und wieder frei ließen).

Ich denke an den Abend am Rhein, als wir ein super Nicht-Date (da nur Freunde) hatten.
An das erste mal, als ich bemerkte, dass ich ihn doch etwas mehr mögen könnte. An das schöne Gefühl, dass ich damals hatte.

Dabei verkitsche ich das ganze richtig schön. Aber es hilft, irgendwie, mit allem klar zu kommen.
Wie ein Fotoalbum im Kopf oder eigener Film.....


Hast du auch eine Lieblings-Erinnerung?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 1. April 2020
Stimmung
Stimmung mies
Gesundheit angeschlagen

Heute wieder mehr im Stimmungstief gelandet.
Uni startet digital und haut einfach alle Aufgaben normal raus.

Sitze hier in meiner winzigen Wohnung und fühle mich mittlerweile mega krank. Jetzt auch mit Husten und mir ist komisch kalt....so sollte ich auf keinen Fall nach draußen gehen oder irgendwo hinfahren.

Habe ich genügend Vorräte? Irgendwie nicht.... irgendwie wird es schon klappen.

Ist meine Erkältung jetzt stärker geworden, weil ich unterbewusst gestresst bin oder habe ich mich mit Corona angesteckt?
Kein Plan.... konnte nicht rausfinden, wo man nen Test machen kann. Würde ich jetzt beim Arzt anrufen und dann später dort warten, wäre ja die Ansteckung für alle Menschen, die man bis dahin begegnet, total groß! Und mir ist echt mega kalt.... vllt ist auch einfach nur ein Durchhänger und Morgen wieder gut?

Alles irgendwie nicht so rosig.
-------------------------------
was mich allerdings wirklich stört, dachte immer, ich hätte jetzt jeden Schmerz aus meiner Kindheit verarbeitet.
Alle alten Emotionen mal durchlebt und alles sei mal endlich gut.

Und dann passiert wieder genau das, was eigentlich immer passiert. Eine neue, häßliche Erinnerung kommt zurück.

Hat er nicht etwas zu kühl reagiert? Er hat zwar Herzchen geschickt, aber was ist, wenn das gar nicht stimmt?
Wenn er mir nur etwas vor macht?
Meldet er sich nicht viel zu wenig bei mir?

Und plötzlich ist dieses harte Gefühl da, wie mich damals meine ganze Familie mit Absicht ignoriert hat. Bzw meine Schwester und Cousinen so getan haben, als sei ich Luft. Mich nicht mitspielen lassen wollten und angeblich nicht hören oder sehen konnten/ wollten.

Oft so lange, bis ich weinte. Ich war ja ein kleines Kind.
Wenn ich zu meiner Mutter ging, die eh nie Zeit hatte, sagte sie nur "Wieso spielst du nicht mit deiner Schwester?" und dann habe ich da nochmal geweint.

Meine Schwester sagte mal, sie sei wütend auf das Baby gewesen, weil es so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Ich denke eher, dass sie auch irgendwann gespürt hat, dass unsere Mutter keine richtige liebevolle Mutter ist, dies aber auf mich gelenkt hat.

Mein Vater war auch nicht da und meist arbeiten.


Aber dieses traurige und große Kindergefühl ist plötzlich wieder da.

Nachts träume ich dann, dass ich im Schneidersitz auf meinem Bett sitze und aus dem Fenster schaue. Morgens wird mir klar, dass ich schlafgewandelt bin und wirklich die Vorhänge geöffnet habe.
Meine Beine haben ständig blaue Flecken von meinen nächtlichen Aktionen.


Also sage ich ihm das. Oder frage es einfach.
Er sagt, alles sei ok. Und es fühlt sich auch gut an.
Doch am nächsten Tag meldet er sich nicht mehr.
Und ich weiß nicht, ob er es doch vllt komisch fand. Oder er einfach sein Leben fröhlich lebt....

Ich glaube ich brauche mehr freundschaftlichen Kontext, um einen Beziehungsrahmen zu bilden. Oder so.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 31. März 2020
Pandemie Honeymoon
Quasi. Klar ohne Hochzeit.
[Ich denke, Menschen die es in diesen Zeiten schaffen trotzdem zu heiraten, müssen es wirklich, wirklich eilig haben.]

Habe ich ja nicht.


Puh. Ich sitze hier und bin ziemlich fertig. Aber mal positiv fertig.
Wie das eben ist, wenn man ne junge, neue Liebe hat und viel Zeit miteinander verbingt.
Bei der Pandemie erst recht viel.

Was soll ich sagen. Ist es eben er. Inhalt meiner Träume seit Jahren. Übel klingt das. Ist ja nur ein normaler Typ, eigentlich.

Wenn es das Wörtchen Wenn nicht geben würde.
Vernunft schaltet sich immer wieder mal ein...

Ihm geht es nicht so gut. Frisch getrennt, verschuldet, arbeitslos. Selber Schuld?
Bin ich da nicht eh nur das Trostpflaster?

Er verbringt gerne Zeit mit mir. Ist ja klar, wir können eh nicht so viel machen... Also chillen wir halt zusammen.
Aber etwas ist anders, bzw es sind zwei, drei Sachen.

Früher gab es keinen Alltag zwischen uns. Plötzlich steht er in der Küche und schneidet Gemüse klein.
Ich weiß, sowas ist total alltäglich, zusammen Essen machen. Aber mit ihm gab es sowas eigentlich nie oder sehr selten.
Plötzlich fragt er, ob wir dieses oder jenes in der Küche haben. Dabei bin ich ja nicht sie und wohne da nicht?

Und es kommt eine Erkenntnis über den Mann, mit dem ich mich den halben Tag durchs Laken rolle.
Er wird nie "perfekt" sein. KLingt voll bescheuert, aber ich hatte immer dieses perfekte Bild im Kopf. Wenn er so und so wäre, dies und das machen würde, dann wäre alles perfekt.

Nun ist er aber er und es ist wie es ist.
Und ich muss gucken, ob ich damit leben kann oder möchte.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 28. März 2020
Liebe 2.0?
Erstmal, es ist irgendwie bescheuert, dass weiß ich selbst...

Aber können Menschen sich nicht ändern? Irgendwie? Mit der Zeit vielleicht?

Dadurch, dass ja Momentan der Ausnahmezustand herrscht, habe ich die Kontaktsperre aufgehoben.
Er wird es jetzt verstanden haben, dass ich sein Drogen Gelaber echt daneben finde.

Also bin ich hin gefahren. Keine Angst, ich habe in der Bahn nichts angefasst, alle saßen sehr weit (mehrere Reihen) auseinander und ich habe kein Fieber oder sonst was.

Die Frage ist, kann es jetzt anders sein bzw werden?

Was bis jetzt anders ist:
...seine Freundin ist ausgezogen, die Wohnung ist leerer, aber es gibt noch Sachen von ihr. Er sagt, er würde noch an ihr hängen, irgendwie ist es doch noch nicht richtig vorbei.

... er war etwas traurig deswegen, auch weil er fast 50% seiner Einlagen an der Börse verloren hat. Verständlich.

...er sucht sich jetzt einen Job. Hatte aber bereits Absagen bekommen, selbst vom Discounter.

...er ist ein bisschen freundlicher geworden, offener für meine Probleme. Da war er zwischenzeitig richtig kalt.


Ich liege nachts in seinem Arm und er hält mich fest. Einfach nur fest. Was mit anderen Männern zu Stress geführt hätte, fühlt sich mit ihm gut und normal an. Gar nicht stressig, bedrohlich oder unangenehm.

Wahrscheinlich fühlt er ähnlich, die Frage ist, was er überhaupt noch fühlen kann. Er ist ständig dicht. Jetzt hat er sogar noch zusätzlich angefangen zu trinken. Nach ner Trennung ist man in einer komischen Stimmung, ja. Aber er...zerstört sich irgendwie selbst?

Es wird sich wohl zeigen, wie sich alles entwicklen wird.
Männer sind ja leider manchmal in der Hinsicht ziemlich kalt, die können verliebt sein, wollen dann aber keine Beziehung, weil denen irgendwas nicht passt.

Vielleicht findet er irgendwie den richtigen Weg. Also ohne Drogen, Alkohol und komische Freunde. Dafür müsste er aber erstmal verstehen, dass diese Sachen nicht cool, sondern ziemlich scheiße sind.

Irgendwas sagt mir, dass ich mit einem gebrochenen Herzen zurück bleiben werde...mal sehen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 25. März 2020
wieder krank
ich finde einfach keine Ruhe...

Müsste mal ein paar Tage ganz für mich allein zu Hause bleiben und nicht genervt werden.
Von leeren Essensvorräten, vor Familie und Kommilitonen.
"Ein todkrankes Familienmitglied? Ach, wie schlimm, aber kannst du mir dies und das für die uNi sagen?" ähm nein, kann ich nicht.
Ich kann auch nicht mal eben was ausrechnen... ich bin müde.

als ich so krank war, letztes jahr, war es ja so eine schwere zeit für meine mutter. für sie?! ahja und wieso war sie dann nicht hier?
"wir dachten, sie ist so krank, aber kommt nicht her."
weil ich nichr laufen konnte, weil ich KRANK war. Diese Frau, echt mal, dreht alles wie es ihr gefällt.
Normale Eltern kommen dann zu ihren Kindern...ne, das sei ihr zu weit weg gewesen. Die ist so lächerlich. als wäre es meine Schuld gewesen.


Rückblickend, immer wenn ich zu meiner Mutter fahre, bedeutet das enormen Stress für mich. Nicht mehr machen, bringt nichts. Ich bin mehr müde und erkältet als vorher.

Lieber zu Hause bleiben und hier alleine klar kommen. Ist gesünder.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 22. März 2020
weglaufen
hier klappt irgendwie nichts. auf dem land bin ich richtig isoliert und traurig.
also überlege ich wieder zurück zu gehen, in die stadt.

da ist es zwar viel viel kleiner und enger, aber ich kann mich alleine versorgen. so wie immer eigentlich.

meine ma hat heute "mittag essen gemacht", in dem sie einfach zwei 5 minuten terrine besorgt hat. von meinem reizmagen weiß sie wieder nichts.

ich soll hier sein und am besten mich ihr anpassen.
dabei bin ich gegen fast alles hier allergisch und habe richtig schlechte haut bekommen.

dann sagt sie wieder, sie könnte mir alles aus dem supermarkt mitbringen--- es ist so anstrengend. ich kaufe sonst mehrmals die woche frisches gemüse und obst nach bedarf ein.
ich kann da im vorfeld nichts festlegen, weil ich es sehen muss.
für meine tütensuppen mutter unbegreiflich....

kann hier nicht richtig kochen, weil sie nichts da hat. sie isst sonst nur brot, jeden tag, morgens bis abends. ok, aber wer ist hier der Student, ich oder sie? Sie muss doch wissen, dass das keine gesunde Ernährung ist und nicht jeder nur so nen kram isst?!?

Mit ihr über irgendwas unterhalten ist schwierig, es interessiert sie ja nichts...


Dann noch meine Schwester.... ein Arbeitskollege war in Heinsberg im Altersheim. Aber es sei ja keiner krank gewesen. Von ner Infektion, die erst später ausbricht hat hier scheinbar keiner was gehört...

Dazu noch jede Menge Schwachsinn wie "Veganer können keinen Virus bekommen" usw. Uff, ne echt mal.

Ich kann hier nicht alleine einkaufen gehen, nicht spazieren, nicht normal online gehen..... es ist zu anstrengend hier. wenn auch sicherer.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 20. März 2020
Tod
Alles ist schwierig momentan.
Zuckerverzicht? Kaum möglich in der Situation.

Oma 1 krank zu Hause, darf nicht zu ihr wegen Corona. Hat COPD, KH kann nichts mehr machen. Muss sie mit klar kommen kernen...

Oma 2 noch im KH, verlegt worden. Erkennt weder ihren Sohn, noch sonst wen. Will nur noch nach Hause. Wird beatmet.
War wichtiste Bezugsperson in meinem Leben.
Wird scheinbar nicht mehr lange haben. Sagt meine Ma.

Aber wer kann ihr trauen? Sie vermischt oft auch irgendwelche Dinge. Also abwarten.

Können die verwirrte und panische Omi (Wo bin ich hier?) nicht mehr besuchen gehen, wegen Corona. Also spricht auch keiner mit ihr, erklärt ihr wo sie ist oder kämmt ihre Haare.
Sie liegt allein.
Und ich habe Angst, dass sie einfach alleine sterben wird.

Das hat sie nicht verdient.

.... Als ich mir lernfrei nahm, besuchte ich sie im Heim. Dort musste sie nach der ersten OP bleiben. Sie hatte vorher mehrmals, auch nachts angerufen, dann weinte sie, weil sie nach Hause wollte.

Am Telefon war sie noch sie selbst. In der Reha nicht mehr.
Sie war böse geworden und sehr veriwrrt. Hatte meinen Geburtstag vergessen und wollte da auch nicht drüber reden.
Immer wieder sagte sie die gleichen Sachen, als ob sie noch schnell was erzählen müsste...

"Hauptsache ich kann zu Hause bleiben" und "ich bleibe lange noch klar im Kopf." Ihre Wünsche wurden scheinbar nicht erfüllt.



Und ich?
Fast alle meine Prüfungen, für die ich so viel und hart gelernt habe, wurden abgesagt. Toll. In Köln ist die Stimmung unterirdisch. Da ich erkältet war, bin ich aufs Land geflüchtet.
In die Wohnung meiner Mutter. Bin hier allein mit kaum Internet. Der Ort ist so langweilig, es gibt hier nichts. Und ohne Auto kommt man auch nicht richtig weg.

Habe zwar einen Führerschein, bin aber seit über 10 Jahren nicht mehr gefahren. Meine Schwester meint, dass verlernt man nicht so schnell. Ich konnte es aber nie wirklich gut.


Also bin ich hier, allein, in der fremden Wohnung.
Kann spazieren gehen, so wie heute, aber da bin ich in 15min durch, dann kommen nur noch Landstraßen und Acker. Da kann man nicht gut langgehen und selbst wenn, wohin denn? Die nächste Stadt ist zu fuß und ohne Gehwege 1 Stunde entfernt. Das in der Kälte, schlechter Plan.

Zu den Omis darf ich nicht.
Vielleicht gehe ich nächste Woche mal kurz zurück. Post gucken, in meinem eigenen Bett schlafen. Wäsche waschen.
Diese merkwürdige Abhängigkeit hier macht mich träge.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 18. März 2020
Corona Chaos
Nach meinem Prüfungstag kam ich aus der Uni zum Supermarkt und er war leer.
Also die meisten Regale waren leer, also ging ich Samstag morgens nochmal los.

Die Leute kamen um 7 Uhr morgens mit vollen Einkaufwägen aus den Markt. Was für die Innenstadt eher untypisch ist, man kann da nirgendwo parken.

Was es nicht mehr gab, schon morgens nicht, war normales Klopapier. Also habe ich das deluxe Klopapier gekauft.
Gegen Abend ging ich nochmal in die Märkte und da war einfach alles weg. Alles frische Gemüse und Obst, alle Nudeln, Mehl, Klopapiere, Seifen, Waschmitteln, Soßen, es war einfach alles weg. Ich habe dann für 50 Euro den übrig gebliebene Kram gekauft und zu Hause eingelagert.

Doch in Köln scheint es Niemand so richtig ernst zu nehmen.
Alle laufen in Gruppen draußen herum, kommen sich nah, keiner hält Abstand, was bei so vielen Menschen in der Innenstadt auch schwer ist, klar.

Also habe ich meine Sachen gepackt und bin aufs Land gefahren. Hier ist Corona nicht so weit verbreitet und es gibt Platz zum Atmen.


Meine Mutter unterstützt meine Oma, die Blut gehustet hat, aber aus dem Krankenhaus zurück ist.
Da ich nicht weiß, ob ich was haben könnte, bleibe ich alleine in der Wohnung meiner Mutter zurück.

Die Stimmung ist gedrück. Ich bin übermüdet vom Lernen der letzten Wochen...muss meine Sachen digital abgeben.
Wollte nun endlich ein paar Tage frei machen, shoppen gehen, mal raus, mal was schönes unternehmen, weil ich ja einen Monat oder so bereits nur zu Hause war, lernen.

Hoffen wir das Beste.

Hier der Typ, von dem ich nichts mehr schreiben wollte.... er hatte mich mehrmals noch versucht zum Drogenkonsum zu bewegen (bitte was??) und sich dann von seiner Freundin halbwegs getrennt. Hatte ihn blockiert, weil ich mir das alles nicht antun wollte. Dachte dann, ich sollte ihm wenigstens noch sagen wieso, vllt bringt es was. Der ist so dermaßen auf sich selbst bezogen und hat verwirrte Ansichten. Richtig gruselig. Er bekommt gar keinen Job, nicht mal im Discounter, Niemand will einen wie den. Kein Wunder. Ich hoffe, er geht mal ihn sich und macht ne Therapie oder nen Entzug oder so.... jedenfalls alles ohne mich. Es ging nie um mich oder meine Gefühle, ich war nur gut genug, wenn seine Freundin ihm nicht genug Aufmerksamkeit gegeben hat..... ich sehe das Gute nicht mehr. Er sagte es tue ihm Leid. Ich sagte Tschüß und blockierte ihn.

... link (4 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 12. März 2020
Ha, immerhin lief es heute doch nicht ganz furchtbar heute.
Mal sehn, wie es Morgen wird.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 11. März 2020
:/
So Prüfungen sind jetzt akut.
Genauso meine Gefühle, die sind auch akut scheiße.

Meine Lunge schmerzt und macht komische Geräusche. Ich geh Morgen nach der Prüfung zum Arzt. Toll.

Momentaufnahme

Meine liebe Patentante war gestürzt und kann nicht mehr alleine leben. Viel mehr scheint ihre Altersverwirrtheit weiter voran zu schreiten. Und der Charakter ändert sich immer mehr ins negative. Sie wird ein gemeiner Mensch.

Nachts ruft sie alle mal an, um Stress zu machen. Beim Geburtstag meiner Tante rief sie an und weinte. Als wir später bei ihr zu Besuch waren, wirkte sie sehr undankbar und ungerecht. Erzählte immer das gleiche, direkt hintereinander.

Auf dem Geb. meiner Tante meinte eine Frau einfach trocken, meine Patentante sei ja jetzt auch schon alt und dann sterben ja viele. Toll.


Meine Patentante und Onkel waren meine Bezugspersonen, weil meine Eltern mich ja nicht so richtig lieben konnten oder wollten. Mein Patenonkel ist vor 3 Jahren verstorben.


Meine Geschwister melden sich nie bei mir. Ich hatte es ja länger versucht, aber jedes nette Nachfragen, alles Anbieten führte zu nur Hate. Genauso die alle als Familie zu betrachten. Fährt man hin und hat nen Kuchen extra gebacken wird man umso mehr fertig gemacht. Also mache ich das alles nicht mehr.


M meldet sich mal wieder nicht. Hab ihn jetzt erstmal blockiert. Der Typ ist mein Untergang. Er liebt mich einfach nicht. Das ist das Problem...
---------------------------------
ok nach einem Schläfchen und Tränen geht es jetzt etwas besser.

Was ich gefunden habe https://gedankenwelt.de/ungewollte-kinder/
Ungewollte Kinder
"#Die Folgen

Die emotionale Ablehnung der Eltern hinterlässt bei diesen Kindern tiefe Spuren. Irgendwann erscheint dann die innere Überzeugung, [b]dass „etwas fehlt“[b], so als gäbe es da eine noch ausstehende Frage, doch die Worte, um sie auszudrücken, fehlen.

Ungewollten Kindern fällt es im Erwachsenenalter [i]ziemlich schwer, gesunde Liebesbeziehungen aufzubauen[/i]. Die Liebe spricht für sie eine Sprache, die sie nicht verstehen. Sie können die Worte der Liebe nicht übersetzen und noch schwerer fällt es ihnen, die Sprache der Liebe zu erlernen. [b]Es kostet sie viel Kraft, andere zu brauchen und gebraucht zu werden[/b]. Eine [i]Liebesbeziehung kann auf sie erdrückend wirken[/i]: Das ist ein [b]Verteidigungsmechanismus gegen die Intimität, die sie ja nicht kennen.[/b]

Für gewöhnlich befinden sie sich in einem ständigen Wettstreit zwischen Egozentrik und tiefgründigen Minderwertigkeitskomplexen. Daher meiden sie entweder um jeden Preis Konfliktsituationen mit ihren Eltern und Autoritätspersonen oder sie erzeugen diese bewusst. Sie wiederholen unaufhörlich Situationen, die einen Bruch bedeuten, weil diese ihre Anwesenheit auf der Welt bestätigen.

Ein Mensch mit solch einer Vorgeschichte braucht Unterstützung dabei, um diese Kluft der Liebe, die in seinem Herzen besteht, zu schließen. Der wichtigste Schritt ist, dass diese Person erkennt, dass ihr Unwohlsein nicht von ihrer Person abhängt, sondern von den Umständen, die zu seiner Existenz führten. Und es ist nie zu spät, um eine ehrliche Konversation mit seinen Eltern zu führen."

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 7. März 2020
Hochsensibel
Ich glaube die Welt war auf mich und meine Hochsensibilität einfach nicht gewappnet.
Bzw meine auch sehr empfindliche Haut und Wahrnehmung allg.

Beipspiel
Wenn ich ein Steinchen im Schuh hatte und mich das störte und weh tat, bekam ich danach nen Rüffel, weil es ja nur ein kleines Steinchen war. Ich wäre ne totale Prinzessin auf der Erbse.

So nach dem Motto, die will immer ne extra Behandlung haben.

Und das zieht sich komplett durch mein Leben. Menschen, die meine empfindliche Art als Diven Anspruch verstanden und mich dementsprechen schlechter behandelt haben.

Schule
Damals sind wir zum Haus der Geschichte gefahren und die Sonne scheinte sehr extrem. Ich war etwa 12 und hatte in dieser Zeit nicht nur das erste mal meine Periode bekommen, sondern auch mit sehr starker Sonnenallergie zu kämpfen.

Die Lehrer wollten an diesem sonnigen Tag lieber zu Fuß zum Museum laufen, in der prallen Mittagshitze, ohne Sonennschutz und nicht unter den Bäumen, sondern direkt am Rhein.

Ich sagte einer Lehrerin noch, ob ich nicht bitte ein bisschen Abseits gehen könnte, im Schatten der Bäume, weil ich eine starke Sonnenallergie habe.
Wieder wurde ich nicht ernst genommen und eher schroff darauf hingewiesen, dass ich bei der Gruppe bleiben müsse.

Keine extra Behandlung, was denkt die sich bloß. So in etwa.
Die hat ja nur keinen Bock auf die Anderen. Oder so.

Am Museum angekommen hatte ich dann unterm Hals und an den Oberarmen natürlich starke Pickel und Bläschen, die auch weh taten. Dann hieß er nur "Oh, was ist das denn?!" Als hätte ich es vorher nicht gesagt.

Im Museum sollten wir dann unsere Taschen abgeben, wo aber meine großen Binden drin waren, weil wie gesagt gerade erst Periode, da nimmt man noch die Teile, die man von seiner Mutter bekommt. Ein kleines Tampon hätte auch niemald gereicht.

Ich wollte meine Tasche nicht abgeben. Der Lehrer nahm mich bei Seite, wollte die Gründe wissen. Dann bot er an, meine Hygiene Mittel in seine Hosentasche zu stecken, ich solle ihm dann Bescheid geben, wenn ich es bräuchte.

Da kann ich nur drüber lachen. Welches Mädchen möchte denn ihrem männlichen Lehrer ihre Hygiene Sachen geben? Außerdem waren die Dinger so groß und dick, die hätten nicht in eine Hosentasche gepasst. Geschweige denn davon, dass ich ja selber nie wusste, wann ich wieder das wechseln musste.

Ich beschloss mir lieber meine Unterhose voll zu bluten, als dieses Deal einzugehen.


Auf der Arbeit wollte eine Kollegin irgendeinen Test an mir durchführen. Ich sagte noch, dass ich beim Stechen und Blut direkt das Bewusstsein verlieren werde.

Was passierte? Sie stach zu, ich wurde blass, mir drehte sich alles. Sie erschrocken, sie dachte das sei ein Witz von mir.


Wieso sollte ich denn irgendwas erfinden, um im Mittelpunkt zu stehen, wenn ich das gar nicht mag?
Wieso nehmen mich Leute so falsch wahr?
Vertrete ich meine Bedürfnisse nicht stark genug?
Wie macht man das denn bitte freundlich aber bestimmt?


Als ich als Teenie in der Disco war wurde mir schwindelig und ich sagte, ich müsse jetzt dringend an die frische Luft. Meine "Freunde" sahen das allerdings nicht ein und wollten sich erst in Ruhe verabschieden. Ich ging alleine raus und wurde bewusstlos. Irgendwelche Leute kamen dann zu mir, dachten wohl ich sei betrunken (war aber von der Nebelmaschine) und hoben meinen Kopf auf. Ich erinnere mich noch wie der vorher, inklusive Körper in Zweitlupe auf den Boden geknallt war.
"Was machst du hier?" war dann nur die Frage, die meine Freunde später draußen stellte. Tja, ich breche hier zusammen und echt scheint es nicht zu jucken.

Bei meiner Familie war es dann so, wenn ich zB von dem stark verarbeiteten Lebensmitteln und dem vielen Fleisch Bauchweh bekam, dass ich dann als Sonderling hingestellt wurde.

Erst jetzt ernährt sich meine Mutter bewusster und hat gemerkt, dass diese Art des essens von früher auch ihr Bauchschmerzen verursacht hat.

Aber Hauptsache die Schuld erstmal weg schieben...


Irgendwie muss das geändert werden.
Auch in der Uni gab es so Situationen. Bei der Korrektur wurde meine Idee total schlecht gemacht und ganz am Ende hieß es, "Du hättest ja auch was anderes machen können", ich verwies auf meine ursprüngliche Idee. "Tja, dann hast DU das schlecht vorgestellt." Schuld wieder aufgedrückt.

Vielleicht ist man auch nicht Schuld und sollte das nicht annehmen. Vielleicht ist das einfach nur bequem für den Anderen, weil er sich keine Fehler eingestehen muss?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Hätte, wäre, wenn
Fette Pickel im Gesicht. Auf der Stirn, an der Lippe und am Kinn.
Es ist Endspurt in der Prüfungsphase.
Und diesmal habe ich mir direkt zwei Semester auf einmal "gegönnt". Doppelte Arbeit, doppelter Stress.
Dachte, es läuft ganz gut soweit. Klar, viel zu tun, viele Infos...viele Prüfungen.

Doch dann, sind die Profs plötzlich nicht mehr zufrieden.
Und das kurz vor der Abgabe.
Panik. Erstes Prüfungen. Bestanden.
Aber der Rest?

Zwischen den Plänen zeichnen, lerne ich für die schriftliche Prüfungen. Meine Hand ist geschwollen vom Schreiben.
So ist das eben, wenn es ernst wird.

-----------------------------------------------------
Man sollte viel mehr Dinge machen, die gut tun. Sagt das Internet.
Zum Beispiel meditieren... Ich wäre heute gerne mal raus gegangen, aber ohne fertig zu sein, geht das kaum.

Meine Mandeln sind wieder dick und gelb :/ Schon wieder krank, wie so oft.


Man solle gut zu sich sein, sagt das Internet weiter.
Sich ständig anzutreiben, über die Bedürfnisse zu gehen, sei schlecht und kein liebevolles Verhalten. Oh ok?
Wusste ich gar nicht. Dachte es sei normal.

----------------------------------------------------------
Falls ich das jetzt alles schaffen sollte, also alle Prüfungen, auch die mit den motzigen Profs, dann habe ich nur nich 2 normale Fächer nächstes Semester. Und wenn der Wechsel nicht klappt, danach nochmal zwei Nebenfächer. Und halt die Thesis. Aber ich könnte gut jobben gehen, mit so wenig Fächern.

Und wenn das wiederrum klappt, mit dem jobben, dem Praktikum am Anfang fürs Wissen, dann besser bezahlte Stelle....vllt klappt es so wie bei meiner einen Freundin.

Dann hätte ich, im Idealfall, nachher 50% mehr Gehalt, als in meinem ursprünglichen Job. Ich könnte erst ein bisschen Vollzeit arbeiten gehen, für die Erfahrung, die Vita und Rente.
Und dann in Teilzeit gehen, bzw immer mal wieder wechseln?

Jedenfalls hätte ich bei 20h dann genau den gleichen netto Lohn, den ich damals in Vollzeit hatte.
Und ich könnte nebenbei mehr in der Freizeit Dinge machen.
Wie zB leben oder reisen. Alles was jetzt zu kurz ist.

Mal sehen, ob es klappt, erstmal die Prüfungen bestehen. Ich hoffe das klappt.
.......................................................
Memo an mich selbst,
Er liebt dich nicht. Er hat zwar irgendwelche Gefühle, aber mal ganz ehrlich, er hat ein großes Drogenproblem.
Seine komische Ausrede im Urlaub nichts gebraucht zu haben, ist ja Bullshit, weil er solange immer betrunken war. Und das ist laut Drogeninformation im Internet nur ne Suchtverschiebung. Er war nicht mehr clean und sauber, seit wann? Jahren?

Er schaufelt sich sein eigenes Grab. Er hat die Ausbildung bei einem zweifelhaften Laden gemacht und danach ausgeharrt. Hat Stütze bekommen und wie ein Penner gelebt.
Er hat es sich so ausgesucht, hätte ja auch einfach was anderes machen können.
Er scheint sein Leben so zu mögen, wenn er auch jammert, ist es doch bequem für ihn.

Er liebt dich nicht. Sonst wäre er schon lange hier. Würde sich von sich aus melden. Würde dich sehen wollen. Wissen, wie es dir geht.

Ihm hat die Aufmerksamkeit gefallen und der gratis Sex natürlich.
Aber mittlerweile bezweifle ich, dass er überhaupt noch irgendwelche Sachen ohne Drogen fühlen kann.
------
Ah und er ist nicht der Mann, mit dem du dir ne Zukunft vorstellen kannst.
Eine Sonntag Morgen Pfannkuchen ZUkunft. Eine mit Werten, Stabilität und Sicherheit. Respektvollen Umgang und Wertschätzung. Dafür ist er einfach nicht der Typ. Wirste nie von ihm bekommen.
------

Das ist übrigens keine richtige Liebe.
Liebe sollte auf Aigenhöhe sein, wertschätzend, liebevoll. zuverlässig usw.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 3. März 2020
Hast du einen Freund?
Fragt meine Mutter mich, als wir zusammen von dem Geburtstag kommen. Da war sie schon seit über 10 Jahren nicht mehr.

Meine Mutter wollte freiwillig mit, war gut gelaunt - klar, hat sich extrem in den Vordergrund gespielt, wie immer - aber hatte plötzlich wieder Lust auf Kontakt mit der ganzen Familie.
Sehr gut.

Und dann stellte sie sogar persönliche Fragen.
Und meinen Bruder wolle sie auch einmal im Monat besuchen fahren, um ihn mal zu sehen.

Ok? Was war mit, "Kein Bock auf den."?! Wenn man seinen 25 Jährigen Sohn links liegen lässt und lieber Karneval feiern geht?

Ich trau dem ganzen noch nicht so ganz. Zu oft, hat sich ihre Meinung plötzlich wieder geändert und gar nicht mehr gemeldet.


Meine Mutter hatte nach der Scheidung Depressionen. 14 Jahre lang. Solange konnte sie keine Mutter sein, sondern mehr eine leere Hülle.

Ist natürlich nichts vom Arzt festgestellt oder so, denn zum Psychologen gehen ja nur Bekloppte...

Also seitdem ich 18 bin, aber eigentlich schon viel früher.
Eine Mutter, die kein Interesse an meinem Leben zeigte oder für mich da war oder so. Mein ganzes TeenieLeben und als junge Erwachsene - nicht vorhanden.

Ich habe gelernt damit klar zu kommen. Mehr oder weniger gut.
Und deswegen denke ich, kann sie niemals die vergangene Zeit aufholen. Es ist dennoch einfach zu viel schief gelaufen.
Außerdem ist sie nach wie vor eine gestörte Persönlichkeit, auch wenn sie sich jetzt viel Mühe gibt. Fragt sie wie lang.

----------------------

Als Kind konnte ich lange nicht sprechen.
Und als ich es konnte, so im Kindergarten, war es nicht deutlich genug.

Niemand machte was. Kein Logopäde, keine Förderung, nichts.
Dafür lag ich als Baby öfters wohl vorm Fernseher, auf einer DEcke, alleine.

Ob das auch von dem Alkohol kommt, den meine Ma in der Schwangerschaft getrunken hat? Mal war es nur ein bisschen, dann wieder nichts. Jedes mal ne andere Geschichte, nie die Wahrheit. In dieser Familie gibt es keine Wahrheiten. Leider.


*die fanden es witzig, dass ich in der Entwicklung verzögert war. Aber wie soll sich ein Kind entwickeln, wenn Niemand da ist, um sich zu kümmern?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Online seit 1556 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2020.04.07, 11:42
status
Menu
Suche
 
Kalender
Letzte Aktualisierungen
Gedanken
zu meiner kranken Omi. Ich glaube es gibt drei verschiedene...
by xariellex (2020.04.07, 11:42)
update
ich habe zum ersten mal wieder Klopapier bekommen UND...
by xariellex (2020.04.07, 07:57)
hinüber
Man ey. Mich nervt gerade alles. Eigentlich ist schönes...
by xariellex (2020.04.06, 13:22)
update
Klopapier gibt es immer noch keins, auch Küchenrolle...
by xariellex (2020.04.04, 18:25)
Kopfchaos
Es ist Zeit Lösungen zu finden. Meine kranken...
by xariellex (2020.04.03, 11:33)

xml version of this page

made with antville