die, die das Wasser liebt
Samstag, 11. Januar 2020
ätzend
Ich hab richtig schlechte Laune.

Dauererkältet. Vergessen Gyn Termin auszumachen.
Unbehandelbare Krankheit, Virus, toll.
Muss von alleine heilen, klappt aber nicht. Prima.
.....

Wenn man keine guten oder richtige Eltern hat, kann man durch Ersatzpersonen dies kompensieren.
Wie öfters erwähnt, ist mein Patenonkel ja bereits verstorben.
Jetzt baut meine Patentante auch noch stark ab.
Vergisst, dass man telefoniert hat, ist verwirrt, manchmal böse/ gemein...ist halt eine alte Dame. Liegt im Krankenhaus, weil sie sich das Bein gebrochen hat (ist einfach so hingefallen).

Es macht bewusst, dass alles endlich ist. Auch sie.
Egal, wie sehr und gerne ich eine Bezugsperson noch haben möchte. Ich wäre dann ganz allein. Oder noch mehr allein, sagen wir es mal so, denn allein bin ich ja eh.
......

Der Typ meldet sich wieder. Es ist er.
Das Problem ist, irgendwie mögen wir uns, aber irgendwie knirscht es auch. Und meldet er sich nicht nur, weil es gerade wieder in seiner Beziehung hapert? Quasi als Ego Pusher, nicht mehr?

Ist es Schicksal, dass wir uns damals getroffen haben?
Oder sollte ich los lassen und vesucher "was besseres" zu finden?
Was soll man von Jemand halten. der sich immer nur dann meldet, wenn er Lust dazu hat und einfach mal tagelang, wochenlang nicht antwortet. Jemand der unzuverlässig ist, sich kaum Mühe gibt, mich noch nie hier besucht hat, weil ihm das Ticket zu teuer ist?

Wertschätzung ist das nicht wirklich.
Und seine Art manchmal entspricht die meiner Familie.
Die Sachen, die ich nicht leiden mag.

ZumBeispiel dummes Nazi Gelaber, politisches Bla, dass man irgendwo sinnlos aufgeschnappt hat. Hetze. Unwissen.
Oder eben die Unzuverlässigkeit. Oder dieses "mit einer tollten Idee werde ich reich" Gequatsche. Also statt arbeiten zu gehen halt. Lieber Stütze beziehen.

Das ist doch nicht der Mann meiner Träume? Jemand, mit dem ich mir eine Zukunft aufbauen könnte... oder?

.................

Im Traum schreie ich meinen Vater an. DU hast deine Rolle nicht ausgefüllt. DU. Nicht ich!

Es ist ein Traum, der öfters vorkommt. Angreifer brechen in unser Haus ein. Ich flüchte mich zu meiner Patentante durch den Garten und laufe weg.

Da ist einiges nicht verarbeitet und vor allem stark miteinander verknüpft. Der Typ, meine Familie und mein Vater.

-------------------------------------------------------
Was fehlt? Kann man es irgendwie anders betrachten?
Fällt mir gerade schwer. Momentan bin ich eigentlich fast nur noch traurig und erschöpft. Es ist so viel für die Uni zu tun.

Niemand da, der einen in den Arm nimmt.
Leider.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Eine Reise um die Welt 2
Vielleicht ist es mal wieder eine Frage von "wenn - dann".

Wenn ich es schaffe jobben zu gehen, das Geld nicht brauche, kann ich reisen gehen.

Wenn ich es nur zum Teils schaffe jobben zu gehen, kann ich nur eine kleinere Reise machen.

Und wenn ich es gar nicht schaffen sollte arbeiten zu gehen, kann ich eben gar nicht reisen.

so ist das eben, wenn man auf sich selbst gestellt ist.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 7. Januar 2020
Eine Reise um die Welt?
Hallo ihr Lieben oder wer das auch immer lesen mag.

Es ist vielleicht etwas abwegig, dass gerade ich über dieses Thema schreibe....aber wie wäre es mit einer kleinen Weltreise?

Um den Gedanken zu erklären, muss ich etwas weiter ausholen.

Ich komme aus einer Familie aus der unteren Mittelschicht, nach der Trennung meiner Eltern sogar Unterschicht. (Wissen ja die Meisten hier bereits)

Nun habe ich ein bisschen Geld gespart, als einer alten Versicherung, die ich kurz vor dem Master Studium gekündigt habe. Meine eiserne Notreserve, sozusagen.

Einiges Geld ist davon schon weg gegangen, weil ich eine Zahnarztrechnung zahlen musste und einen neuen Laptop.


Geplant war es, das Notfallgeld in Ruhe zu lassen und ein zweites, kleineres, Konto für Reisen anzulegen.
Davon wollte ich dann kurze Reisen in Städte machen, damit ich auch mal die Welt sehen kann. Oder eben ein bisschen.

Weil das Problem bleibt bestehen, ich habe immer nur wenig Geld zur Verfügung.
Und DAS ist ein Problem.

Man bleibt immer in diesem "man weiß ja nie welche Katastrophe als nächstes kommen könnte"-Spar-Modus.
Böse verkürzt, der "Armuts-Modus".

In fester Erwartung, dass es eh wieder schlechter sein wird. Dass das Leben unvorhersehbar ist, gemein und unfair.

Nur mit diesem Denken kommt man nicht weiter!
Es bringt irgendwie nichts, es besteht aus Ängsten, die einen festhalten.... ich weiß nicht, ob ich das verständlich erklärt habe.

Jedenfalls hat meine Mutter angeboten, meine Bafög Schulden zu bezahlen. Und wenn ich es schaffe, in der restlichen Zeit vom Studium durchgehend zu jobben, brauche ich das Notfallgeld nicht. Jedenfalls nicht jetzt direkt.

Und wenn ich es nach dem Studium schaffe, einen normal bezahlten Job zu bekommen und trotzdem weiter hier bei der günstigen Miete wohne bleibe (eine Zeit lang), könnte ich sehr viel Geld sparen.

Sehr viel könnte, sehr viel wenn.


Vielleicht nur eine kleine Reise. Etwas was gut im Budget liegt. Habe eine kleine Route rausgesucht.
Könnte super werden. Habe das meiste Geld schon zusammen....

Es könnte DIE Gelgenheit im Leben werden...ich könnte ein Semester zur Not länger studieren, die Thesis nach hinten schieben. Es gäbe keine Lücke im Lebenslauf. Keine Schulden... kein Stress mit der Krankenkasse....
ich muss das noch weiter überdenken.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 5. Januar 2020
Relativieren
Mehr so für mich als Notizen.

Die Realität, also die eine, wirkliche Wahrheit, gibt es ja nicht.
Alles was wir wahrnehmen, alles was wir denken, sehen und bewerten, ist immer subjektiv.

Daher ist es manchmal nicht schlecht Erlebtes, vor allem schlimme Sachen, zu relativieren. Also nochmal von Außen zu betrachten, etwas neutraler.


Mein Vater trank zwar, um seine "Probleme" zu vergessen und weil er in seinem selbst geschaffenen Leben unglücklich war, aber festhing. Aber Alkoholiker ist er nicht.

Meine Mutter hatte zwar eine depressive Phase nach und vor der Trennung, hat aber keine Depressionen.
Mittlerweile hat sie sogar gut Anschluss gefunden und wieder ein soziales Umfeld. Trotzdem hat sie oft "keinen Bock" auf andere Menschen oder Feste, weil da Jemand etwas Unangenehmes fragen könnte vllt? Sie nimmt und fordert gerne viel, gibt aber sehr wenig zurück.

Sie ist, ähnlich wie mein Vater, einfach vom Wesen her, ein anderer Schlag von Mensch.

Er ist oft sehr aggressiv, wenig einfühlsam, merkt er, dass er dich mit seinen Worten verletzt, dann macht es ihm Spaß und er redet immer weiter auf dich ein, um sich stärker zu fühlen.

Er denkt immer an seine Vorteile und hat uns jahrelang abgezockt.

Und er wollte nicht mein Vater sein, hat sich immer mehr zurückgezogen, sein eigenes Ding gemacht, war nie für uns da. Er findet aber, dass sei nicht die Aufgabe eines Vaters.

Schlimmer noch, er hat mich all die Jahre richtig schlimm fertig gemacht. Gedroht, bestraft, für Sachen, die meinem Wesen entsprechen und nicht falsch sind.

Mein Leben war sehr viel von Ängsten bestimmt. Angst, Ablehnung, Kritik, Hate und seinen Stimmungen mit Verboten und Bestrafungen.

Ich denke, die Rolle als Vater nicht richtig ausfüllen zu können, ist irgendwie ok. Das kann passieren. Dafür kann keiner richtig was. Auch, dass er sein Leben dann doch nicht so führen wollte. Ich denke, sowas passiert einfach.

Jetzt gibt es halt noch den Fakt, dass meine Ma ja heimlich schwanger wurde und ihn reingelegt hat.

Daher wahrscheinlich die merkwürdige Annahme, er müsse auch gar nicht als Vater für mich da sein. Quasi sein Recht?
Und das ist einfach nur Schwachsinn.

Genauso seine Wut an seinem Kind auszulassen. Der hätte sich ja einfach trennen können, wenn es nichts für ihn gewesen ist! Machen auch viele Menschen, alle Gründe wieso das nicht "geht" sind doch nur Bequemlichkeitsdinge.

Jedenfalls würde ich es jetzt so bewerten
- konnte Vaterrolle nicht ausfüllen/ annehmen -> kann schonmal passieren
- findet aber, er müsse kein Vater sein, weil er ungewollt Vater wurde -> Schwachsinn. Er hat diese Frau geheiratet und war mit ihr intim. Da kann IMMER ein Kind entstehen. Das ist dann dein Fleisch und Blut und du hast Sorge für dieses Wesen zu tragen. Punkt. Alles andere ist verletztes Ego.

Dann geh besser und sei finanziell und 1 mal im Monat für dein Kind da, als sich jahrelang wie ein Arschlich aufzuführen.
- seine Aggressionen usw an seinem Kind auslassen -> ganz schwach. Unmöglich. Schwaches Ego.
Das macht man einfach nicht. Wenn du unglücklich bist, such dir ein Hobby, oder ändere deine Situation. Jemand der schwächer ist fertig zu machen ist richtig arm.

Das ist auch unverzeihlich, finde ich. Bzw müsste erstmal als Fehler eingesehen werden. Tut er aber nicht. Er findet nach wie vor, ich solle im Staub vor ihm kriechen, um seine Anerkennung zu bekommen.

Ich habe ihm 3 mal die Möglichkeit gegeben, Kontakt zu haben. Es ging jedes mal nie um mich oder mein Wohlergehen. Es ging immer nur um ihn.

Jemand der sich versöhnen will, dem es Leid tut, handelt anders.

Der Unipsychologe meinte das auch, Jemand der ist gut mit einem meint, wird es immer wieder liebevoll versuchen. Wird Größe zeigen usw usw. Was er aber alles nicht macht und ich weiß auch nicht, ob er überhauot dazu in der Lage ist.

Ich sehe da einfach keinen fruchtbaren Boden. Und ich brauche Niemand in meinem Leben, der mich und meine Erfolge immer fertig macht. Egal welcher Mensch das dann ist.

Du kannst von einem Kaktus nicht erwarten, dass er weniger stachelig ist, nur weil du es so möchtest.

Meine Mutter

Nachkriegsgeneration. Als Kind geflüchtet. Selbst Mißbrauch erlebt. Kein schönes zu Hause gehabt.

Trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen Opfer sein und selber Täter werden.

Nehmen wir mal an, sie hat nicht gelernt, wie man ne gute Mom ist. Sie weiß es einfach nicht.

Dann kommt trotzdem noch ihre Unzuverlässigkeit, ihre Fahrigkeit, ihre Unachtsamkeit dazu. Mit Unehrlichkeit und oft Hate.

Das ist einfach ihre Wesensart. Unterkühlt, unfreundlich. Jedenfalls zu mir. Sie zeigt Narzisstische Züge, kann aber sehr empathisch für Andere sein. Nur halt nicht für mich.

Könnte sein, dass sie durch Stress, durch Streit, schon während der Schwangerschaft, keine gute Bindung zu mir aufbauen konnte.

Dann sei ihr die Mutter Rolle zu viel geworden. Weil mein Dad ja nie geholfen hat oder anwesend war.

Ganz böse gesagt, ist es ihre eigene Schuld. Sie hat diesen Player Typ zu einer Ehe gedrängt und Kinder angehängt.
Sie dachte, dann sei sie automatisch glücklich.

Dass Kinder Arbeit bedeuten, scheint ihr nicht klar gewesen zu sein. Da muss ich schon fast lachen.

Auch, dass sie keine richtige Fürsorge betreiben konnte, wir teilweise verwahrlost waren, kommt vllt aus einer Mischung aus Überforderung und Desinteresse.

Vielleicht konnte und kann sie keine gute Mutter sein, weil si es einfach nicht drauf hat. Zu selbstbezogen ist.
Keine Kompetenzen oder Wissen dafür hat.

Die Beziehung zu mit ist nochmal schwerer. Weil ich sie an meinen Vater erinnere. Weil ich was aus meinem Leben gemacht habe und sie nicht. Weil ich attraktiver bin und sie immer etwas naja nicht häßlich, aber halt nicht hübsch war.

Ich bin mir sicher, dass sie neidisch ist.

Und vielleicht sind ihre komische Versuche mich und mein Leben zu kontrollieren (will mit meine Ärzte vorschreiben, bei denen ich mich behandeln lassen soll; soll mich ständig melden, obwohl ich Erwachsen bin; soll bei ihr übernachten, obwohl sie weder mir zuhört, oder es einen Grund dafür gibt), für sie eine merkwürdige Art von Liebe? Sich kümmern wollen, auch wenn es schon viel zu spät ist. Es wieder gut machen wollen, sie erwähnte mal sowas.

Nur leider ist eine erzwungene "Mutterliebe" mit Aufdrängen und Rumjammern nicht das richtige oder was ich brauche. Vielleicht sollte ich das mal mit ihr klären, wie sie für mich da sein kann und wie nicht.

Allerdings kommt die aus einer total dysfunktionalen, kontrollierenden Familie, vielleicht wird sie es nicht checken.

Und sie mag es rumzulabern "meine Tochter war hier", damit sei sich toll fühlen kann?


Jedenfalls habe ich mir immer gewünscht von zu Hause wegzulaufen, eine Pflegefamilie zu haben, ins Internat zu gehen oder einfach zu sterben, um dieser Familie aus dem Weg zu gehen.

Nun ist es so gelaufen,wie es ist. Fühle mich oft wie Jemand, der den Krieg überstanden hat. Es ist zwar vorbei, du musstest aber so viel ertragen. Es belastet mich.

Vielleicht wäre es in einer Pflegefamilie viel schlimmer geworden, mit mehr körperlichen Gewalt.


Achso, eine Zeit lang hat meine Mutter wohl Tabletten genommen und war deswegen so daneben. Das würde schon einige Sachen erklären, die damals passiert sind (Glasscherben im Essen, großer Hass gegen mich, "Aussetzer").

Trotzdem hat sie jahrlang ihren Frust auch an mir ausgelassen. Bzw konnte mich nicht lieb haben. Hat mich weggeschickt. Hatte keine Zeit und Lust.


Quasi einen Vater der nicht wollte und eine Mutter die nicht konnte.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 4. Januar 2020
Suche nach "der Wahrheit"
1 Erst einmal speichere ich mir hier einen Link ab, weil ich Ähnlichkeiten zu meinem Leben finde.
Was Kinder mit seelisch kranken Eltern erleiden
https://www.welt.de/gesundheit/article13608440/Was-Kinder-mit-seelisch-kranken-Eltern-erleiden.html

2 Dann meine Außenwirkung. Mal wieder nen Test online gemacht, bin ein "Wächter" bzw "Versorger". Bei den negativen Punkten stehen Sachen wie, schnell ausgenutzt werden können, übergangen werden, übersehen werden. Immer allen anderen helfen, aber nicht an sich selbst denken.

Passt. Steht auch auf meiner ToDo Liste für 2020, lernen sich mehr durchzusetzen. Lernen Nein zu sagen. Lernen Bedürfnisse zu erkennen und einzufordern/ danach zu handeln, sich nicht immer wieder klein reden lassen.

Glaube die Leute denken, ich wäre das "nette Mädchen von nebenan". Weil ich es ja auch bin. Passt auch zu dem Persönlichkeitstest. Merkmale sind lieb, nett, unauffällig, freundlich, offener Charakter, angenehme Frau, Ehrlichkeit, süß, bescheiden, macht ihre Hausaufgaben und hat keine Probleme, natürlich und konservativ.

Dazu möchte ich noch Bodenständigkeit zufügen. Und ein weiterer Punkt ist Unauffälligkeit.

Alle Punkte stimmen zum Teil, wenn man die Arielle von heute anschaut. Und vielleicht, wenn man die von damals ansieht? Aber dazwischen war jede Menge Stress und Remmi DEmmi.

Hätte ich stabile Eltern gehabt, zuverlässige, liebe Menschen, vielleicht wäre mein ganzes Leben stabil verlaufen.
Aber so war es ja nicht und so geriet ja mein Leben zwischen meinem 5 und 19 Lebensjahr ziemlich ins wanken.

Erst als ich zu Hause weg ging, konnte ich endlich halbwegs normal leben. Es dauerte noch ein paar Jahre um wirklich oder halbwegs stabil zu werden.

3 an Traditionen usw arbeite ich immer noch.
Ich bin wie ein Mensch, dem Traditionen und Familie sehr wichtig ist, aber keine richtige Familie oder gar Tradition hat.
Da meine Familie schon immer krankhaft war und das von Jahr zu Jahr weiter gegeben wurde.

4 ich glaube es gibt einfach so eine große Lücke zwischen dem wie ich heute bin bzw wirke und wie es eigentlich war. Die Vergangenheit zählt ja zum Leben dazu?

Und so kommt es auch immer wieder zu diesen Irritationen, wenn ich Anfange zu erzählen, mich zu öffnen oder Leute einfach merken, dass es nicht so ist, wie es scheint. Dass meine Familie eben nicht die liebe Bilderbuchfamilie ist, sondern mein Bruder zum Beispiel wegen Drogenbesitzt angeklagt wurde und nicht mal zum Anhörungstermin gegangen ist.

Jetzt ist die große Frage, wie ich damit umgehen soll.

Ich habe keine große Lust mehr der Puffer zu sein, tagelang traurig hier alleine zu Hause bin, weil ich Niemanden die Geschichten meiner Familie erzählen kann, ohne direkt als Asi zu gelten.

Ich habe sogar gar keine Lust mehr auf diese schwachsinnigen Geschichten, wer alles wen angelogen hat bla bla. Packt schlägt sich, Pack verträgt sich.
Es "lohnt" sich einfach nicht, sich mit deren Problem auseinander zu setzten, weil der größte Teil eh gelogen ist.

5 also mehr Akzeptanz wie es ist. Man kann Menschen nicht ändern. Man muss aber irgendwann die Hoffnung aufgeben.
Weil man sonst Erwartungen hat und immer wieder enttäuscht wird. Das möchte ich für mein Leben nicht.

6 bleibt also noch diese Lücke zu schließen. Vielleicht mit dem Unipsychologen. Alles mal durchgehen und besprechen? Vielleicht wird es dadurch nicht mehr so aggressiv. Wie ein Alptraum, der seine Wirkung verliert, wenn man drüber spricht....weiß es aber noch nicht.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 1. Januar 2020
ein alter Film
läuft eben im Fernsehn. In petto sind alte Erinnerungen.

Der Film ist laut Internet ein Horrorfilm und kam 1993 raus.
Und ich habe ihn damals gesehen...mit 5 oder 6 Jahren.

Obwohl dieser Film erst ab 12 freigegeben ist. Wir hatten ihn auf Kassette oder so. Der ältere Nachbarsjunge hatte ihn gesehen und fand ihn so toll, glaube ich. Meine Schwester war demnach so 9 oder 10 Jahre alt un der Junge 12 oder 13.

Ich war ein Kindergartenkind.

In der ersten Szene stirbt Jemand. Ich meine mich zu erinnern, wie ich dann den Raum verlassen musste. Nach dem Motto "Die stellt sich wieder an.". Später konnte ich den Film mit den anderen weiter schauen. In den folgenden Todesszenen hielt man mit die Augen zu und erklärte, dass es ja alles ein Film sei und man ja eh keine brutalen Stellen sehen könne.

Ich wiederhole, ich war ein Kindergartenkind.
Und ich hatte schreckliche Alpträume, für sehr lange Zeit.

Welch schwachsinnige Erklärung, selbst heute schaue ich keine Horror Filme, egal ob die blutig sind oder nicht. Der größte Grusel findet doch IM Kopf statt!!


Wie konnten meine Eltern nur so zu mir sein?
Dass ich damals so traumatisiert war, wurde mir erst Jahre später, als ich nochmal in der alten Gegend zu Besuch war und dort schlief. Plötzlich waren die alten Ängste wieder da.
Egal, ob rational oder nicht. Mensch, ein Kind kennt doch kein rational.


Mein Eltern haben mich nicht beschützt. Nie, soweit ich weiß.
Es ist sogar eher so, dass ich rund um die Uhr bestraft wurde.

Wie sich ja neulich rausgestellt hat, weil ich überhaupt lebe.
Na danke auch.

Jahrelang wurde ich als dummes oder zu lautes Kind betittelt. Das es eben verdient hat, so mies behandelt zu werden.
Alles gerecht, natürlich.


Meine Mutter wurde selber mißhandelt, als sie jünger war.
Aber ist das ein Grund es 1 zu 1 an seine Kinder so weiter zu geben?

Vielmehr denke ich, war es eine Art Erleichterung für sie, ein Ventil. Der aggressive Mann, der sie anschrie, die lieblose Ehe, das Gefängnis, dass sie sich selbst geschaffen hatte. Da kann es doch mal "gut tun" seinen Frust und Ärger an Jemand los zu werden, der schwächer ist und sich nicht wehren kann.

Das ist gerade die neuste These.

Später hat sie mich ja gehasst, weil ich meinem Vater so ähnlich sähe. Hat sie meiner Tante erzählt. Hab ich auch so gewusst und gespürt, danke für nichts.

Der ganze Hate einer unglücklichen Ehe auf das Kind schieben. Wie praktisch. Muss man sich mit nichts auseinander setzten.


Eine weitere These ist noch schlimmer.
Vielleicht hat sie es genossen, wenn es mir schlecht ging und vielleicht hat sie dafür gesorgt.

Heftig. Ich weiß.
Vielleicht war sie auch einfach nur überfordert, konnte deswegen keine richtige Liebe für mich fühlen, hat mich demnach einfach so nebenbei laufen lassen, wie einen unerwünschten Hund eben. So wie ich mich als Kind halt gefühlt habe. Ungesehen, ungewollt, ungeliebt.

Situationen gab es einige. Mir falles konkret ein paar ein.
- ließ mich den Horrorfilm sehen, obwohl viel zu jung
(bemerkte erst spät, dass ich wohl viele alpträume als Kleinkind hatte. wird man nicht wach, wenn das kind im schlaf sich quält? schläft man als mutter nicht immer mit einem auge halb offen, falls was ist?)
- stellte mir gegenstände in den weg, wenn ich nachts schlafwandelte (im stress), damit ich nicht nachts zu ihr kommen sollte, um nähe und sicherheit zu finden. ich sollte hinfallen, aufwachen, mir weh tun und in mein eigenes bett gehen (kindesalter)
- wollte mich nicht in den arm nehmen (weil zu warm, 10 Jahre alt)
- holte mich nicht von der schule ab wie besprochen (ca12 jahre alt) und merkte auch nicht, dass ich nicht nach hause kam. stundenlang.
- verätze mir den rücken mit der falschen creme
und servierte mir glasplitter im essen. bemerkte ich aber früh genug, komisch, dass nur ich glas auf dem teller hatte, sonst niemand (teenie alter)

Ich glaube als sie nicht zur schule kam und ich nicht nach hause, das sollte man als mutter doch bemerken. vielleicht wollte sie es nicht merken. vielleicht war sie abgelenkt, dass kann sein. aber vielleicht genoß sie auch den Gedanken, mir könnte was zugestoßen sein.

Weil dann das Problemkind endlich weg wäre. Der Sündenbock weg und somit auch alle Probleme?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 31. Dezember 2019
Schnitt in den Finger
oder Empathie-Defizit-Störung.

Es gibt so viel zu schreiben/ sagen/ denken und verarbeiten zur Zeit.

Fangen wir chronologisch an. Weihnachten schnitt ich mich beim Kochen in den Finger. Es war nicht tief, jedoch rutschte ich komplett ab, weil das Messer meiner Oma schärfer war als gedacht. Meine Mutter stand neben mir, etwas weiter, am Waschbecken.

Und wie hat sie reagiert?
Kurz zum Vergleich, ich erzählte meiner Tante am 2. Weihnachtstag auch davon. Sie machte ein beängstiges Zischen, sagte dann "Oh neiiin. Schlimm?". Sprich, sie zeigte Mitgefühl.

Meine Mutter hat an Weihnachten gar nicht reagiert. Null. Nicht mal rüber geschaut. Ich hab dann das Messer weggelegt, bin zu meinem Rucksack gegangen, habe meine kleine Tasche mit allem Nötigen herausgeholt und mir selbst das Pflaster drauf geklebt.

Nicht dass es schlimm wäre, als Erwachsene sich selbst mit einem Pflaster zu versorgen. Aber es ist typisch für meine ganze Kindheit mit dieser Person.

Sie hat kein Mitgefühl, jedenfalls nicht für mich.*


Und so schafft sie es gefühlt eine halbe Stunde über die Intoleranzen der Tochter einer Arbeitskollegin zu reden, weiß genau welche Art das ist usw. aber nicht, dass ich zb keine Süßogkeiten mehr esse. Und auch keine geschenkt haben möchte, seit bestimmt 10 Jahren? Wird ignoriert.

Dafür hat sie eine Obststorte gekauft, die ich mal vor 20 Jahren mochte, aber Augfrund von Reißmagen seitdem nicht mehr essen kann. Hä, wo war sie denn die letzten 20 Jahre bitte?

Ach ja stimmt, nur bei sich selbst!
Und bei den Belangen ihrer Arbeitskollegen.
Als ich ihr erkläre, dass man bei einer Gluten Unverträglichkeit doch sehr gut Einkaufen gehen könnte, es einen ganzen Markt für solche Produkte gibt, wurde sie nur leise. "Achso, ja dann haben die sich vielleicht nicht richtig informiert." Vielleicht haben die sich gar nicht informiert, aber du jammerst mir hier mit dem Scheiß Anderer Leute die Ohren voll.

War nicht das erste mal, bye the way.
Jedes mal die schlimmsten Geschichten, nur um zu untermauern, wie furchtbar das Leben doch ist.

Was dabei auf der Strecke bleibt, ich. Jedes mal.
Egal, ob meine Patentante dabei ist und ich gar nicht reden "darf" oder wir alleine sind und sie ständig aufsteht, rumrennt, sinnlos vor sich herplappert was sie gerade macht "Jetzt gehe ich eine Rauchen, jetzt aufs klo, ich hol was zu trinken."

Um dann bei der Verabschiedung zu jammern "Wann kommst du wiiiiiederrr?!" wie ein Schloßhund.

Aber pardon, es geht hierbei doch einfach nicht um mich. Wenn meine Geschichten nicht angehört werden, egal wie einfach ich sie formuliere.

------------------------------Teil 2------------------------------------
Das ungewollte Kind
oder warum ich lebe.

"Mama hat die Pille heimlich abgesetzt, hat er mir erzählt" sagte meine Schwester einfach mal so zwischen Tür und Angel. Die hat nämlich auch kaum Feingefühl (jedenfalls nicht für mich).

Das war kurz bevor in der Uni alle über ihre Eltern sprachen, wer alles ein Wunschkind war usw wie glücklich alle sind bla.
Ich bin dann einfach gegangen, weil ich es kaum ertragen konnte.

Denn, wenn meine Schwester auf diese Weise gezeugt wurde, dann liegt es nah, dass wir beide so entstanden sind.

In der folgenden Nacht , ich weiß es nicht so ganz genau, bin ich schlafgewandelt. Vielleicht wollte ich aus dem Fenster springen, ich weiß es nicht.

Als ich bei meiner Mutter war, gab sie es dann zu.
Deswegen also dieser ganze Hate, diese furchtbare Ablehnung seitens meines Vaters all die Jahre. Er hat mich immer wie einen Fehler behandelt. Ich erzähle ihr ein paar der Storys. Sie tut erschrocken, hätte nichts mitbekommen. Nur, dass er ja ihr gegenüber auch so gewesen sei.

Ja toll Frau, du hast es dir ja so ausgesucht und den Blödmann zum Heraten gezwungen, ich konnte nichts für diese Situation.

Dann meinte sie, es sei doch gut gewesen, dass mein Vater es wenigstens verusucht hat. Hat er das? Ok, vielleicht 3-4 Jahre, aber dann war es der Horror mit ihm.
Mein halbes Leben wollte ich sterben, weil alle so gemein zu mir waren. Erst später kamen meine eigenen Teenie Probleme dazu. Alles andere kommt wegen denen.

Ein Leben lang wie ein Blödmann, wie ein Fehler oder das Problem behandelt zu werden war bestimmt für alle sehr befriedigend und leicht. Muss man nicht seine eigene Fehler sehen, ist das dumme Kind an allem Schuld.


Jedenfalls gab es am 2. Weihnachtstag ein Geschenk von mei er Tante (wer jetzt dachte ich würde jemals etwas von meiner Mutter geschenkt bekommen, kann lange warten. Wurde abgeschafft, weil die "keinen Bock" hat), ein Fotobuch. Drin ein Foto meines Vaters in jung.

Hab ich noch nie vorher gesehen. Steht da also ein blasser junger Mann, in Lederjacke, mit 3 Tage Bart und schaut lässig cool in der Kamera.

Ja, er war ein Frauenheld, ich erinnere mich an die Geschichten. Verarschte Frauen, fuhr Autorennen. Ein böser Typ, sozusagen. Mit dieser Art von Männern hat man Spaß, die sehen vielleicht noch gut aus, aber die heiratet man doch nicht, weil unzuverlässig.

Genauso wird es gewesen sein. Daneben ein Foto meiner Ma, die wie meine Schwester aussieht. Rundes Gesicht, fleckig rot, unvorteilhaft und nicht wirklich schön. Sie wird sich gefreut haben, so einen "tollen" Mann abbegkommen zu haben, damals. VIelleicht hat es sich wie ein 6er im Lotto angefühlt.
Die beiden heirateten sehr schnell und jetzt wird es kompliziert.

Der Uni Psychologe sagte, man solle das alles nicht 1zu1 glauben. Diese Generation sei von der vorherigen Nachkriegsgeneration stark geprägt. Quasi en Rad ab.

Nach den Erzählungen zwang Mama in zur Hochzeit. Und setzte danach heimlich die Pille ab um schwanger zu werden. Es wurd ein Haus gebaut und sie wurde wieder schwanger (ich). Wir zogen in das Haus und alle gaben sich ein paar Jahre Mühe eine Familie zu spielen.

Bis mein Bruder kam, der dann wirklich ein Wunschkind war (hä? weil Junge?). Dann distanzierte er sich von der Familie und es kam sehr viel Hass und Ablehnung.

Dann flog das Doppelleben und die Affäre auf, er zog aus. Ende. Familie kaputt, alle beschämt. Alle zogen weg und lebten ihr Leben alleine.
Schwester Messi, ständig joblos, viele Ängste, nie eine Beziehung.
Bruder DauerHartz Bezieher, keine Lehre, nur eine Beziehung, direkt ein Kind.

Und ich, irgendwo dazwischen, Kein Messie, viele wechselnde Beziehungen, studiere, halte meine Wohnung sauber.
-----------------------------------Teil 3--------------------------
Hätte, wäre

Mir geht es zur Zeit sehr schlecht.
Ich weine viel und trauere. Habe schlimme Träume.

Der Teil, der das hier alles komplett macht ist noch mein Patenonkel. der mir wie ein Vater war, aber vor 3 Jahren bereits verstorben ist.

Wenn ich Fotos anschaue, von ihm und meiner Patentante ist da dieses warme Gefühl. Es ist Liebe.
Wenn ich ein Foto meiner Eltern ansehe ist da ein anderes Gefühl, es fühlt sich kalt an und leicht widerstrebend.

Wir hatten viel gemeinsam, mein Onkel und ich. Er war auch nicht gewollt und war der einzige, der sich immer für mich eingesetzt und mich verteidigt hat.
Ohne die Liebe und Aufmerksamkeit meiner Patentante und -onkel wäre ich niemals im Leben weiter gekommen.

Und jetzt kommt ein Faktor, der irgendwie alles verbindet oder auch nicht.
Meine "große" Liebe, der Mr. Hatte ihn dieses Jahr nochmal gesehen. Natürlich hat er sich kaum Mühe gegeben, ist nicht zu mir gekommen (zu teuer) oder in ein Cafe gegangen. Ne ne, ich musste zu ihm fahren und in den Park hocken, so wie immer.

Irgendwas mit ihm ist gleich schmerzhaft und gewaltigt, wie die Geschichte mit meinem Vater oder Onkel, ich weiß es nicht.
Etwas, was einen wie betäubt und kaum atmen lässt.

Er hat sich gegen mich entschieden. Ok. Er will immer noch Kontakt, na vielleicht, weil es mir nicht gut tut. Er will immer alles zu seinem Vorteil.

Klingt ähnlich wie mein Vater. Der möchte jetzt Kontakt, weil er Lust dazu hat. Als ich es ein paar mal versuchte zeigte sich schnell, dass er mich nach wie vor nicht schätzt und es nur ums Gelaber geht ("Meine Tochter war zu Besuch."), ähnlich wie bei meiner Ma.

Irgendwie sind diese Schmerzen miteinander verbunden. Ich weiß nur noch nicht wie.

Und weil heute der letzte Tag des Jahres ist, gebe ich mich Tagträumen hin.
Wie würde es wohl aussehen, wenn der Mr mit mir zusammen wäre?

Nun ja, er arbeitet nicht. Ist keine gute Partie. Er ist mega geizig und ungepflegt. Er ist oft unzuverlässig und flunkert.
Ein Leben mit ihm, egal wie schön man es erzwingen wollen würde, würde wohl nicht klappen.

Wie willst du dir mit Jemand was aufbauen, wenn der unehrlich ist? Wie willst du Kinder groß ziehen, wenn der nur am Kiffen ist?

Dieses ganze "Märchen", das Happy End, was man sich im Kopf zusammen spinnt - Wohnung in guter Gegend, später Häusschen zur Miete etwas außerhalb. Endlich Wurzeln schlagen, er und ich - ist Müll. Wird nie so geschehen.

Ich muss da mit dem Psychologen drüber reden. Der ist auch Beziehungsratgeber oder so. Diesen Knoten lösen.
-------------------------------------------------------------
* Es gab noch öfters Situationen, in denen sie nicht für mich da war.
Als ich krank war, Anfang des Jahres, kam sie nicht mal vorbei um nach mir zu schauen. Ich sollte zu ihr fahren, mit ihr einkaufen gehen, ihre Wohnung putzen usw. Obwohl ich mich kaum auf den Beinen halten konnte.

Als ich fragte, ob sie mir was zu Nikolaus schenkte meine sie nur "Wieso sollte ich?".

Als ich mit Fieber noch zu Hause krank flach lag, legte sie den Hund dazu, ging arbeiten und meinte "Der Hund passt auf dich auf." Medikamente, Führsorge oder sonstwas gab es nicht.

usw usw usw.

-------------------------------------Nachtrag....................
Früher hätte ich jetzt gedacht, ich müsse nur härter sein. Wenn das Leben so hart ist für mich und keiner da.... musst du das ausgleichen, wie ein Soldat, alles alleine durchziehen.

Keine Schwächen zeigen, doppelt so perfekt sein.

heute weiß ich, dass ich mir selbst und dem Leben umsomehr mit Liebe begegenen muss, um diesen Schiefstand auszugleichen. Es liegt nicht an mir. Es ist nicht mein Fehler.

Ich bin toll so wie ich bin. DIE sind das Problem. Nicht ich.
Und umso schlimmer die zu mir sind, umso lieber muss ich mich selbst behandeln. Fürsorge beachten. Ruhezeiten.

Aber es ist so anstrengend. Ich wünschte es wäre alles normaler und nicht so eine Belastung.

Vielleicht sollte ich den Kontakt ganz abbrechen. Oder ich finde einen guten Umgang. Wer weiß.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 28. Dezember 2019
Die wollen keine richtige Famile sein.
Die sind unehrlich und unaufrichtig.
Kein guter Umgang für mich.

Diese Leute meiden, Kontakt kurz halten. Auf ein Minimum, das ich selbst gestaltet habe.

Nicht auf Jammern eingehen.
Die einfach ihren Kram machen lassen und ich meinen.
Kraft dafür nehmen, sinnvoller.

Böse gesagt, die haben meine Liebe und Aufmerksamkeit nicht verdient, weil nichts zurück kommt.

Akzeptieren, wie es ist und die sind.

... link (2 Kommentare)   ... comment


Freitag, 27. Dezember 2019
Weihnachtsmemo
Der ganze Stress lohnt nicht wirklich.
Egal wie viel Mühe gibt, die ziehen nicht richtig mit.
Stellen sich an oder quer, weil da nicht viel emotional zu holen ist.

Einfach akzeptieren und andere Quellen für festliche Stimmung suchen.

... link


Montag, 2. Dezember 2019
Teil 1- runter kommen

Ok, Unistress und viel zu tun vermischen sich mit alten Emotionen. Versuche dich zurücl zuziehen, gut zu dir zu sein, Pausen zu gönnen, nicht zu viel zu machen.

Es ist keine Schwäche auch mal schwach zu sein, sondern menschlich.

Hierbei geht es an deine Ur-Angst, das Thema, welches am tiefsten in deiner Seele brennt, solange du lebst.

Es ist ok und verständlich, dass du müde und kaputt bist, Heißhunger auf Süßes hast. Es ist voll ok.

Schau, wenn wir das jetzt teilweise gelöst bekommen, könntest du vielleicht irgendwann eine Beziehung führen. Eine entspannte Beziehung auf Augenhöhe, ohne alten Schmerz. Es lohnt sich also, Morgen zur UniPsychologin zu gehen.

Atme tief ein und aus. Alles wird gut. Du machst wirklich alles ganz fabelhaft. Dein Geld, dein Studium, du kümmerst dich um alles, bist aktiv und fleißig.

Fall jetzt bloß nicht wieder auf halbgare Typen rein, die dich nur runter ziehen. Diese, die sich nicht melden, weil sie beziehungsgestört sind. Das hat nichts mit dir oder deinem Wert zu tun! Da ist, weil die gestört sind, nicht du!

Teil 2 - das Problem
Ok, stell dir vor eine Freundin hätte das Problem. Nennen wir sie mal Mia.

Mias Eltern haben sehr früh und total verliebt geheiratet. Sie dachten, "Das ist der Mensch fürs Leben.". Doch Mias Vater wollte keine Kinder, bis es dann einfach so kam.

Szenario1 Mias Vater wollte eigentlich keine Kinder, ist erst etwas wütend, dann aber von dem Kind verzaubert. Er freut sich und merkt, dass er damit glücklich ist. Er geht in der Rolle auf.

Szenario2 Mias Vater will das Kind immer noch nicht und trennt sich von der Mutter.

Szenario3 Mias Vater versucht es erstmal. Merkt aber nach ein paar Jahren, dass er diese Rolle nicht füllen kann. Satt zu gehen, zieht er sich immer mehr zurück und lässt seine Unzufriedenheit an Mia und ihrer Mutter aus.

Das nennt man seelischen Mißbrauch.Weil besonders Mia nichts für diese Situation kann.

Mias Mutter meinte jetzt, sie solle doch froh sein, dass ihr Vater es versucht hätte, obwohl er gegen seinen Willen Vater wurde. -> Nein, es bleibt seelischer Mißbrauch und nicht ok.

Mias Mutter beichtet, dass die heimlich die Pille abgesetzt hat und deswegen schwanger wurde. Es erklärt diese unglaubliche Wut und Ablehnung, die Mias Vaters an ihr immer wieder ausließ.
-> aber es legetimiert sie nicht! Er hätte auf die Mutter wütend sein sollen/ können und nicht auf das Kind!!!!!

... link (4 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 1. Dezember 2019
ich will es unbedingt schaffen, das Studium, in den Job kommen, abgesichtert sein.

ich will eine schönere Wohnung haben.
ich will endlich glücklich sein :/

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 28. November 2019
etwas fehlt immer...
Erste Prüfungsphase erfolgreich absolviert.
Dennoch, irendwas klemmt gerade.

Es ist das alte Thema, bei viel Stress reißen alte Wunden auf. Alles ist miteinander verknüpft. Prüfungen = Stress = Angst vorm Scheitern = Angst vor meinem Vater deswegen bestraft zu werden

Und noch etwas fällt auf, jedes mal wenn es mit nem Typ nicht so 100% läuft, er kein richtiges Interesse zeigt oder direkt antwortet, fühle ich mich mies. Ist vllt normal?
Sind vllt immer die falschen Menschen oder bin ich da zu sensibel?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 25. November 2019
Wie gedacht
War zu schön, um wahr zu sein.
Die Stille vorm Sturm, mal wieder. Leider.

Es ging um Wunschkinder in der Uni.
Ich bin kein Wunschkind. Das weiß ich und wusste es schon immer. Habe es stets zu spüren bekommen.
"Papa hat gesagt, Mama hat heimlich die Pille damals abgesetzt, um schwanger zu werden."

Das Gespräch der Kommilitonen zerreißt mir fast das Herz.
Wie glücklich alle mit ihren Wunsch- oder Überraschungskindern waren/sind.
Meine Eltern waren es nie und ich auch nicht.

Nachts ein komisches Geräusch, ein Traum?
Morgens werde ich wach und habe so etwas noch nie erlebt.
Ich bin nicht nur ein bisschen schlafgewandelt, sondert habe mein Bett verschoben, die Vorhänge geöffnet.
Aber warum?

War da etwas nachts laut vorm Fenster?
Oder wollte ich raus springen?

Bei schlimmen Stress schlafwandel ich manchmal. Eigentlich nur in Ausnahme Situationen, wenn ich es kaum aushalten kann. So sucht sich der Stress seinen Weg.

Ich treffe Maßnahmen, schiebe das Bett wieder an die Wand, fixiere den Vorhang abends am Fenster. Es funktioniert, trotzde werde ich noch nachts wach, schlafe nicht richtig durch. Bekomme Panik, liege dann halbwach, in einem dunklen Raum und weiß nicht wo ich bin. Fühle mich ausgeliefert.

Treffe weitere Maßnahmen. Lichterkette ans Bett, besser erreichbar. Immer mit kurzer Hose schlafen, um sich nicht ausgeliefert zu fühlen.
Ich wandere nur noch einmal nachts zum Fenster, aber nur um zu sehen wo ich bin. Die Fixierung am Vorhang schnellt zurück, es klappt,ich werde wach.

Seitdem wandere ich nicht mehr.
Habe den Vorfall meine Mama erzählt.

Denn sie "bricht ihr Schweigen", wir beide Töchter sind nur durch ihre Arglist entstanden.
"papa wollte garkeine Kinder." sagt sie dann, "Dafür kann man ja froh sein, dass er es wenigstens versucht hat."

Ja? Muss ich das? Mir geht es danach noch schlimmer.
Ich muss dringend zur UniPsychologin gehen. Das ist mir zu viel.

Ich werde direkt krank, liege tagelang zu Hause flach.
Mama fand unser Treffen schön, sie merkt einfach nicht wie sie mich verletzt hat, hat zu wenig Empathie und Mitgefühl.

Die Frage ist, wie gehe ich jetzt damit um?

Meine Ausgangssituation war:
- die haben es versucht, konnten es aber nicht besser
- haben ihren Frust an mir ausgelassen, Mama durch Überforderung, Papa weil er ein Arschloch ist
- die haben beide schlimme Sachen selber erlebt, was zwar ein Grund aber keine Entschuldigung ist

Mama gibt sich jetzt Mühe, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, immerhin
Papa ist nach wie vor ein egoistisches Arschloch, es dreht sich immer nur um ihn, er geht weder auf mich, noch auf meine Wünsche ein. Er schätzt mich nicht, sondern gibt immer wieder seine Verachtung zum Äußeren. -> meiden! Den brauche ich im Leben nicht. Macht nur krank und Leben schwer.

Situation neu
Papa wurde hintergangen und gegen seinen Willen Vater
wer hat jetzt "Schuld", dass er so scheiße zu mir war?
- mama weil sie arglistig war? und auch später nichts verhindert hat?
- papa weil er einfach ein schlechter Mensch ist?
- keiner, doof gelaufen

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 6. November 2019
wenn ich wenig schreibe
gehts mir gut.

Auf wenn es kaum noch Leser gibt, will ich es kurz vermerken.

Mein Leben läuft echt ganz gut. Will es aber nicht zu laut sagen, es nicht damit kaputt machen, lieber etwas zurückhaltend sein...

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 15. Oktober 2019
Durchwachsen
So, Uni läuft wieder. Habe viele Kurse gewählt, um alles auf die Reihe zu bekommen.

Und genau da liegt das "Problem", ich mache mir unheimlich viele Sorgen. Werde ich alles schaffen? Was mache ich, wenn das Bafög aufhört? Nehme ich ein "rollendes Stipendium"? Ist ja eigentlich nur ein Darlehen. Reicht jobben nicht aus?

Muss ich aus dem 1. Semester einen Kurs alleine machen?
Denn fast alle Kurse wurden ab diesem Jahr geändert :`(

Uff, ziemlich undurchsichtig.

Familie löuft, joa stabil, soweit.
Man darf keine Wunder erwarten. Meine Ma plaudert nach wie vor Geheimnisse aus, redet schlecht über Menschen, ist undankbar...

Haben viel Gruppenarbeit zur Zeit und Ausflüge. Ausflüge passen mir aber gar nicht in den Kram, weil ich ja zwei Semester gleichzeitig machen will.
Mega blöd.

Und so bin ich zwar wieder total müde, kann aber einfach nicht schlafen. Liege bis nachts gegen 1 im Bett herum und wache um 6.30 wieder auf. Zu viel im Kopf, zu wenig Entspannung.
Dabei war ich spazieren und so.

Aber gerade WEIL die Gruppenarbeit nicht rund läuft, bleibt vieles in meinem Kopf liegen. Dinge, die noch zu tun sind.

Ich wei0 ganz genau, dass sonst Niemand in der Uni im Stress ist. Weil alle entspannt ran gehen, nebenbei Urlaub planen, ihr soziales Leben beibehalten. Das fällt mir unheimlich schwer, zu sagen "Ne heute Freunde was machen, dann Uni eben in der Restzeit, geb ich halt ab, was ich geschafft hab, wird schon reichen."

... link (0 Kommentare)   ... comment


Online seit 1556 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2020.04.07, 11:42
status
Menu
Suche
 
Kalender
Letzte Aktualisierungen
Gedanken
zu meiner kranken Omi. Ich glaube es gibt drei verschiedene...
by xariellex (2020.04.07, 11:42)
update
ich habe zum ersten mal wieder Klopapier bekommen UND...
by xariellex (2020.04.07, 07:57)
hinüber
Man ey. Mich nervt gerade alles. Eigentlich ist schönes...
by xariellex (2020.04.06, 13:22)
update
Klopapier gibt es immer noch keins, auch Küchenrolle...
by xariellex (2020.04.04, 18:25)
Kopfchaos
Es ist Zeit Lösungen zu finden. Meine kranken...
by xariellex (2020.04.03, 11:33)

xml version of this page

made with antville