die, die das Wasser liebt
Freitag, 20. September 2019
Vaterkomplexe
Immer wenn ich Klausuren in der Uni (oder Schule) schreibe, bekomme ich im Vorfeld oder danach Albträume.
Das ist bereits bekannt und nichts neues.

Die Träume wurden auch im Laufe der Zeit immer weniger.

Zum Teil ging es um meine Familie. Irgendwie sind Stress und Prüfungsangst mit dem Druck meiner Familie gekoppelt.

Nun kam ich abends von einem langen Prüfungstag nach Hause und hatte wirkliche körperliche Schmerzen.
Mir tat alles weh und ich fühlte mich aufgedreht und mpde zugleich, der Stress wollte einfach nicht weichen.

Ich überlegte, früher war es so, dass ich bei schlechten Noten mit Liebesentzug, Mißachtung und zahlreichen Bestrafungen "belohnt" wurde. Die schlimmste Drohung dabei, irgendwann ins Heim zu müssen, weil ich ein so dummes und böses Kind sei. Ganz früher hatte ich auch Angst von meinem Vater einfach verprügelt zu werden, weil er groß und laut war. Angsteinflößend.

Die Angst blieb, bis heute. Obwohl ich schon Ü30 bin.
Sie sitzt tief in meiner Seele und wahrscheinlich auch in meinem Körper fest.

Jedenfalls gibt es da noch einen immer wiederkehrenden Traum, den von einem Hundeangriff. Dieser Traum kam in der Nacht, nachdem ich an meinen Vater und die Angst vor ihm gedacht hatte.

Der Hundetraum ist immer ähnlich, ein großer, dunkler Hund, manchmal sehr zottelig, sieht mich, bricht aus und versucht mich tod zu beißen. Da ich den Traum aber schon kenne, sprinte ich direkt immer gleich los, sobald ich einen Hund im Traum sehe und klettere irgendwo drauf, in der Hoffnung, er könne nicht so weit nach oben schnappen.

Da ich als Kind etwas öhnliches erlebt habe, dachte ich immer es kommt daher. Als letztens hier ein größerer Hund laut und bedrohlich gebellt hat, blieb mein Herz stehen. So in etwa.

Aber nun musste ich feststellen, dass die Angst vor dem unkontrollierten Hund eigentlich wohl die Angst vor der unkontrollierten Wut meines Vaters ist. Bzw es sich eigentlich ganz gleich anfühlt.

Jedes mal habe ich Angst um mein Leben und Wohlergehen. Ich habe Angst wieder verletzt zu werden und echte Panik. Ich versuche wegzulaufen, mich zu verstecken und schützen aber der Angreifer ist zu mächtig und zu unkontrolliert, er kommt aus dem Nichts, ist aggressiv, wütend und schädigend.

Ich zwinge mich dann irgendwann selbst aufzuwachen oder wache vor Schmerzen auf. Teils Mitten in der Nacht.

Es ist "witzig", dass ich scheinbar nie diese beiden Sachen in Verbindung setzten konnte, es nicht gesehen habe. Aber scheinbar hat sich da etwas verschoben...mein zorniger, toxischer Vater als böses, wildes Tier?

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Donnerstag, 19. September 2019
neue Wege
ich finde es nach wie vor immer noch sehr schwer meine Identitä zu finden.
Die Prüfungen liefen eher mies in der Uni...mal sehen.
Aber ich fände es gut so lange zu studieren, bis ich mir etwas sicherer vorkomme...

Heute wurde ich wieder viel jünger eingeschätzt.
Mit Mitte/ Ende 20 ist es irgendwie ok in einer kleinen Wohnung zu leben...es ist ok Single zu sein, nicht genau zu wissen, was man vom Leben erwartet. Oder wo man später mal leben oder arbeiten möchte.

Mit Ü30 ist da auf einmal dieser Druck. Leute sagen es wird Zeit.
Freunde haben schon zu Ende studiert und tolle Wohnungen.
Feste Jobs und Freunde. Urlaube.

Aber vielleicht sollte man sich diesen Shit nicht einreden lassen. Vielleicht sollte man sich diese Leichtigkeit beihalten?
Es gibt ja auch Leute, die jung Eltern werden und den ganzen Familienkram schon früh haben. Wieso nicht also auch umgekehrt?

Sofern ich kein Krebs an den Eierstöcken oder rundherum habe, steht meiner Fruchtbarkeit ja auch nichts im Wege, denke ich. Man kann ja auch später noch ein Kind bekommen, falls man das möchte.

Nur Heiraten, das fand ich schon immer blöd. Unnötig.
Werde mich Morgen bei der Kirche verabschieden... Das Thema ist für mich echt unrelevant.


Auch das Gehalt der ehem. Kommilitonen macht mir Sorge. Und sind nicht alle schon mehr gereist?

Daher wollte ich versuchen nebenbei arbeiten zu gehen. Dann studiere ich eben noch länger, das ist ok, wenn dafür dann mal alles passt? Oder wenn eben nicht, dann habe ich wenigstens Geld gespart.......

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Montag, 16. September 2019
neue Impulse
Klingt ja irgendwie ganz falsch hier, aber scheinbar läuft alles mal halbwegs gut in meinem Leben.

Das liegt einerseits eindeutig an der Reduzierung von toxischen Menschen. Seitdem die Dauerjammerer, die manipulativen, die eifersüchtigen, die nichts gönnen-wollen, aber dafür gerne andere-runter-machen-Menschen weg sind ist alles viel leichter.

Keine Kack Kommentare, über die man sich tagelang ärgert.
Keine unterdrückte Wut, die sich anstaut.
Und komischerweise auch kein "sich ungebliebt fühlen" mehr.

Hat auch mit M zutun, da gibt es keinen Kontakt mehr. Und daher auch keine verletzte Gefühle mehr. Ich lerne zwar noch Männer kennen, aber gehe nicht mehr bis Ultimo, wenn mir eh klar ist, dass sie mir nicht wirklich zusagen. Oder sage direkt nach dem ersten Date, dass das nichts wird mit uns.
Dadurch erspart man sich vieles.

Dadurch, dass auch meine Tante keinen Kontakt zu mir hat, gibt es auch keine Intrigen mehr, innerhalb der Familie. Oder mir erzählt halt keiner mehr was davon, was sehr gut für meinen Seelenfrieden ist.

Meine Mutter hat nach all den Jahren scheinbar ihre Depressionen überwunden. Sie gibt sich scheinbar wirklich mal etwas Mühe, um Zeit mit mir zu verbringen. Und zwar auch ordentlich und nicht wie früher (komm vorbei! ich seh dich so selten. um mich dann bei ihr zu Hause anzuschweigen oder aufzuzählen, was sie alles in ihrem Leben stört + mich ab und zu anmeckern/ anschreien/ Frust auslassen).

Mama gibt mir sogar jeden Monat etwas Geld, damit ich besser um die Runden komme. Ist das erste mal seit jeher.

Und da Bafög erhöht wurde, habe ich zum ersten mal wieder "normal" viel Geld, fast wie früher als ich arbeiten ging.
Klar, Bafög ist nur noch für 1 Jahr und ich hab ja das Hauptfach gewechselt. Muss also mind. 6 Monate länger studieren, wenn alles gut läuft.

Aber da wollte ich ganz gerne jobben gehen, als Werkstudent, wenn möglich. Vielleicht bekomme ich von meinen neuen Kommilitonen ältere Unterlagen zu einem Gebüde, das in meiner Heimat steht. Das wäre dann ja quasi schon gut vorgearbeitet. (sofern das möglich ist)

Meine Lieblingskommilitonin ist jetzt in meiner Gruppe und hat mir Hlfe angeboten die zwei Semester in einem zu schaffen. Sie sprach auch von Zusammenarbeit im Hauptfach. Muss ich aber mal sehen, ob wir nicht zu unterschiedlich arbeiten.


Achso, nochmal zum Geld thema. Klar, könnte ich jetzt versuchen so viel wie möglich zu sparen. Das wären aber maximal so 1.000 Euro im Jahr. Davon kann ich weder nachher die letzten 6 Monate wirklich leben, noch lohnt es sich die kleine Summe für Bafög Schulden weg zu legen. Da hat man ja 5 Jahre Zeit?

Vielleicht wäre es jetzt mal gut in mein Wachstum zu investieren. Dass ich "meine Rolle" besser ausfüllen kann.

Bis jetzt sind mir da nur bessere Klamotten, Haarschnitt, Brille und Uhr zu eingefallen. Und vielleicht echt nochmal nach nem Praktikum in der Schweiz gucken?

Und Sachen kaufen, die mich glücklicher machen. Also so Kleinigkeiten wie einem schönen Wasserkocher, neuer Bettwäsche und endlich mal richtige Stühle/ Stuhl und nicht nur Klappstühle.

Vielleicht sollte ich einfach mal in den Ferien oder so nach England fliegen und da rumreisen. Einfach um zu wachsen und selbstbewusster zu werden. Mal was zu "riskieren".

Ich sollte auf jeden Fall selbstsicherer rüber kommen.
Und das ist doch mit Optik, Wissen/ Fähigkeit und Lebenserfahrung.

Brauche jedenfalls einen genaueren Plan. Damit ich nachts beruhigt schlafen kann. Sonst macht mir das Bauchweh.

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Mittwoch, 4. September 2019
Mein Leben
(mal wieder nur so mehr für mich)

Wie ist mein Leben. Wer bin ich?
Ist mein Leben wirklich so A-Typisch verlaufen, wie ich es empfinde oder ist alles halb so schlimm?

Es gelingt mir kaum eine neutrale Haltung einzunehmen.
Wie denn auch? Ich bin ja schließlich befangen, weil es mich selbst betrifft.

Psyche kann brechen, sieht man ja oft genug.
Wo ist der Unterschied? Zu mir?

Freunde sagen, ich soll ein Buch schreiben, über mein Leben. Aber juckt es andere Leute überhaupt, was ich im Leben so erlebt habe?

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Mittwoch, 21. August 2019
aufgewühlt
Komme von einem Seminar. Musste mir direkt was Süßes kaufen, so aufgewühlt bin ich.

Vergangenheit, Jetzt, Zukunft?
Wie soll man sich denn selber finden, wenn man noch so voll ist mit der Vergangenheit.

Ich muss es endlich schaffen. Endlich eine neutrale Vergangenheit zu finden. Endlich cool mit all dem scheiß zu werden. Nur wie?

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Montag, 19. August 2019
Ohne anal? Ohne mich!
So oder so in etwa hat das eben der Mann der Judikative geschrieben. Es sei ganz nett gewesen, aber ohne das würde es nicht laufen.

Hm wie wäre es sowas vorher zu kommunizieren?

Aber es ist auch mir eine Lehre, ICH selbst muss besser wissen, was ich will.

Hat mir auch Mr Unterarm Tattoo gezeigt.

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Sonntag, 18. August 2019
Chaos Queen
"Eigentlich wollte ich jetzt mal Ältere daten" sagt er.
Oha, steht er etwa auf reife Frauen?
"Ja, die haben sich dann ausgetobt und wollen eine Familien gründen, so wie ich."
Ach du scheiße, ich will sowas gar nicht. Steht Null auf meiner Agenda... toll, dass wir nur noch 3 Stunden Kino vor uns haben. Shit.

Ich denke mir meinen Teil, versuche nebenbei anzumerken, dass ich vllt noch ins Ausland gehen möchte.

Er weiter fragend "Wie soll ich meiner Mutter erklären, dass wir uns auf Tinder kennen gelernt haben?" Seine was, Mutter?
Ähm gar nicht? Weil ich mich nach heute Abend nicht mehr melden werde?!?!?

Merkt er nicht, dass wir gerade uns zum zweiten mal ÜBERHAUPT sehen und er schon von sowas redet?

Dann labert er noch was über gemeinsame Wohnung, die größer sein könnte, wenn beide ja arbeiten gehen.
Ich arbeite ja aber nicht und möchte auch mit Niemanden zusammen leben...wir reden absolut aneinander vorbei, befürchte ich.

Es ist ein kleiner Mann, der mir da gegenüber sitzt. Gestern war unser erstes Date überhaupt. Da liefen wir beschwipst durch die Stadt und landeten - nicht im Bett- sondern an einer schönen Location, in der gerade eine Outdoor Hochzeit gefeiert wurde.

Das war richtig romantisch könnte man sagen, der erleuchtete Hof, das Gemäuer, die Musik....Da lag was in der Luft..

Aber als ich neben ihm saß - nachdem er fragte, ob er da sitzen dürfte oder das zu aufdringlich sei (ohne selbstbewusstsein, wie unsexy) - schaute ich ihn mir mal genauer an. Waren das Altersflecken auf seiner Stirn oder Muttermale? Oder hatte ich zu viel Zeit mit Männern Mitte 20 verbracht und sah schon Gespenster?!

Ich weiß es nicht. Es ist wie ein Fluch, Männer Mitte 20 sind sexy, jung, spritzig und wollen sich nicht binden. Männer über 30 sind alt, verbraucht, gezeichnet und wollen direkt heiraten.

Gibt es nichts dazwischen?

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Samstag, 17. August 2019
Something
goes wrong...


Ich bin so müde und erschöpft.
Kann nur vom vielen Nachdenken sein :/

Werde die beste Version deiner selbst
Ja und wie?

Ich bin dabei, schaue mir vergangenes an, versuche es neu zu betrachten, zu neutralisieren und los zu lassen.

Seitdem ich toxische Menschen losgelassen habe ist da sehr viel Platz in meinem Leben. Platz der gefüllt werden möchte.
Gar nicht so einfach.

Habe einer alten Frendin geschrieben, die versprochen hat, sich demnächst mal zu melden.
Aber ist es nicht so, dass jeder sein eigenes Leben hat?

Damit sind fast alle Pärchen raus, denn die agieren ja nur noch zu zweit.
Der Rasta Mann hat sich nicht mehr gemeldet. Ich hab in sein Profil geschaut, er mag keine Langeweile. Ich glaube mein Leben sieht für ihn sehr langweilig aus. Dabei sortiere ich gerade einfach alles neu.

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Freitag, 16. August 2019
Knoten
Wahnsinn, wie sehr das einen aufwühlt, wenn man sich mit der tieferen Vergangenheit beschäftigt.
Hab direkt davon geträumt, wie wir in unser altes Haus zurück kehren, die Nachbarn es aber umgebaut haben.

Ich will im Garten sitzen und die Sonne genießen, aber es kommen ständig neue Leute dazu, Wäsche waschen, rumhängen, alles für lau. Die wieder ausnutzen, dass Chaos bei uns herrscht und kein Erwachsener aufpasst.

Dazu habe ich mir Videos Gestern Abend angeschaut.
Einmal Lea Hamann
https://www.youtube.com/watch?v=xCD2QqGbdG8
die genau das sagt, was ich auch empfinde.
Der Stress steckt in meinem Körper "fest".
Und vor allem belastet mich meine Vergangenheit und nimmt den Platz für Leichtigkeit und Neues.

Dann stieß ich auf etwas neues, und zwar "Liebe geht raus"
https://www.youtube.com/watch?v=4ZNw53gYZ88
Wie du deine Bindungsangst überwindest.

Dort geht es viel um Angst vorm verlassen werden. Angst, Jemand geliebtes zu verlieren. Angst die Kontrolle zu verlieren, sich zu öffnen und nicht zu wissen, wie lange geliebte Menschen bleiben werden.

Und dass diese Angst aus schlechten Erfahrungen kommt, die man gemacht hat. Dies aber nicht als Gestörtheit angesehen werden soll, sondern als Teil als man selbst!

Beim Dating, wenn es soweit kommt, soll man es einfach ansprechen und sagen, dass dies einem schwer fällt, dass man mal ausbrechen muss, dann aber wieder kommt, wenn es geht (o.ä.)

Es gibt noch einige Videos weiterhin dazu.
Vielleicht sollte ich mal mit meiner Mutter über alles reden.
Einfach nur, damit sie weiß, wie ich wirklich fühle? Dass alles für mich kein Zuckerschlecken ist/war und tiefe Narben hinterlassen hat. Also nicht um Schuld los zu werden, sondern Ballast.

-------------------------
ach und noch was, ich versuche mehr rauszufinden, was mich ausmacht. Und ich denke sowas wie Fotografie, englische Krimiserien usw, sind zwar etwas speziell und nicht für die breitere Masse kompatibel, ABER per se nicht schlechtes!

Vielleicht habe ich einfach an der falschen Stelle nach Gleichgesinnten geschaut. Vielleicht kann ein Mensch mit etwas mehr Bildung (?) mehr meinen Interessen abgewinnen.

Es heißt nicht, dass ich blöde Hobbys habe.
Nur, dass sie nicht so üblich und weit verbreitet sind.

Letztens traf ich einen Mann mitte 40 und er schaute ähnliche Serien gerne an.

Es geht also nicht darum sich zu ändern, sondern dazu zu stehen, wer man ist und was man mag und dementsprechend Leute zu finden.

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Donnerstag, 15. August 2019
Vergangenheit 2
nochmal drüber nachgedacht:

- Unfall, bereits Therapie(2) -> erledigt, nur noch bei entsprechender Situation Angst

- Mobbing Schule, immer wieder mal, bis geschlagen worden in der 10. Klasse, mehrmals (6)
-> teilweise erledigt, schon damals neue Freunde gefunden und einfach so getan, als ob nie was gewesen wäre, stärkere Fassade gebildet, die aber jetzt langsam bröckelt

- Mobbing am Arbeitsplatz (5)
-> die Meinung von Menschen - die ich nicht mag/ die mir egal sind- ist mir egal. Aber ich habe Probleme mich in Gruppen wohlzufühlen

- Ex Freund schlägt mich, drängt mich zu sexuellen Handlungen, die ich nicht will (3) -> ist auch schon vertagt, würde sich heute Niemand mehr trauen.

- meine Tante will Suizid begehen, weil sie an Krebs erkrankt ist und stirbt in kurzer Zeit (? 4?) -< nicht meine Baustelle, an Fakten halten, da ist sie einfach nur an Krebs gestorben

- mein Bruder hat ein "heimliches" Kind, welches adoptiert wurde, er hat nie seinen Weg gefunden ist arbeitslos (3)-> auch nicht meine Baustelle, ist sein Leben

- mein Opa war ein Monster (8)-> betrifft mich nicht

noch offen:
- Leseschwäche, abfälliges Verhalten Lehrer in der Schule, Bestrafungen durch Eltern (7), das Gefühl zu dumm zu sein/ so behandelt zu werden
- mein Vater hat mich jahrelang wie ein Stück Dreck behandelt, meine Mutter war oft sehr kalt und gemein (6?)
- Vater hat heimliche Affäre mit heimlicher Wohnung (8)
-> diese Themen sind noch nicht vorbei, weil meine Eltern ja immer noch an ihrer schlechten Meinung über mich festhalten.
Da ist egal, was ich geleistet habe. Das wird sich scheinbar nie ändern. Vielleicht muss man dazu eine gute, stabile Einstellung finden, um denen damit entgegen zu treten?

- mein Onkel stribt und scheinbar ist Niemand traurig, Eratzvaterfigur (9-10) -> Vielleicht sollte ich da mal zu einer Trauergruppe gehen?

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Mittwoch, 14. August 2019
Liebestipps
auch aus dem Internet


3 Fehler
- Schuld für single sein außen suchen -> bewusst machen, dass man aktiv was ändern kann
-nicht mit dem falschen Mann/Männern Zeit verbringen, der keine Beziehung will
- nicht zu wählerisch sein, nicht künstlich nach Problemen suchen

Wege
- Verantwortung annehmen, wie kann ich aktiv werden?
- entscheiden, wie man bisher agiert hat, ändern
- innere Bedenken beseitigen -> Männer sind eh alle scheiße
-> alle lügen einen an
- wer könnte zu mir passen? wie bin ich?
- rausgehen, neue Leute treffen, neues probieren

Partnersuche
- Zeit haben
- offen sein, signalisieren, dass man möchte
- zufrieden mit sich sein? nicht immer abgehetzt und scheiße drauf
- auf anderen Menschen einlassen
-> bedenken, gute Beziehung kommt erst nach dem Kennenlernen, nicht direkt perfektes erwarten

Sachen tragen, die man mag, damit man gutes Gefühl immer hat, Sachen machen (wie Massage), die einen sich gut fühlen lassen, damit man zufrieden ist und das ausstrahlt

Leute kennenlernen, nicht beleidigt sein, wenn keine Beziehung wird
- Sachen machen wegen Spaßfaktor und nicht, weil man nen Mann erwartet -> Party nicht traurig gehen, weil keinen kennengelernt, das wäre das Bonus nicht das Ziel

Nicht versuchen so zu werden, wie er dich haben will, es passen könnte, sondern direkt so sein wie man ist
wenn dann Ablehnung kommt, ist das ok, hauptsache man mag sich und irgendwo wird es einen geben, der einen so mag, wie man ist
deswegen kein Theater am Anfang spielen

nicht Jemand hinterherlaufen, entweder mag der dich so, oder eben nicht, lohnt nicht Jemand umstimmen zu wollen
-> Energie lieber investieren neue Menschen kennen zu lernen
-> nicht klammern, weil man zu wenig Auswahl hat, einfach weiter gehen

Würde behalten, wenn der doof ist, kein Interesse hat oder sich einfach keine Beziehung ergibt -> einfach weiter gehen
nicht an Menschen festhalten, die einen ablehnen

Tag für Tag, Schritt für Schritt betrachten, nicht direkt Horror Ende ausmalen, betrogen/belogen werden vorstellen, damit sabotiert man sich selbst, weil man nagtive Erwartungen hat und Belege dafür siucht/ sich komisch benimmt

Partnersuche locker nehmen
- sammeln von neuen Kontakten und Erfahrungen (immer)
- fließend halten, nicht krampfhaft man einen Monat suchen und dann wieder gar nicht, immer offen, freundlich sein
- gute Selbstdarstellung
- gute Zeit haben/ Spaß/ begegnungen
-> nicht Ziel bei allem eine Beziehung zu finden, sondern ist nett wenn es klappt

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Hochsensibel sein
von youtube

1. Grenzen setzen, nicht weil man harmoniebedürftig ist, immer den Ball flach halten
da man dünnhäutiger ist, Grenzen mehr verteidigen, weil Leute schneller reinkommen, das lockt ausnutzende Menschen an

2. Raum nehmen
sonst nehmen andere Leute den Platz ein, den man lässt
nicht zu bescheiden, dezent sein, vorsichti

3. Selbstschutz
Fürsorge für einen selbst betreiben, vor toxischen Menschen schützen, komisches Bauchgefühl trauen in Bezug auf Menschen, meiden, auch Leute, die nur einen volljammern, jedes mal, sich entuiehen

4. Akkus aufladen
schnell überfordert sein, sich zurückziehen, Energiequellen finden, Musik, Natur, Kunst, Tiere, Texte
Jeden Tag Auszeit nehmen 15-30min reduzierte Reize
Waldspaziergang, Wiese sitzen o.ä.

5. Kämpfen lernen, Recht auf Sichtbarkeit wahrnehmen
für sich selbst einsetzen, Selbstbewusstsein üben (Körpersprache, Blickkontakt, Rhetorik)
Mund aufmachen, Ängsten in kleinen Schritten stellen
Widerstand entwickeln, Nein sagen, Grenzen ziehen

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Dienstag, 13. August 2019
Neckisch beißt er mir leicht ins Ohrläppchen, ich soll mich entspannen.

Da sitzen wir, auf dem roten Sofa in seiner WG Küche. Und es regnet immer noch.
Ich halte mich an meinem Kaffee fest, starre nach Draußen.

Er legt seine Hand auf meinen Rücken, spielt an meinen Haaren herum.

Wenn SO ein "normales" Sex Date abläuft, ja dann hatte ich mit dem Rasta Mann ja quasi eine Beziehung?

Mein Herz klopft so schnell.
"Also ok, wir können uns ja dein Zimmer mal angucken." sage ich und schwups sind wir auf dem Weg dahin. Die Wohnung ist verwinkelt, etwas dreckig, studentisch eben.

Der Mann, mit dem ich scheinbar gleich Sex haben werde oder sowas in der Art, ist etwas jünger als ich, aber ganz locker drauf. Ein Mann der Judikative, irgendwann bald.

Er ist groß und dunkelhaarig, manchmal lacht er zwischendurch, dann ist seine Stimme um einige Oktaven tiefer als sonst.

So läuft das also, denke ich, als er anfängt mich auszuziehen.
Aber ich kann nicht, irgendwie, ist es zu schnell. Ich bin zu aufgeregt. Wer hätte das gedacht.

Es ist so anders, wie mit dem Festival Gänger. Mit dem haben wir immer was zu Essen geholt, viel geredet, waren uns nah...wieso meldet er sich nicht?

Er will keine Beziehung. Ja ok, scheinbar waren wir aber auf dem Weg dahin? Hat er vllt einfach nur Stress oder keinen Bock mehr auf mich?

Der Judikativen Mann fragt, ob ich mit zu einer Sex Party will.
Hm joa, keine Ahnung. Mein Kopf ist SO voll.

Deswegen bleibt meine Hose an. Ich schaue mir diesen Mann näher an, der mich bittet das Fenster zu schließen. Sieht er gut aus? Der Festival Mann sah nicht nur gut aus, wie ein Wrestling Kämpfer, dessen haarige und breite Brust ich zu gerne anfasse, er fühlte sich auch wahnsinnig gut an. Alles, seine ganze Haut, die Gesamtheit. Er als Mensch, mit seinem Wesen, also was ich jetzt von ihm kannte.

Wieder läuft dieses "Programm" in mir ab, halbwegs toller Typ = Kopf chaos. Jetzt wo er weg ist, merke ich erst, wie gern ich ihn habe.

Und weil ich mit nem anderen im Bett lag.
Hätte ich gewusst, wie einfach es ist an Sex ran zu komen, ich hätte mir viele beknackte Dates ersparen können und den ganzen Kummer Sex mit dem Mr. Ich hätte mich viel einfacher lösen können oder?

Ich hole ihm schnell einen runter und gehe dann.
Falls ich doch irgendwie in einer Beziehung sein sollte, ist das ja nicht richtig fremdgehen, finde ich.

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Montag, 12. August 2019
Vergangenheit
nur für mich, muss aus meinem Kopf

Die Familie spricht von einem unglücklichen Zufall, einem Unfall.
Doch die Polizei fand in dem Zimmer einen Abschiedsbrief und geht von versuchten Selbstmord aus.

Der betroffene Krankenhaustrakt ist abgebrannt. Das Feuer ging von ihrem Zimmer, von ihrem Bett aus.
Sie nannte es einen plötzlichen Funkenschlag, gepaart mit ihrem Sauerstoffgerät?
Sie konnte noch aus dem Feuer gerettet werden, mit einer schweren Rauchvergiftung.

Meine Familie nennt es Unglück, die Polizei Selbstmord, ich nenne es Charma, weil sie ein schlechter Mensch war ?
Darf man über verstorbene so reden? Kannte ich sie überhaupt richtig?

Sie war meine Tante und ist wohl genauso wie alle ihre Schwestern auch sexuelle mißbracht worden. Sie wurde genauso gequält und gefoltert. So sagt man jedenfalls. (Vielleicht wäre es mal gut, dass genauer rauszufinden, weil es im Kopf vllt grausamer ist, als es war?)

Aber rechtfertigt der Mißbrauch denn alles?
Sie spannte danach wohl öfters verheirateten Männern aus.
Einen hat sie sogar geheiratet.
Und oft war sie wohl verlogen, aber das ist scheinbar jeder in dieser Familie.

Sie blieb kinderlos, war aber wohl Oma, was ich aber erst auf der Trauerfeier gemerkt habe.

Bei dem Leichenschmaus saß eine mit unbekannte Frau neben mir und weinte, wie toll meine Tante gewesen sei.
Ich konnte es nicht hören, weil ich sie einfach so nicht sehe, bzw so gesehen habe. Ich schnautze die Frau an, weil es mir auf die Nerven ging. Frühzeitig verließ ich das Trauerbuffet.


Themen, die noch bearbeitet werden müssen, mit Schmerzfaktor (1 ist ganz leicht, 10 schwer). Dabei muss man trennen, was meine Geschichte ist und was die meiner Familie.

- Unfall, bereits Therapie(2)
- Mobbing Schule, immer wieder mal, bis geschlagen worden in der 10. Klasse, mehrmals (6)
- Mobbing am Arbeitsplatz (5)
- Leseschwäche, abfälliges Verhalten Lehrer in der Schule, Bestrafungen durch Eltern (7), das Gefühl zu dumm zu sein/ so behandelt zu werden
- Vater hat heimliche Affäre mit heimlicher Wohnung (8)
- Ex Freund schlägt mich, drängt mich zu sexuellen Handlungen, die ich nicht will (3)
- mein Onkel stribt und scheinbar ist Niemand traurig, Eratzvaterfigur (9-10)
- meine Tante will Suizid begehen, weil sie an Krebs erkrankt ist und stirbt in kurzer Zeit (? 4?)
- mein Bruder hat ein "heimliches" Kind, welches adoptiert wurde, er hat nie seinen Weg gefunden ist arbeitslos (3)
- mein Opa war ein Monster (8)
- mein Vater hat mich jahrelang wie ein Stück Dreck behandelt, meine Mutter war oft sehr kalt und gemein (6?)


Wie soll ich denn sowas alles integrieren? Ich finde es sehr sehr schwer. Das mit meiner Tante habe ich fast Niemande erzählt, weil ich es zu krass finde.

Viele Geheimnisse zu haben macht einsam.
Die mit der durchgeknallten Psychofamilie zu sein, auch.

Kann ich echt keine Liebe finden, wenn ich Niemanden an mich heran lasse?

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Beziehungsweise
Heute zweites sexy Date gehabt...und so wie das heute ablief...ganz frei, ungezwungen und kurz... verstehe ich wieso der andere Typ vllt beleidigt ist.

Mit ihm war es ganz anders. Viel intimer, viel näher.
Mehr wie eine Beziehung. Oh man, dann verstehe ich es.
Dann habe ich ihm ja echt voll vor den Kopf gestoßen?

Keine Ahnung, er meldet sich ja nicht...

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Sonntag, 11. August 2019
Sitze in meiner Küche
Obwohl sie weniger als ein qm groß ist, auf einem Stuhl.
Was ist das nur, dass ich sofort traurig bin, wenn ein Typ sich nicht meldet ?

Aber ist das nicht normal? erwartet nicht jeder ne Antwort zu bekommen ?
Also wieder a.Loch Typ :/

es scheitert immer an der gleichen Stelle, nach 1 Monat.
Man sagt ich sei zu kühl. dabei weiß ich nicht, wie ich was von mir einfließen lassen soll, wenn niemand danach fragt.

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falsche Leute
Naja, immerhin scheint es mit der Optik keine Probleme zu geben, Männer lerne ich ja immer kennen.

Aber es gibt ein anderes Problem, Zeit an blöde Menschen zu verlieren.
Nicht nur blöde Menschen, sondern auch einfach schädliche oder toxische Personen.

Wenn man sich auf sowas einlässt, dann kassiert man Ablehnung. In Form von zickigen Kommnetaren, von sich nicht melden, Treffen einfach kur vorher abgsagen, Reden was man alles nicht kann, klein gehalten werden.

Das Problem, man gewöhnt sich daran und glaubt irgendwann den ganzen Kram. Man lässt es mit sich machen, weil man denkt, man hat es verdient? Ne das dachte ich nie. Aber ich hab mich immer aufgeregt und so mein eigenes Leben vergiften lassen.

Jetzt wo sie weg sind, ist da ne Lücke.
Und generell ist was auf der Strecke geblieben, der Spaß, die Freude am Leben. Und man denkt, alle Menschen sind solche Idioten.

Also heißt es nun, Leben wieder lebenswerter machen, Spaß suchen, Neues probieren. Neue Leute treffen und Iidioten oder Leute, bei denen es sich komisch anfühlt, die direkt an einem vorbei ziehen lassen. Stark sein, nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Und vor allem nicht von irgendwelchen Leuten Grenzen und Schranken vorgeben lassen, die zwar sie betreffen aber nicht mich.

Denn ich bin ja im Grunde frei, eine Studentin Anfang 30, mit vielen Möglichkeiten. Man muss sie nur zu nutzen wissen.

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