die, die das Wasser liebt
Donnerstag, 19. Februar 2026
kein vor oder zurück
Cool, mal wieder weinen.
Hatte ich ja lang nicht mehr.

Gerade fühlt sich einiges ziemlich scheiße an. Sag ich dir ganz ehrlich.

Mein Geburtstag
Leider musste ich kurz vorher realisieren, dass ich nicht nur ein krasser People Pleaser bin und oft mein Nervensystem in den "Fawn" Zustand übergeht, sobald ich unter Leute bin. Nein, mir wurde auch bewusst, dass alle meine "Freundschaften" nicht ausgeglichen sind.

Es gibt ein klares Machtgefälle und ich fühle mich rückblickend ziemlich ausgenutzt.

Nun war mein Geburtstag und nicht nur das viele es vergessen haben (besonders meine neuen "Freunde" aus der neurodiversen bubble), sondern es wurde auch gar nicht richtig gefeiert.

Obwohl ich das mit "meiner besten Freundin" so ausgemacht hatte. Als ich zu ihr kam gab es eine Karte, das wars.

Es wäre nicht so schlimm, wenn ich nicht für sie immer viele Geschenke und Mühe gemacht hätte. Besonders als sie krank war und im Krankenhaus lag, bin ich extra in eine andere Stadt gefahren um ihr einen Präsentkorb zu bringen. Für jeden Tag Aufenthalt ein Geschenk.

Da finde ich nichts, also keine Blumen, kein Kuchen usw ziemlich wenig.

Und rückblickend läuft das schon länger so.
Ich finde in meinen Freundschaften nicht statt.


Früher dachte ich, so läuft das halt in Freundschaften. Man priorisiert die Bedürfnisse der anderen Person und dann läuft man halt so mit. Der Preis für eine Freundschaft.

Nun realisiere ich, das sind keine Freundschaften.

(Ich habe alle aktuellen Freundschaften und Bekanntschaften mit Chatgpt analysiert und keine davon ist gesund oder ehrlich)


Selbst als wir uns dann sahen, war sie mit dem Handy mehr beschäftigt und ihren Plänen für nach unserem Treffen.
Das tat weh.


Fast 40 sein
Der 2. Punkt ist das Alter. Eigentlich liebe ich es älter zu werden. Eigentlich. Denn sonst bin ich noch für 27/28 durchgegangen. Plötzlich fängt es an: graue Haare, Falten und irgendwie fühle ich mich nicht mehr richtig wohl.


Ich war auf einer Karnevalsparty im alten Büro und irgendwie hat mich keiner gefragt, wie es mir denn geht. Aber vielleicht war das auch die subjektive Wahrnehmung, weil ich eh schon angefressen war.


Alt werden/ alt sein Teil 2
Nun wollte ich durch mehr spazieren gehen endlich wieder zu meinem alten Gewicht zurück kommen. Fazit nach einiger Zeit sind komische Fußschmerzen. Ich war eben beim Arzt und habe wohl einen Fersensporn. Toll. Sowas hatte zuletzt meine Mutter (Mitte 60).


Halten wir fest, ich fühle mich scheiße.
Einziger Vorteil am kranken Fuß, ich hab jetzt einen Grund um immer im Homeoffice zu arbeiten.

Außerdem versuche ich meine ehrenamtliche Gruppe für Frauen mit ADHS umstrukturieren und zb eine zweite Gruppe für Autistinnen zu gründen. Ich glaube dieser Austausch würde mir besser gefallen.

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Samstag, 31. Januar 2026
Wahres Leben
Vielleicht ist das wahre Leben, also das was man wirklich einfach so lebt, außerhalb den eigenen vier Wänden, gar nicht so krass schwer.

Also wenn man die eigenen Bedürfnisse als Rahmen nimmt und mit sicheren Menschen Zeit verbringt... Also wenn man auch innerhalb der Spielregeln (die Grenzen, die man als neurodiverser Mensch hat) bleibt.

Ich glaube dann kann man relativ "leicht" leben ?

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Dienstag, 27. Januar 2026
Im Home-Office schaffe ich richtig viel und es bleibt noch Energie für Freizeit.

Ich muss unbedingt später im Job darauf achten, möglichst viel Homeoffice zu haben. Damit ich mit Energie und fit durchs Leben kommen kann....

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Donnerstag, 15. Januar 2026
Glücklich
Ich laufe durch die Straßen, es ist noch hell. Wie schön.
Heute war der erste wärmere Tag und in der Sonne hat es sich fast wie Frühling angefühlt.

Zu Hause schaue ich in den Spiegel und sehe endlich wieder mich, so wie ich vor den Pandemie Jahren war.

Ich fühle mich... glücklich und leicht. Endlich.



Ja, es ist "nur" eine Momentaufnahme. Aber ich glaube wirklich, langsam wird alles wieder gut und wie früher.

Natürlich muss ich zum nächsten Semester einen neuen Job/ Werkstudentenstelle suchen. Aber das muss ich jetzt noch nicht regeln.

Ich konzentriere mich weiter aufs Heilen und Regulieren.
Aufs neue Kontakte knüpfen und neugierig sein. Vielleicht ergibt sich ja dabei etwas?

Und ja, ich habe heute den Antrag für den Schwerbehindertenausweis eingeworfen. Nur für den Fall der Fälle, damit ich nie wieder in einem Job in Vollzeit arbeiten muss, für den ich nicht gemacht bin.


Aber gerade, jetzt und hier, bin ich einfach mal glücklich :)
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*Update 21.01
Ein paar Tage später hatte ich dann leider einen erneuten Crash, von dem ich mich einige Tage erholen musste.

Ich habe aber eine vorläufige Entscheidung wegen dem Job getroffen. Ich bleibe so lange es geht bei Social media und gehe nur, wenn es sein muss, zur Architektur zurück.

Dann kann ich versuchen wieder mehr "ich selbst" zu sein und nicht mich weiter zu verstellen/ eine Rolle zu spielen.

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Sonntag, 24. Oktober 2021
La dolce vita
Ich laufe durch die Sonne. Es ist ein schöner Tag.
Leute laufen morgens mit Brötchentüten durch die Straßen, später gehen sie in Hippie Cafes. Spätes Frühstück und ein Spaziergang.
Oder man trifft sich mittags, nachmittags oder abends.
Vielleicht zur Spätvorstellung im Kino und danach Essen.

Hauptsache essen, irgendwie.
Manchmal trifft man sich in ner Kneipe oder geht aus.

Einmal im Jahr oder öfters fährt man in Urlaub. Irgendwohin.
In meinem Fall gerne Richtung Balkan.

Dann fahre ich mit nem Rucksack einfach los, mit dem Zug ins Ausland und dort mit dem Bus weiter.

Genau diese Geschichten von kleinen "Abenteuern" möchte ich später erzählen können.... wenn das mit dem "besseren" job klappt, dann vielleicht etwas größere reisen.

Aber im Prinzip "ist es das". So wird mein Leben aussehen. Ich werde das Studium Anfang des Jahres irgendwie beenden. Ich werd schon bestehen, egal mit welcher Note.
Ich werd vorher öfters heulen, weil ich nicht gut mit Stress umgehen kann.

Ich gehe jetzt wieder zum Sport, was mich 80% hat besser fühlen lassen. Ich versuche mir keinen Druck zu machen.


" wenn man versucht immer alles perfekt zu machen, verpasst man den Spaß dabei." Hieß es in einer Serie.
Das werde ich versuche zu beherzigen.

Ansonsten ist es "ok" mit meiner Familie oder eher "nicht-familie".

Ich werde unregelmäßig zu Meetings und Psychologen gehen, damit ich nicht durchdrehe.
An ne Beziehung oder sowas kann ich gerade nicht denken.
Glaube, entweder man lernt irgendwann nen passenden Mann kennen und Kinder werden mal ein Thema oder eben nicht.

Sowas wie "Ende"

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*update 07.12.2024

Es hat sich eigentlich nichts geändert zu heute.

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Online seit 3701 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2026.02.19, 12:24
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