die, die das Wasser liebt
Samstag, 20. Juli 2019
Spiegel
Nachdem ich ja letztens eine Verabredung mit einem sehr tollen Mann hatte, war ich Gestern Abend/ Nacht mit einem anderen Typ unterwegs.

Manchmal, wenn man Leute trifft, merkt man wie man auf andere Menschen wirken muss.

Er war nett, ja, aber hat auch kein sorgenfreies Leben.
Das Ding ist, während er offen erzählte, was ihn zwar sympathisch machte, passierte in mir etwas.

Kein Mitleid, eher so, dass man denkt, ok der ist süß und dann nach dem Gespräch, hm ne doch nicht. Es nimmt die Attraktivität, wenn er von Drogenexperimenten und Psychotherapie erzählt.

Und so redet er eher wie ich, negativ, was ihn alles stört oder nicht läuft.

Der andere Mann dagegen versprühte eine Art Stolz und Überlegenheit. Der Typ jetzt Hilfslosigkeit und Traurigkeit.


Was man über sich erzählt und preis gibt ist maßgeblich für die Art, wie man wahrgenommen wird.
Irgendwie finde ich auch sind Stolz und ein Körper mit Muskeln eher männlich. Man hat Jemand, zu dem man aufschauen kann. Aber auch Jemand, der einem auszeigt was man alles nicht hat oder kann.

Und ich kaufe es ihm sogar fast ganz ab, dass der stärkere Mann sein Leben unter Kontrolle hat. Dass es keine großen Probleme gibt, die unlösbar sind.
Selbst wenn es mal welche gab, wird er andere Herangehensweisen haben. Probleme werden nich zu großen Schicksalsschlägen, sondern gehören einfach dazu.

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Dem starken Mann habe ich zum Beispiel kaum etwas über mich erzählt. Habe ich auch nicht vor. Selbst wenn, dann nur absolut gedämpft und untertrieben.

Wahrscheinlich sollte ich das mit allen Menschen so halten.
Versuche ich ja auch, also erstmal als Mensch wahrgenommen zu werden und wenn man sich näher/ besser kennt erst zu zeigen, wie es wirklich ist.
Alles andere ist zu krass und bringt nur Unmut.

Aber vielleicht sollte ich auch "diese Anteile" intigrieren.
Irgendwie. Sagt man ja so. Damit es nur eine Realität und Wahrheit gibt.
Aber eben so
Bekannte -> Freunde -> Familie
nur grobe Geschichte, wenn überhaupt, untertrieben -> mehr Fakten und Details -> wissen wie es wirklich war, obwohl es ja keine richtige Wirklichkeit gibt, weil jeder seins so sieht wie er will

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Freitag, 12. Juli 2019
joa
Nichts zu tun, viel zu müde.
Gedankenmatsch im Kopf.

Wieso lerne ich immer nur so komische Leute kennen?
Bin ich selber komisch?

Ich sollte mir ne kleine Community aufbauen. Nur wie?

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Donnerstag, 11. Juli 2019
Aua
Bin die Tage im Bus hingefallen. Nichts dramatisches, aber irgendwie schmerzt jetzt mein ganzer Körper. Konnte kaum schlafen die Nacht.

Past zu meinem geprellten Zeh, als ich gegen das Bett stieß.
Und die Krankenkasse mich aufforderte zur Polizei zu gehen, weil die ja nur Prellung gelesen hatten... schon witzig irgendwie.


Jetzt mal hier ein paar Gedanken
- Sex als Stress Ventil ist ne blöde Sache, weil man immer abhängig ist von anderen Menschen/ Männern
- das Bafög ist einfach zu gering, um nur davon vernünftig zu leben

- Menschen richten ihre Identität nach Faktoren aus, sowas wie Job oder Mutter sein
- Menschen bilden Verhaltensweisen und eine Art zu denken/ Dinge zu bewerten
- das alles auf einmal weg zu nehmen kann hart sein, weil dann nur der nackte Mensch übrig bleibt. An diesem Punkt bin ich gerade.

Wäre es nicht viel einfacher, wieder zu alten Mustern zurück zu kehren? Wieder voll laufen lassen, vor allem davon laufen, Party machen, Leute treffen.

Nur bin ich so müde davon. Besonders von den Menschen.
Soll ich noch studieren? Bringt das überhaupt alles was?
Ich brauche dringend Ferien.

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Dienstag, 9. Juli 2019
Analyse
Ok gut gut, ich muss jetzt doch mal den neusten Typ analysieren.
Einfach weil es in meinem Kopf ist und ich es gerne los werden will.

Dazu habe ich mir ein Foto gespeichert, was er mir vor dem ersten Treffen geschickt hat. Da wollte ich schon fast absagen.

Denn, er
- sieht eindeutig viel älter aus, durch Bart und so, den ich vorher auf den Fotos nicht so krass gesehen hatte (er ist unter 30, sieht aber 20 Jahre älter aus)
- also der Bart ist leicht ein Abturner, weils mich an meinen Vater erinnert
- dann ha er ne alternative Matte auf dem Kopf, was mich aber nicht stört oder besonders anzieht
- graue Haare hat er auch schon

Was aber auf der Haben Seite steht
- nicht nur einen sehr guten, starken und breiten Körper
- auch eine sehr entspannte Art, wirkt jedenfalls bis jetzt so
- ein nettes Tattoo
und ähnlich Lebensansichten. Aber auch halt ziemlich viele Gegensätze und Unterschiede bei den Hobbys/ Interessen.
Weiterhin ähnlich die Art zu sprechen, Werte, Lust auf Essen usw.

Aber ich finde ihn sau sympathisch und sehr angenehm. Im Bett läuft es auch gut, keine krassen Fetische oder so.

Am aller liebsten würde ich ihm das mal so sagen. Also nicht im Sinne von "Ich will dich für mich allein." sondern eher "Ich mag dich."

Ich merk beim Schreiben schon wieder, dass ich viel zu viel Herz rein lege. So wie immer, eigentlich.
Blöd, wenn man Jemand nett findet und der es vllt nur so oberflächig halten will.

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bah
meine neuen Medikamente hauen richtig rein. Bin mega müde und schlapp. So wie immr, eigentlich.

Ich kann
- mir einen Wochenplan machen, wann ich was esse, um meine Finazen besser zu kontrollieren (ca 100€ pro Monat, vorher 160€ im Monat angedacht bzw viel mehr/ unkontrolliert).
- einen Ferienjob suchen, bzw mal überlegen. Momentan bin ich ja viel zu schlapp und könnte mich überall mit weiteren Krankheiten anstecken
- nach Wohnungen suchen, aber mit nur Bafög wird das nichts
- meine Wohnung umbauen, um aber einen guten Willen für schöneres Wohnen zu zeigen
- Kosmetik nachhaltiger gestalten, um Plastik zu sparen
- Sport machen, bzw weil zu schlapp, zu Hause wenigstens ein bisschen was
- würde ich besser mit dem Geld auskommen, wäre vllt mal ein richtiges Sportverein drin. Vielleicht. In realität geht viel Geld für Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und Untersuchungen drauf.

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Sonntag, 7. Juli 2019
ok
Dann mal Butter bei die Fische, Pläne schmieden.

Wenn ich so leben könnte, wie ich will würde ich in einem kleinem Haus am Wald leben. Ich hätte einen Garten und würde die meiste Zeit malen. Ab und zu würde ich coole kulturelle Sachen machen oder reisen.
Ähnlich wie Angelo Kelly mit seiner Familie oder Donna Leon.

Ne bessere Wohnung wird wohl erstmal nicht drin sein.
Ich steh auf der Warteliste fürs Studiwohnheim, aber ob das besser ist... Dann lieber was außerhalb suchen, wenn die Uni vorbei ist.

Das Ding mit dem Typ finde ich ganz gut. Scheint ein netter Typ zu sein. Finde es auch mal ganz erfrischend, einen ungezwungenen Kontakt zu haben.

Genau das soll weiter gehen. Lockere Bekanntschaften. Den Kreis möglichst klein halten. Wenig blöde Menschen, wenig Konfrontation = wenig Stress.

Was immer noch etwas auf der Strecke geblieben ist, ist das Thema Hobby und Spaß. Das liegt aber jetzt mehr an Geldmangel und dass ich oft so schlapp bin.

Ich wünschte ich könnte mehr ändern. Aber vielleicht muss ich einfach meinen Zustand akzeptieren und mir weiterhin viel Ruhe gönnen. Mit dem Typ hab ich wenigstens mal einen netten Kontakt und werde nicht als alte, verbitterte Jungfer sterben.*


* wer an dieser Stelle ein Happy End erwartet, das wird höchstwahrscheinlich nicht passieren. Der und ich sind ziemlich unterschiedlich. Ich entspreche nicht seinem Typ und er nicht meinem.

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Samstag, 6. Juli 2019
Thailand
Er steht da in seiner vollen Pracht, breite Schultern, behaarte Brust, nur in Unterwäsche an seinem Fenster und trinkt schwarzen Tee. Seine lange Haare hängen an seinem Rücken.

Wir stehen in seiner - was 3 oder 4 Zimmer? - Wohnung, die er allein bewohnt. Mit Balkon und Badewanne.

Ich sitze an seinem Küchenblock und trinke meinen Tee.
"Wo viel Licht ist, ist viel Schatten." sage ich.
Wir hatten davor eine Runde Intensiv Kuscheln in seinem Boho Schlafzimmer, nachdem er mir alle Räume gezeigt hatte.

"Verstehe ich nicht." sagt er dann mit seiner ruhigen Stimme.
Dass er erst Mitte 20 ist, könnte man Aufgrund von Bart und kompletten Aussehen einfach mal vergessen.
Nur bei seinen Hobbys merkt man es, zocken. Obwohl das Mittlerweile ja in allen Altersklassen verbreitet ist.

"Na, den letzten den ich kennen gelernt habe, der einen auf so glücklich gemacht hat, hatte dann Depressionen in Wirklichkeit."
Ja es ist ein bisschen provokant direkt so zu fragen.
Aber entweder ist das wieder Jemand, der sich einfach super gut und glücklich hinstellt oder es einfach ist. Also super glücklich. Angekommen im Leben. Fester Job, der einen nicht auffrisst, nette Kollegen, große Wohnung, coole Reisen.

Ne hat er nicht. Und wenn dann nur kleine Probleme, die er direkt löst.
Er isst irgendwas asiatisches. Seitdem er in Thailand war, ist sein Magen total immun gegen alles.
Cool, mein Magen ist das Gegenteil. Ich esse diese Matschteile nicht mal, bekomme aber von den Brötchen später voll die Bauchschmerzen. So wie immer, denke ich.

Als wir einen Film gucken, bitte ich ihn den zu stoppen. Ist mir zu blutig, zu brutal. Kann er nicht verstehen. Ich erkläre ihm später, dass ich bestimmt davon träume werde, nachts und dass ich sensibel sei.
"Oh echt? Ich hab den Film schon längst vergessen. Ist ja nur ein Fiiilllmmm."

Sensibel sein ist ne blöde Eigenschaft.
Wenn man an Eigenschaften denkt, denkt man ja eher an mutig oder selbstbewusstsein. Aufgeschlossen und sozial oder so, das wären mal gute Eigenschaften.

Aber nein, so bin ich nicht. Vom Knutschen mit seinem Bart geht meine Lippe kaputt und wird eklig.

Und ich weiß, dass der große Mann sich nur mit mir trifft, weil es Sex gibt und nicht weil ich so ein interessanter Mensch bin. Er fragt nämlich sehr wenig über mich und scheint eher weniger interessiert.

Ganz ehrlich, ich würde mich auch nicht als Freundin haben wollen. Ängstlich und sensibel. Emotional und verunsichert. Das ist alles super anstrengend. Das ist sogar für mich selbst anstrengend.

Mal eben nach Thailand fliegen und dort mit dem Rucksack rumlaufen? Ich würde wahrscheinlich an Tag eins von einer Mücke gestochen werden, was sich bei mir immer entzündet.


Aber vergleichen wir mal eine Freundin von mir. Die mag auch ihren Job und war auch in Asien unterwegs. Großer Unterschied dabei ist, sie erzählt nicht immer davon.
Sie war halt da und ist gereits. Jetzt geht sie arbeiten und trifft sich ab und zu mit Freunden, um was zu essen oder so. Und am Wochenende ist sie oft bei ihrer Familie.

Bei ihr habe ich ein ganz anderes Gefühl. Wahrscheinlich, weil sie es nicht so raushängen lässt und ihre Reise auch als etwas ganz besonderes ansieht.

Und nicht wie der große Mann, der auch noch in den USA und sonst wo war.


Stellt er sich besser hin als er ist? Wieso stört mich das so?
Weil es mir meine "Schwachstellen" zeigt. Und das stört mich.

Eigentlich sollte ich meine vermeintlichen Schwächen einfach annehmen. Sagen ok, du bist halt vom Wesen her anders.
Aber wo ist mein Wesen und wo stelle ich mich vielleicht einfach nur an? Was könnte ich davon vielleicht ändern, um mein Leben leichter zu machen?

In der Uni lausche ich einem Gespräch von Bachelor Studentinnen, die eine wird durch Asien reisen, sie habe Geld gespart.
Ich habe auch Geld bei Seite gelegt, davon könnte ich aber niemals so weit reisen.

Will ich das überhaupt?

Ah, man. Ich habe das Gefühl nicht zu wissen wie Leben geht.
Ich kenne nur das Leben als depressiver, ängstlicher Mensch - scheinbar - so wie meine Familie lebt.

Dabei finde ich Thailand und co gar nicht sooo cool.
Teneriffa würde mir schon reichen. Aber muss ich da mithalten müssen? Muss ich was wollen, was scheinbar alle wollen?


Da fällt mir wieder eine Szene von der Serie "younger" ein, sie war in Indien (angeblich) und er in Mexico und Japan. "Du warst schon in Mexico und Japan aber nie in Jersey?"

Krasse Reisen heißen ja nicht, krasses Wissen.
Es heißt im Prinzip nur, dass man mal da war.
Aber heutzutage gelten Reisen ja als Statussymbol.

Also hat er mir statt von seinem tollen Auto oä zu schwärmen, von seinen Reisen erzählt.

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Freitag, 5. Juli 2019
es reicht nicht
Ganze Nacht geschlafen und wieder total erschöpft aufgewacht.
Sitze hier und kämpfe gegen das erneute Einschlafen.
Richtig ätzend.

Mein Leben fühlt sich so dermaßen anstrengend an, zur Zeit :/

Ich weiß aber nicht, ob nur meine abfallenden Hormone das sind oder wieso meine Gedanken wieder so negativ sind.
Ein ewiges auf und ab.

Wenn ich neue Leute kennen lerne ist es ja öfter so.
Die haben scheinbar sehr viel und ich habe sehr wenig.
Natürlich stellt man sich normalerweise immer etwas besser dar, ich dagegen sehe dann in Vergrößerung das schlechte oder fehlende in meinem Leben.

Weiß nicht genau, wie ich da raus kommen soll.
Ausgehen ja, aber Leute nerven mich. Mit ihren dummen Gelaber und Ansichten.

Ich muss unbedingt nochmal abklären lassen, ob ich jetzt anfänglichen Krebs habe oder nicht.

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Donnerstag, 4. Juli 2019
Memo an mich selbst
Wenn du müde bist, dann brech ein Treffen einfach früher ab.
Sei nicht höflich. Nimm dich nicht zurück.

Man sieht jetzt wieder wie es laufen kann, Gestern schlecht geschlafen, trotzdem Verabredung gehabt, nachmittag nicht nochmal für ein Schläfchen genutzt und die nächste Nacht wegen Lärm schlecht geschlfen.

Heute tod müde zur Uni.
Das bringt ja nichts!

Und behalte deinen Plan im Auge, dein Essverhalten, deinen Rhytmus. Kann sein, dass das pingelig ist, aber du brauchst dein eigenes Tempo zum glücklich sein.

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Dienstag, 2. Juli 2019
Hoffnungsschimmer
Da sieht man mal wieder wie stark und schnell meine Stimmungen schwanken. Und das trotz Pille, die ich deswegen durchnehme...

Heute geht es mir wieder besser. Viel besser.

Das liegt einerseits an einer halbwegs guten Note in einem Wahlpflichtfach. Da hab ich Gestern den Prof einfach mal gefragt, wie es aussieht. Ich dachte, meine Leistung sei zu schlecht gewesen, da war er ganz überrascht. Der Gruppenteil hat mir scheinbar die Note gerettet.

Das bedeutet, ich kann mir viel weniger Mühe geben und trotzdem durchkommen. Natürlich nicht mit Absicht.
Aber vielleicht kann ich so die große Angst vorm Versagen mindern.

Die Korrektur lief dann nicht so gut. Hab mich allerdings nett mit zwei Mädchen unterhalten. Die eine hatte fast das gleiche Projekt wie ich. Hoffentlich kann ich mein Projekt noch vernünftig zu Ende bringen, mit ner 2 oder so.

So, dann habe ich mir folgendes überlegt.
Man ist glücklicher, wenn man einfach das macht, was man will. Also, wenn man eine nervige Sms bekommt und nicht antworten will, einfach erstmal nicht antworten.

Und wenn man einen Ort toll findet, einfach dort hinfahren/ fliegen. Dieses ganzes Bla, was meine Familie gemacht hat, man darf sich nichts gönnen, man muss immer sparen, ist es überhaupt schön da? Und wenn es nur regnet? Diese ganze Ängste und Zweifel bremsen nur aus.

Und ja, man darf einfach nach Lust und Laune leben. Man muss nicht zur Nordsee fahren, wenn man lieber in die Karibik möchte. In meinem Fall wäre es Teneriffa. Da meinte meine Tante nur "Was willst du denn da? Da ist doch nicht." Also direkt mal schön madig gemacht.

Man darf dahin fahren, wo man es spannend findet. Es gibt ja auch Leute, die zu Drehorten fliegen aus Filmen. Alles legitim.


Dann versuche ich weiterhin ein bisschen aufs Geld zu achten. Die nächste Anfrage für eine Tv Sendung werde ich annehmen (als Zuschauer). Egal wie blöd sie ist und lange dauert. Ich brauche dringend etwas mehr cash für die täsch.

(Vielleicht kann ich zu den nächsten Semesterferien mal Richtung Spanien in Urlaub fahren :)

Bin froh, dass das Wetter wieder kühler ist. Da fühlt man sich gleich wieder normaler.....


Und ich bin bei einer speziellen Dating Seite angemeldet. Da habe ich auf jeden Fall schon ansprechende Männer gesehen. Wenn normales Dating nicht klappt, vielleicht einfach so.


Ah und das mit dem Haus in Frankreich ist auch noch so ne schöne Sache, die man im Hinterkopf halten kann.

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Sonntag, 30. Juni 2019
Haben/ Nicht haben
in Gammelklamotten Müll runter gebracht, Typ Fashion Model dazu gestiegen plus Frau Kategorie Berlin Tag und Nacht.
Fühle mich blöd.

Gewicht, Wohlfühlgewicht liegt ca bei minus 10 kg weniger
bei maximal 78 kg
allerding trainierte 78 kilo und nicht untrainierte so wie jetzt
alles ist schwabbelig an meinem Körper, sieht nicht schön aus und fühlt sich auch nicht an

Brille nervt, Klamotten nerven. Sieht nicht mehr so schön aus in Größe 44.


Das gute ist, ich habe langsam wieder Lust wieder was zu machen. Leute zu treffen, raus zu gehen. Immerhin.
Nur nicht das Gejammere von "Freunden" anhören, stundenlang, ohne gefragt zu werden, ob ich es hören will oder wie es mir geht.

Lockere Bekanntschaften sind glaube ich wieder ok.
Geldprobleme mache ich mir nicht mehr soo viel. Ich habe ja Rücklagen, dann muss ich wohl da ran.
Werde versuchen einen Spartipp einer Freundin anzuwenden und nur noch Bar einkaufen zu gehen.

Für alles andere fehlt noch die Kraft.

Regelmäßig zum Unisport gehen. Noch zu früh. Würde gerne wieder Yoga probieren. Vllt besser in den Ferien.
Jobben, auch noch zu früh. Bin noch nicht 100% wieder da, fit und zuverlässig.
Vielleicht käm auch die Power wieder, wenn man stärker eingespannt ist. Weiß nicht.

Hab mir eben meine Entwürfe angeschaut und fand sie ganz gut. Gar nicht so furchtbar, wie gedacht. Hoffentlich bekomme ich das Gespräch Morgen hin.

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WirrWarr
...
Und während meine Kommilitonen ihr ganzes Leben vermittelt bekommen haben etwas ganz besonderes zu sein, wurde mir stets vermittelt ABSCHAUM zu sein.

Von meinen Eltern, von meinen Lehrern, von Mitschülern, von Geschwistern, Kinder aus dem Ort uvm. Und das ist keine Übertreibung, ich habe mich intensiv mit meiner Geschichte beschäftigt und es ist/war wie ein Teufelkreis.

Denn alle wussten, wer meine Eltern sind und welche Jobs die haben und wie wenig Geld. Alle werden mitbekommen haben, wie chaotisch es bei uns war. Doch Niemand sprach offen drüber oder schickte das Jugendamt.

Bei der Einschulung sehen alle deine Eltern und auch später bei Festen usw. Es fällt auf, dass du immer die gleiche Jacke trägst und das für 5 Jahre. Winter wie Sommer. Weil dein Vater krampfhaft geizig ist und sich nebenbei ein zweites Leben finanziert.

Du wirst gedisst und es passiert etwas. Du entwickelst dich hinweg von den Leuten. Irgendwann willst du einfach nicht mehr dazu gehören, wenn alle scheinbar so Dumpfbacken sind.

Es wird gesagt, dass du eben Pech im Leben hattest.
Man könnte sagen, meine Eltern haben mich stark vernachlässigt, man könnte sogar von Mißbrauch sprechen.
Man könnte jetzt tief in ihrer Biografie nachforschen oder einfach sagen, dass sie selber emotional nicht stabile Menschen sind, die einfach für den Job als Eltern ungeeignet waren.

Das Kind ist in den Brunnen gefallen und nun?

Was war denn die Jahre vorher anders?
Vorher habe ich viel weniger hinterfragt, was andere Menschen angeht.
Heute sehe ich, besonders Männer wollen doch nur ne dünne Freundin. Möglichst hübsch. Ja ja und sie soll was im Kopf haben, aber bitte nicht zu viel oder mehr als der Mann.

Ach und größer sein sollte sie auch nicht.
Hängebrüste? Ih, weg damit.

Du findest keinen Mann für immer und ewig, du findest du nur einen Mann, wenn du in shape bist.
Und spätestens wenn ein Kind ansteht musst du bibbern, ob dir dein typ wegläuft oder er stark genug verliebt ist, um deinen Schwabbel Körper nicht zu sehen.

Rosig sieht das alles nicht aus. Echt nicht!

Und im Job sollst du dich noch abrackern. Am besten 40 Stunden die Woche, plus Überstunden, die du natürlich gerne machst, damit du "aufsteigen" kannst.
Am Ende des Tages schüttest du dir ein Bier abends vorm Fernseher rein. Du bist zu müde für alles. Bis auf das Wochenende, wo du deinen Haushalt organisierst und den Jahresurlaub lebst du quasi gar nicht. Du funktionierst.

Entweder mit oberflächigen Mann an deiner Seite oder ohne.

Die Lösung
Den ganzen Scheiß einfach nicht mitmachen.
Also ein Sexloses Leben führen?
Wenn ich dadurch schlechte Menschen aus mein Leben raushalten kann, dann ist das so.

Dieses ganze Karriereding ist eh eine Illusion, nicht mehr.
Damit man angetrieben wird, mehr zu leisten.
Dabei wäre es wichtiger neue Wege zu finden.

Im Internet sah ich ein paar kleine Ferienhäuser in Frankreich, nah der Grenze. So ein Häuschen ist ab 60.000Euro zu haben. Sofern ich mal wieder richtig arbeiten werde, könnte ich 1000Euro im Monat sparen (wenn ich in der winzigen Wohnung solange bleibe oder in einer wg gehe). Das wären 2,5 Jahre arbeiten ohne großen Luxus. Aber es wäre auszuhalten.

Nun bräuchte man aber noch Rücklagen, falls Krankheit kommen sollte. Ein zweites Standbein wäre auch nicht schlecht.

Und so träume ich hier meine Utopie zusammen.

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Samstag, 29. Juni 2019
Merkzettel
Familie/ Bruder
wenn mein Bruder ein Kind hat, das von dem neuen Ehemann der Ex adoptiert wurde, hat er dann ein Kind?

Es geht um meine Familiengeschichte, dass was ich nach Außen tragen kann.

Also ich persönlich finde, wenn mich nicht Jemand direkt fragt, ob meine Geschwister Kinder haben, muss ich gar nichts von dem Sohn erzählen. Und selbst dann, ist es ja so mega privat, dass ich finde, dass man hier ein bisschen lügen kann.
Und nur richtig gute Freunde von dem Kind wissen.

Bruder: nicht über Kind reden, nur richtig gute Freunde

Generell/ unangenehme Fragen
ist es unglaublich frech, wenn Menschen nach meiner Familie so nachfragen. Es ist privat und die Personen die so unangenehm bohren sind immer Leute, die mir nicht nahe stehen.

Ich muss deswegen gar nicht richtig antworten. Ich muss Niemanden in mein Leben und an meinen Schmerz lassen.

Die wollen vllt nur etwas SmallTalk und können ja nicht ahnen, wie schlimm alles hinter der Fassade aussieht. Sie sind neugierig und übertreten meine Grenze.

Mögliche Antworten
- ach, lass uns über etwas anderes sprechen
- ist es ok, wenn ich dazu nichts sagen möchte?
- das Thema möchte ich gerne nicht näher vertiefen
- meine Familie ist kompliziert, mehr möchte ich dazu nicht sagen
wer jetzt nich rumfragt, wieso weshalb, meine Familie ist aber so und so bla bla
dann kann ich ja sagen "Schön für dich und deine Familie, aber ich möchte nicht mehr dazu sagen."

Also meine Grenz verteidigen. Dann ist es ja eindeutig, dass die sich wie A**löcher benehmen und offentsichtlich meine Grenze nicht akzeptieren wollen.

Generell/ Umgang
auf der einen Seite schmerzt der Kontaktabbruch, auf der anderen Seite habe ich auch so endlich meine Ruhe vor denen und ihren Psychospielchen

Ich muss die nicht besuchen fahren, wenn die eh immer nur meckern
Ich muss mich auf mein Leben konzentrieren!

Glaubenssätze/ überdenken
Hitze = gefährlich = gesundheitlich anstrengend
diesen Grundsatz möchte ich für mich los werden und das Wetter genießen können

andere Menschen = gefährlich = Mißtrauen
auch diesen Satz möchte ich lockern können und unbeschwert auf Menschen zugehen
.

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Freitag, 28. Juni 2019
ToDo Juni '19
Ich bin jetzt in einem online Forum, wo es viel um psych. kranke geht. Es ging auch um meine Familie.

Nur habe ich einie Tipps bekommen, bzw immer wieder den einen; trenn dich von denen.
Aber irgendwie gibt es eine Art Grundstimmung in der Gruppe, die mir mißfällt. Die Opfer Haltung.

Ich habe viel über die Sachen nachgedacht und sehe die Dinge anders. Ich möchte kein Opfer sein, sondern mit der Sache klar kommen.

Vergangenheit abschließen:
- Geschichte neutral betrachten, negatives wie positives
- gezielt Positives suchen
- den Beteiligten, besonders den Eltern, eine Art Dankbarkeit für das Leben zeugen
- den Beteiligten unterstellen, dass sie stets ihr bestes gegeben haben, auch wenn dies oft sehr wenig oder falsch war
= es ist nicht mehr zu ändern
- wahrscheinlich wären viele Dinge trotzdem genauso gekommen, mein Charakter wäre gleich, nur vielleicht etwas selbstsicherer, weniger wütend, weniger traurig, weniger anzweifelnd. Aber die Art wäre gleich. Und auch, dass ich gerne Süßes esse. Das ist eben alles nun mal einfach so.

Anerkennen, dass die Personen im heutigen Leben keine Rolle mehr spielen, man sie nicht in einem großen Umfang im Leben haben möchte.
- um weitere Verletzungen und schlechtes Verhalten zu vermeiden (Selbstschutz und Selbstliebe)
- Kontakt so gering wie möglich halten
- Kontakt so oberflächig wie möglich halten
- keine Erwartungen haben, nichts persönlich nehmen
= die sind krank, nicht ich. Die haben furchtbare Leben, dass ist nicht meine Schuld. Ich habe generell Niemand gegenüber Schuld.

Wer Kinder in die Welt setzt kann dies tun um Liebe zu geben und zu bekommen. Das war früher so und es besteht keine Restschuld an die Kinder.

Meine einzige Aufgabe im Leben ist es glücklich zu sein und für mich zu sorgen.

Viel mehr das machen, was man möchte oder den Bedürfnissen entspricht.
- sich selber für wichtig erachten
- im eigenen Tempo arbeiten
- eigene Werte haben und nach diesen Leben

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Mittwoch, 26. Juni 2019
Reminder
- man muss nichts müssen, auch nicht für den Papst, die Tante oder sonst wen.

Wenn man zu schlapp ist, um Jemanden bei einem Umzug zu helfen, kann man das so sagen. Wenn andere Leute einen zu etwas bewegen wollen und deswegen rummeckern, muss man sich nicht überreden lassen.

-> man darf nach seiner eigenen Meinung handeln, man darf seine Bedürfnisse wahrnehmen und danach leben. Man darf gehen, wenn es einem zu anstrengend wird. Und man darf unverschämte Forderungen ausschlagen.

Man ist genauso wichtig wie alle anderen auch.

"Komm mich besuchen, ich bin SO allein." Komm du doch zu mir? Und hast du mich mal gefragt, wie es mir gerade geht? Ich habe den Verdacht auf anfänglichen Krebs, aber danke der Nachfrage.

- man darf sich selbst das Leben schön machen, unangenehme Situationen meiden und wenn es sich nicht vermeiden lässt, wenigstens versuchen die Situationen erträglich zu machen

Bsp. UniAufgaben zu Hause aus, die können Stunden dauern. Man kann aber dabei auch ein Hörbuch hören und ein Milchgetränk/ Cola (oä) trinken.

- man muss nicht stark sein, sich künstlich zusammen reizen, sich selbst antreiben, Emotionen und Bauchgefühl runter schlucken. Man darf seiner Intuition vertrauen.

Es verlangt gar keiner eine Art gefühlsloser Soldat zu sein. Das macht unauthentisch. Das bewirkt, dass man seine Gefühle zwar ganz toll nach außen unterdrückt, aber innerlich krank wird.

- man darf nötigen Respekt einfordern. Einfach so, ohne was besonderes zu können/ geleistet zu haben. Weil jeder Mensch Respekt verdient hat. Es gibt nicht weniger Respekt, weil die Eltern blöde Jobs haben oder weil sie ungebildet sind.

man muss sich nicht anhören, wie eklig manche Menschen mit einem umgehen wollen. Man darf das direkt unterbrechen.

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Sonntag, 23. Juni 2019
Mein Name kommt aus dem schwedischen und ist ein Walkürenname.

Eine Walküre (Aussprache: [valˈkyːrə], auch [ˈvalkyːrə]), auch Schlacht- oder Schildjungfer, ist in der nordischen Mythologie ein weibliches Geistwesen aus dem Gefolge des Göttervaters Odin (Wodan). wikipedia

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Negativ Spirale
Mein Notizbuch ist fast voll.

Und eine meine letzten Seiten ist gefüllt mit Gedanken zur negativ Spirale.

-> auf falsche Leute gesetzt -> auf zu wenig Personen Glück abhängig
-> enttäuscht -> Selbstwert sinkt -> traurig -> Wut -> Verbitterung
=> zu viel Kraft verschwendet für nichts
Dann fehlt die Kraft um zum Beispiel neue, nette Leute kennen zu lernen.

Und ich habe festgestellt, dass ich scheinbar echt so gut bin, wie ich bin. Also wenn ich so schaue, wie ich nach außen wirken könnte/ welche Rolle ich habe.

Ja, ich bin groß und habe einen skandinavischen, eher ungewöhnlichen Namen. Das ist ja nichts schlechtes.
Und ja, ich habe nun mal rote, lockige Haare, auch nicht schlimm.

Aber genau so wie ich bin, also an Kultur interessiert, nett und offen, genau si möchte ich auch sein. Es gibt keinen Grund was massiv ändern zu wollen.

Wenn ich mir ein Leben aussuchen könnte, wäre ich gerne eine alternative Südtstadt Frau. Und ich glaube, ich bin da schon ganz nah dran. Bis eben die Südtstadt.

Jetzt muss ich nur noch lernen,
1. meine Energie sinnvoll einzusetzen
2. meine Energie nicht so oft unbemerkt verlieren
3. lernen meine Zeit zu kontrollieren

Außerdem möchte ich lernen mit Rückschlägen und Kritik besser umzugehen. Wenn ich meiner Ma anbiete, mich in der Stadt hier zu besuchen und sie so komisch rumdruckt, weil sie scheinbar nicht möchte/kann/ Geld hat keine Ahnung was, dass nicht persönlich zu nehmen, nicht vom negativsten auszugehen, sondern mit den Achseln zu zucken und zu sagen "Dann eben nicht.". Ohne Wut, ohne Drama ohne emotionale Talfahrt.

Auch möchte ich lernen Nein zu sagen, wenn ich was nicht möchte. Also weder in der Uni übergangen werden von aggressiven Studentinnen, noch von meienr Familie das Wort abgeschnitten bekommen oder belehrt werden.
(Muss mir das nochmal seperat aufschreiben).

Und ich muss mir dringend einen Nebenjob suchen, weil das Studium sonst zur Schuldenfalle wird. Komme auch so mit dem Geld kaum aus :/ Habe mich für Studi Heim beworben, vllt ist es mit geringer Miete besser zu stemmen.


Ich glaube für viele Menschen ist das Leben so einfach, weil die sich kaum Gedanken machen.
z.B einfach in den Park legen mit Freunden und nicht gucken, ob am Rand Jemand steht und sie angafft. Solange einen was nicht direkt betrifft, ist es quasi egal.
Dann hört man nur mit einem Ohr zu und trinkt ein leckeres Getränk. Danach geht man wieder nach Hause und ist nicht erschöpft, weil dir nicht alle ihre Lebensgeschichte mit ihren Problemen aufgetischt haben.

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Letzte Aktualisierung: 2020.04.07, 11:42
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