die, die das Wasser liebt
Sonntag, 16. Februar 2020
Finales Finale
So, nun endlich die Auflösung, die einige Dinge erklären wird. Oder eben nicht.

Erstmal muss ich dir gestehen, dass ich doch schwach geworden bin. Ich bin zu ihm gefahren. Zum Reden, primär.

Dann war ich da und er, zum ersten mal, richtig ehrlich und offen.
Etwas merkwürdig.
Also führen wir das Gespräch, das seit 5 Jahren überfällig ist.

Nochmal kurz zur Erinnerung, damals lernte ich ihn zu Beginn meines Studiums kennen. Er war kurz vorher mit seiner Freundin zusammen gekommen und hatte bereits eine Beziehungspause eingelegt. Wir verbrachten sehr viel Zeit miteinander und verliebten uns. Das kann ich so sagen, weil er es mir auch von seiner SEite aus bestätigt hat. Im Nachheinein.

Doch dann entschied er sich gegen mich und kam wieder mit seiner Freundin richtig zusammen. Beide flogen weg in Urlaub und irgendwann zog sie zu ihm.

Seitdem ist mein Herz etwas gebrochen. Aber der Kontakt ist nie abgerissen, genauso wie die Zuneigung.
Das alles ist 5 Jahre her.


Ich fahre also zu ihm und er sieht müde aus. Vom Party machen, den Abend vorher. Generell sieht er mitgenommen aus, er ist ganz mager geworden und hat kaum noch Fingernägel übrig.

Wir sind bei ihm und reden viel. Über Familie, über Ausland, über Jobs. Er redet über die Trennung seiner Freundin, die aktuell noch läuft. Irgendwie realisiert er nicht, dass sie ihn scheinbar ausgenutzt hat und für ihre Lehrzeit ne billige Wohnung benötigt hat.

Sie würde nicht klar sagen, wie jetzt der Stand sei. Kommt mir bekannt vor.

Also frage ich. Ich frage endlich, was mit mir ist. Weil er scheinbar einen ehrlichen Tag erwischt hat.


Er sieht mich nur als Affäre. Als ich mich wegdrehe erläutert er im weiteren Gespräch, er würde mich ja auch mögen und sei interessiert usw.

Aber er habe jetzt keinen Kopf dafür. Und es sei auch nicht so eindeutig, ob er mich lieben würde.

Und jetzt kommt der bescheuerste Grund, den ich jemals gehört habe, wieso man NICHT mit Jemand zusammen sein möchte.
Ein Grund für ihn, gegen mich, ich nehme KEINE Drogen.

Das sei halt seine Lebensart. Es mache ihm Spaß und seine Freunde würden das zusammen machen und feiern gehen. Das würde die verbinden.

Ich denke was dahinter steckt
1. hatte ich ihm nicht erlaubt mich nach seiner Partynacht in meiner Stadt besuchen zu kommen, weil ich ihn drauf nicht mag -> er war sichtlich beleidigt
2. sind Drogen für ihn der ultimative Weg alles momentan zu lösen, alle Probleme, Ängste, Sorgen -> er hat Angst, dass Jemand fordert das weg zu nehmen

Man kann ja auch anders verbunden sein.
Dafür müsste man halt erstmal wieder normal Gefühle fühlen können. Was er aber in seiner Blase momentan nicht sieht.


Früher hätte mich sein Verhalten verzweifelt. Ich hätte den Fehler bei mir gesucht.

Ich kann nur sagen, diesmal liegt der Fehler eindeutig bei ihm. Er muss einfach schauen, ob er Lust hat sein Leben auf die Reike zu bekommen und ich einen Platz bei ihm finden kann - oder eben nicht. Dann soll er sich aber auch eine kleine Freundin suchen, die genau in dieses Leben reinpasst.


Dann fragt er mich, wie ich ihn sehe. Und ich antworte einfach mal ehrlich.
Ich habe mich damals verliebt, in den Menschen. Und nicht trotz Macken sondern wegen kleiner Verschrobenheiten. Und das hat bis heute nicht aufgehört.

Was ja auch stimmt. Das traurigste Liebesgeständnis ever.
Mehr wollte ich nicht dazu sagen.
Es ist ja noch nicht zu 100% auserzählt. Vielleicht bekommt er den Bogen doch noch???


Am Abend kommen dann noch einige Wahrheiten ans Licht.
Seine Freundin und ihre Familie hätten ihn unter Druck gesetzt, er solle sie bald schwängern. Obwohl die Beziehung mies lief und beide nicht mal verheiratet sind.

Und seine Ma, seine wichtigste Berzugsperson nach der Einwanderung, habe ihn damals so körperlich mißhandelt, dass er bis heute davon traumatisiert sei.
Und kiffen würde es erträglich machen. Und es sei ja die einzige alternative.

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Donnerstag, 13. Februar 2020
ich muss gehen
Dieser Gedanke ist wieder da und ich denke er ist sehr sinnvoll.

Meine Mutter hat mir damals sogar nichtmal gesagt, dass mein Onkel im sterben lag. Weil sie mich nicht "belasten" wollte.

Wir wissen ja alle mittlerweile, dass sie einfach eine gestörte Persönlichkeit ist.
Auch wenn sie jetzt, scheinbar, versucht sich zu bessern, ist die Liste der "Grausamkeiten" lang.
Und es ist einfach toxisch und eine Art Mißbrauch.

Ich MUSS hier weg. Aus meinem geliebten Rheinland weg. Nach dem Studium. Ich muss irgendwo neu anfangen, wo meine Familie keinen negativen Einfuss auf mich haben kann.
Es geht nicht anders, sonst komme ich nie in ein gesundes Leben hinein.

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toll
Alles nicht so optimal gelaufen, momentan.
Es ist total ok, dass du wütend und traurig bist!

Jetzt heißt es, sich zurück nehmen, Sachen suchen, die gut tun. Dann nach Lösungen suchen. Ganz in Ruhe, ohne Hast.

Dem Prof gefällt plötzlich dein Entwurf nicht mehr?
Ruhig bleiben, neuen Ansatz verfolgen, Unterstützung suchen. Versuche es einfach so gut wie möglich fertig zu machen. Aber nicht heute, heute darfst du matt sein.

Dass der Mr angeboten hat, hier vorbei zu kommen, aber NUR als billige Übernachtungsmöglichkeit, wenn er vorher mit vielen Drogen und plötzlichen Freunden feiern war, ist einfach nur dreist.

Du hast abgelehnt. Freundlich aber bestimmt. Du hast kein Fass aufgemacht, das war gut.#
Du solltest ihn trotzdem jetzt extrem meiden und dir Zeit nehmen später, nach dem Prüfungen drüber nachzudenken.

Ist mein Vater ein Narzisst? Und meine Mutter depressiv mit Persönlichkeitsstörung? Sicherlich, aber für solche Gedankengänge hast du momentan auch keine Kraft oder Zeit.

Konzentriere dich auf das Wesentliche, das was funktioniert, dass was dir kraft gibt....

Und, wenn meine Familie wieder jammernd und klagend fordernd, ich solle endlich nach Hause kommen? Kranke Oma besuchen?
Du hast allen klipp und klar gesagt, dass du momentan den Stress deines Lebens hast. Um was geht es denn hier? Dass es DIR gut geht. Wie oft haben die dich bitte schon berechtigt enttäuscht? 1. du kannst es wirklich gerade nicht zeitlich und emotional 2. hast du das vorher so kommunziert 3. hat niemand ein "Anrecht" darauf, dass du da hinfährst.... wenn die dich sehen wollen, sollen DIE vorbei kommen. Es gejht ja um dich und DEINEN Geburtstag. Also 4. sollte dir ja eine Freude gemacht werden und nicht umgekehrt.

Also sei in der Hinsicht nicht zu weich oder habe zu viele Schuldgefühle, denn du trägst keine Schuld!

Die können zwar enttäuscht sein, aber das ist - sorry für die Wortwahl - weil die bildungsfern sind. Die verstehen den Stellenwert von Bildung und Uni nicht... von daher, die haben/ hatten ja immer Zeit rumzufahren und Familie zu besuchen, weil es für die der einzige Inhalt im Leben war und ist.

Von daher kann es zu Unverständnis kommen.
Halt durch. Setze Grenzen und halte die ein!
Nieman der nichts Gutes für dich will, sollte eine große Rolle in deinem Leben spielen!
Es ist dein Leben. Vergesse das nicht.

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Mittwoch, 12. Februar 2020
mündliche Prüfung
und ich hab nicht gut geschlafen...
Sitze hier mit einer großen Tasse Kaffe und versuche wach zu werden.

Jut. Der Mr. Ich hatte ihm meine Kritik auch so geschrieben. Mit seiner Reaktion hatte ich nicht gerechnet. Er gab mir recht?!

Er müsse sein Leben erstmal auf die Reihe bekommen. Das sehe ich genauso. Er sucht nach kaufmännischen Jobs - und findet nur bescheuerte?! Hä? Als ob es keine richtige Jobs geben würde.

Noch beknackter, er würde Richtung Ruhrgebiet ziehen, weil es da ne Stelle gibt, bei dem man viel telefonieren muss. Solche Jobs gibt es doch in jeder Stadt???

Statt einfach mal hier in der Stadt mit dem leckeren Kölsch zu gucken.... würde er noch weiter weg ziehen.

Ich sorge mich wieder um Sachen, die mich eigentlich nichts angehen.
Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass "ich ihn immer noch will". Kann ich mir kaum vorstellen.

Aber vielleicht ist er aus dem Mix von komischen Menschen im Umfeld, Drogenkonsum und Informationsblase (schaut nie Nachrichten, weiß aber trotzdem alles besser bsp. Deutschland sei kein sicheres Land. Im Vergleich zu Ecador . Von korrupten Polizisten usw hat er noch nie etwas gehört, wie auch, er lebt, wie sie viele in der Netflix Blase. Schaut nur Serien und Filme an, die ihn interessieren.). Ich rege mich also weiterhin auf...obwohl es mich nichts angeht...


Ich denke, es wird einfach so bleiben. Obwohl wir ähnliche Ziele irgendwo im Leben haben. Obwohl wir uns mögen. Er hat eine andere Autobahn genommen und fährt nicht mehr in die gleiche Richtung. Wir schwingen nicht mehr gleich.

Wir werden immer irgendwie im Kontakt stehen. Er in seiner Welt, ich in meiner....

(Obwohl er nächsten Monat, wenn er den Job hat, auch mal vorbei kommen will. Glaube das ist aber nur Gelaber oder der Versuch so wenig wie möglich mir entgegen zu kommen.)

Ah und er hätte "Gefühle" für mich, aber so genau wüsste er nicht welche. Das bestätigt mein Eindruck, dass er durch den starken Cannabis Konsum irgendwie gar keine richtige Gefühle mehr hat. Sondern so dauer "hm, mir doch egal" geworden ist.

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Freitag, 7. Februar 2020
Denkanstöße
Kritik an mich selbst


Bis jetzt war es ja so, dass ich meine Familie und auch andere Menschen, die einfach nicht wirklich gut für mich sind, festgehalten habe.

Das ist neutral betrachtet ziemlich dumm.
Und hinderlich.

Von außen betrachtet räumt man diesen Menschen so viel exklusiven Platz ein, im Terminplan, im Kopf und im Leben, sowie Herz. Nur um jedes mal wieder enttäuscht zu werden.

Man schirmt sich von anderen ab, um diese krassen Aktionen für sich zu behalten und absorbiert sie. Es macht traurig und einsam, weil es eine große Mauer zu allen andere deswegen gibt.

Und so liege ich, betäubt vor Schmerzen, ganz allein innerhalb dieser Mauer und keiner merkt etwas. Meiner Familie, die im Schloß sitzen, juckt es nicht und alle anderen sind außerhalb der Festungsmauer. Die ich ja ausschließe.

Mir geht dann Lockerheit verloren, weil ich verbittert werde. Und halt verschlossen.


Wenn ich Jemand kennen lernen würde, der mir erzählen würde, seine Familie sei undankbar, hoch toxisch, manipulativ, schädigend, gegen einen; ja dann würde ich doch raten so schnell wie möglich zu laufen, um sein Leben zu laufen.

Weil DAS kann einen ja nicht weiterbringen, im Gegenteil.
WEnn da Niemand ist, der dich schätzt, fördert, deine ERfolge mit dir feiert und dich tröstet wenn es mal nicht so klappt, dann ist das alles ziemlich fruchtlos.

Ich würde raten eine neue Existenz außerhalb dieser Familie aufzubauen, mit einem anderen Verständnis von Leben und Identität. Und nicht weiterhin mit Kleinkriminellen rumzuhängen, die es in 1 von 10 Fällen vielleicht mal nett meinen und sich dann als Gutmenschen hinstellen.


Ja es ist hart, aber es geht nicht anders.
Ich will ja ein gutes Leben haben und auch Spaß daran.

Deswegen Denkanstoß 2, nicht nach dem Perfekten streben.
Sondern einfach nur versuchen, gut zu sein. Nicht das best Möglichste geben, sondern nur "ok" abliefern.

Ich schaffe das alles, irgendwie...

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Mittwoch, 5. Februar 2020
Loslassen
Dieses Jahr soll ja unter dem Aspekt stehen seine Erwartungen los zu lassen und zu akzeptieren was ist.

Halten wir fest, ich habe mein altes, normales Körpergewicht zurück. Yeah.

Leider habe ich aber immer noch ein geschwächtes Immunsystem und eine Viruserkrankung, die eine Krebsvorstufe ist. Also keinen akuten Krebs, sondern immer so ein bisschen davor.... da ist nächste Woche der nächste Krebstest. Aber ich merke wieder, meine Lymphknoten sind geschwollen, im Mund haben sich Entzündungen ausgebreitet. Ich bin mehrere Tage im Monat dauer erkältet und mehr krank und gesund....

Jedenfalls dann noch die Sache mit M. Es schmerzt, dass Mischa sich so stark zum negativen verändert hat. Oder war er immer so?
Früher ein lustiger, positiver Junge Anfang 20. Viele Ziele und Träume, liebevoll, fürsorglich. Unbekümmert.
Und jetzt eben so ne Katastrophe, wie bereits beschrieben.
Die Beziehung hat ihn kaputt gemacht oder ist es einfach das Leben? Mit Ende 20 merkt ja jeder, was er erreicht und was eben nicht. Und was man vllt auch nicht erreichen kann.

Trotzdem, alle meine Vorstelliungen von einem möglichen gemeinsamen Leben waren auf den alten M bezogen. Der noch Möglichkeiten und Lust am Leben hatte.
DEr sich ändern wollte und ach es ist Hoffnungslos. Diesen Typ gibt es nicht mehr. Ende.


Dann noch die Sache mit meinem Vater.
Diese Version der Wahrheit, dass er einfach immer ein Einzelgänger war, nie ein Familientyp, sich in eine Ehe und alles quatschen ließ und es dann bereute. Jetzt sein eigenes Ding durchzieht, wo Kinder keinen Platz haben.
Mir geht es gut mit dieser Ansicht, jedoch dauert es, bis diese klaffende Wunde, dass er mich nie haben wollte und deswegen immer abgelehnt hat, sehr.
Trotzdem, es ist nicht meine Schuld, ich hätte sonst wie sein können. Mama hat ihn reingelegt und die Pille abgesetzt. Dafür kann ich nichts.
Und leider wird daran auch nie etwas änderbar sein können.

Wie meine Familie, die keine Familie mehr sein wollen.
Ich werde nie eine intakte Familie erleben. Außer ich gründe selber eine.


Das sind ziemlich viele Wahrheiten. Ziemlich viel Stoff zum traurig sein. Aber ich denke es ist berechtigt und muss betrauert werden.

Damit es irgendwann besser werden kann.

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Montag, 3. Februar 2020
Adieu, falsche Freundin
Tja, so kann es laufen im Leben.

Meine eine Freundin im Studium und ich, wir gehen getrennte Wege.
Gab es einen großen Streit oder Knall?
Nein, nicht mal.

Immer mehr häuften sich Ungereimtheiten. Mal erzählt sie stolz, wie wohlhabend ihr Vater sei, dann wieder - vor den Anderen - er würde ja nicht richtig für sie zahlen.

Dabei lebt sie komplett von dem Geld ihrer Eltern. Scheint das aber, wie es gerade zur Situation passt, zu vergessen oder halt zu lügen, um sich besser hin zu stellen.
Jobben geht sie nur zum Spaß und für Extrawünsche.

Das ist auch absolut ok. Wenn man dazu steht?!

Schlimmer noch, als ich ihr von einer Rückzahlung einer Versicherung erzähle (die ich aus Geldmangel vor dem Masterstudium gekündigt habe), klatscht sie in die Hände und ruft laut "Cool, dann kannste mich und meine Freunde ja einladen.!"

Damals war noch geplant, dass ich mal mit in ihre Heimat komme. Aber wieso sollte ich Getränke für Fremde Leute ausgeben?! Von meinem hart ersparten Geld???
ICH bin 6 Jahre arbeiten gegangen, jeden Tag, zu schlechten Lohn, ;MEINE Eltern zahlen meine Miete nicht.....

Und dann dieses ewige Kindsein wollen... fährt fast jedes WE nach Hause mit dreckiger Wäsche, schleppt diese durch 3 oder 4 Züge quer durch Deutschland, als einfach mal zum Waschsalon zu gehen.
Ne statt dessen wohnt sie noch zu Hause und wird da auch wohnen bleiben. Als ewiges Kind halt.


Als bei mir die mögliche Krebs Diagnose kam, texte sie mich komplett zu, mit IHREN "Problemen" mit ihrem Vater. In diesem Fall eine Gartendekoration, die ihr nicht passte.
What?

Bei einem gemeinsamen Ausflug ging es pausenlos um ihre "Probleme" und Genörgele. Bis ich was sagte.
Ich sagte es nicht böse, aber es wahr schon lange überfällig.

Und sie? Riss weit die Augen auf und holte zum Gegenschlag aus. Verbal. Ja ICH würde mich ja total oft über meine Mutter beschweren.

Hm ne, sehe ich nicht so. Ich erzählte ganz selten von meiner Mutter, gerade weil ich weiß, wie schwierig diese Dinge über die nachzuvollziehen sind. Weil sie eben krank im Kopf ist.
Auch ist es ein Unterschied, ob man 8 mal am Tag ausschweifend und genüßlich von seinem Vater brabbelt oder kurz zwei Sätze in einem Monat zu seiner Mutter äußert....

Manchmal stand sie schon in der Tür der Uni und wartete auf mich. "Was ich dir erzählen wollte...meine Vater....."
Ohne zu fragen, ob ich das überhaupt wissen möchte.

Als ihr Bruder zu Besuch kam, sollte ich doch dazu kommen. Wieso sollte ich? Es sieht zwar vllt nicht so aus, ich habe aber ein eigenes Leben.

Die letzten Arbeiten in der Uni, in der sie "nichts gefunden hat" setzten dem ganzen noch die Krone auf.
Man kann es sich auch leicht machen.

Dazu ständige Bitte um Hilfe. Obwohl ich 6 Fächer habe und sie nur 3. Und es noch 17 andere Kommilitonen in ihrer Gruppe gibt.
Es wurde sich dann nur noch gemeldet, wenn sie "Hilfe" brauchte. Dinge, die sie auf mich abwelzen wollte.

Als ich nein sagte war dann auch alles vorbei.
Meldet sich gar nicht mehr. Gibt auch wichtige Infos nicht weiter, weswegen ich jetzt nur eine Woche Zeit habe mich mit Literatur für eine Prüfung auseinander zu setzten....

Rückblickend hätte ich viel eher mal direkt was sagen sollen.
Tut mir fast Leid um die ganzen Stunden Lebenszeit, die ich an ihre dummen Gelabert verloren habe.

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Freitag, 31. Januar 2020
Der seltsame Fall des Mr. M.
Der Mr, ja ja, aber irgendwo müssen meine Gedanken nun mal hin.

Er trennt sich von seiner Freundin- oder eher gesagt, verlässt sie ihn. Wie sich herausgestellt hat, suchte sie scheinbar nur eine günstige Möglichkeit zu wohnen, solange sie in der Lehre war. Gleich am ersten Tag, als sie ihren Job fest hatte, sei sie heimlich Wohnungen angucken gegangen.

Also für sich allein, wohl gemerkt.

Das alles nach seinen Erzählungen. Ob es wirklich stimmt? Weiß keiner.

Schlecht sieht er aus. Das letzte mal haben wir uns vor einem Jahr gesehen.

Und wie ist es mir in dem Jahr ergangen? Ich habe toxische Freunde aus meinem Leben gestrichen und easy wieder mein altes Normalgewicht zurück (-13kg).

Gehört er nicht irgendwie zu diesen toxischen Menschen dazu?
Schwierig.

Wir reden ein bisschen und zum ersten mal spüre ich keine Anziehungskraft. Kein Kribbeln, kein nichts.
Viel mehr ist er wie ein ungepflegtes Häufchen Elend.

Schuld ist...natürlich seine Freundin. Für alles quasi.
Die Unordnung in der Wohnung. Ihre Schuld.
Dass er keine Lust auf dieses und jenes hat. Wegen "der Alten", wie er sagt.
Und so weiter und so weiter.

Er findet seinen Weg im Leben einfach nicht.
Das ist einerseits ok, ging/ geht mir ja auch so.
Nur, ich will das ja dringend ändern und mache viel, um weiter zu kommen.

Er scheint sich abgefunden zu haben.
Träumt immer noch von komischen Geschäftsideen oder erzählt was er alles könnte, wenn er nur wolle bla bla.

Mit dem Kopf weit weg von der Realität.
Er war noch nie so unattraktiv für mich.

Dann meckert er sogar noch an mir herum. Kritisiert, hört aber nicht aufmerksam zu.

Alles in allem scheint er ein richtiger Lappen geworden zu sein.

Schaue ich mir die Fotos von früher an, da war er jung, braun gebrannt, volles dunkes Haar, ein Mädchenschwarm.
Heute mit Ende/ Mitte 20 ist das Haar ausgegangen, Falten sind da, er wirkt blass und irgendwie formlos.

Dazu noch die Billo Klamotten, die scheiße aussehen, die zugemüllte Wohnung und die fehlende Perspektive im Leben.

Dafür hat er eine neue Klage bekommen. Alles wieder die Schuld der anderen. Es ist nie seine Schuld.


Ich habe mich die letzten Jahre weiter entwickelt. Zum Positven hin, finde ich.

Er meint gegen Ende, jetzt sei er bald ja frei und ich könne ihn trösten. Ähm, nein?!?
Wieso sollte ich?

Ich möchte keine schlechte Menschen in meinem Leben haben. Egal, ob "die Anderen alles Schuld" sind oder man sich seine Unfähigkeit eingesteht.
Aber die letzten Jahren und der Umgang mit seiner Freundin und seinen kaputten Freunden haben ihn scheinbar "gebrochen". Und es gefällt ihm so, in seinem Sumpf.

Sorry, aber das ist alles nicht mehr mein Ding.
Ich habe mich richtig unwohl gefühlt und habe keine Lust weder auf a) nen halben Sozialfall, den ich hochziehen muss (Bewerbungen schreiben usw) b) Jemand der nicht mal 10 Euro für ein Bahnticket ausgeben will, um mich zu sehen. c) Jemand der sich scheinbar gar keine Mühe geben will, sondern denkt es sei einfach. d) mich dann herumärgern, dass er meinen Erwartungen nicht entspricht und mich immer wieder enttäuscht.

Nein danke. Nicht so.

Ich möchte kein Trostpflaster sein.
Ich glaube, ich bin ein ganz guter Mensch und so möchte ich auch behandelt werden. Respektvoll und auf Augenhöhe. In einer erwachsenen Beziehung.
Mit Brötchen sonntags morgens, gemeinsamen Urlauben, einer hübschen Wohnung und gemeinsamen Zielen.

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Donnerstag, 30. Januar 2020
besser
so jetzt hat sich die Lage etwas gebessert.
Alle Uni Sachen sind besprochen worden und kamen gut an.
Jetzt heißt es "nur" noch machen.

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Mittwoch, 29. Januar 2020
momentan kotzt mich alles nur noch an.

Es läuft zwar irgendwie, aber ist sehr anstrengend.


Ein falsches Wort in der Uni und bang, hänge ich in den alten Emotionen fest.

Früher habe ich mich um meinen kleinen Bruder gekümmert, obwohl ich selbst noch ein Kind war.
Lange dachte ich, das sei normal.

Und jetzt? Schaue ich auf diesen riesen Schmerz, der in mir ist. Wie ein trübes Gewässer, bei dem der Grund komplett tief schwarz ist.

Ich bin müde, überarbeitet und genervt. Und immer wenn es um Stress in der Uni geht, sind auch die alten Emotionen wieder da. Wie auf Knopfdruck, automatisch.
Zusammen mit Alpträumen und Panikanfällen nachts.

Toll.

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Freitag, 17. Januar 2020
immer noch alles nervig.
Gruppenarbeiten in der Uni, die kostbare Zeit rauben.
Genauso die ewigen Fragen nach Hilfe, mal hier kurz was erklären usw.
Dann noch die tollen Ausflüge..... ich bräuchte mehr Zeit für meine 2 Hauptfächer...oder mal für mich? Mal zum Entspannen oder was schönes zu machen :/

Aktuell ist es nur noch stress und arbeit und rückenschmerzen.

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Samstag, 11. Januar 2020
ätzend
Ich hab richtig schlechte Laune.

Dauererkältet. Vergessen Gyn Termin auszumachen.
Unbehandelbare Krankheit, Virus, toll.
Muss von alleine heilen, klappt aber nicht. Prima.
.....

Wenn man keine guten oder richtige Eltern hat, kann man durch Ersatzpersonen dies kompensieren.
Wie öfters erwähnt, ist mein Patenonkel ja bereits verstorben.
Jetzt baut meine Patentante auch noch stark ab.
Vergisst, dass man telefoniert hat, ist verwirrt, manchmal böse/ gemein...ist halt eine alte Dame. Liegt im Krankenhaus, weil sie sich das Bein gebrochen hat (ist einfach so hingefallen).

Es macht bewusst, dass alles endlich ist. Auch sie.
Egal, wie sehr und gerne ich eine Bezugsperson noch haben möchte. Ich wäre dann ganz allein. Oder noch mehr allein, sagen wir es mal so, denn allein bin ich ja eh.
......

Der Typ meldet sich wieder. Es ist er.
Das Problem ist, irgendwie mögen wir uns, aber irgendwie knirscht es auch. Und meldet er sich nicht nur, weil es gerade wieder in seiner Beziehung hapert? Quasi als Ego Pusher, nicht mehr?

Ist es Schicksal, dass wir uns damals getroffen haben?
Oder sollte ich los lassen und vesucher "was besseres" zu finden?
Was soll man von Jemand halten. der sich immer nur dann meldet, wenn er Lust dazu hat und einfach mal tagelang, wochenlang nicht antwortet. Jemand der unzuverlässig ist, sich kaum Mühe gibt, mich noch nie hier besucht hat, weil ihm das Ticket zu teuer ist?

Wertschätzung ist das nicht wirklich.
Und seine Art manchmal entspricht die meiner Familie.
Die Sachen, die ich nicht leiden mag.

ZumBeispiel dummes Nazi Gelaber, politisches Bla, dass man irgendwo sinnlos aufgeschnappt hat. Hetze. Unwissen.
Oder eben die Unzuverlässigkeit. Oder dieses "mit einer tollten Idee werde ich reich" Gequatsche. Also statt arbeiten zu gehen halt. Lieber Stütze beziehen.

Das ist doch nicht der Mann meiner Träume? Jemand, mit dem ich mir eine Zukunft aufbauen könnte... oder?

.................

Im Traum schreie ich meinen Vater an. DU hast deine Rolle nicht ausgefüllt. DU. Nicht ich!

Es ist ein Traum, der öfters vorkommt. Angreifer brechen in unser Haus ein. Ich flüchte mich zu meiner Patentante durch den Garten und laufe weg.

Da ist einiges nicht verarbeitet und vor allem stark miteinander verknüpft. Der Typ, meine Familie und mein Vater.

-------------------------------------------------------
Was fehlt? Kann man es irgendwie anders betrachten?
Fällt mir gerade schwer. Momentan bin ich eigentlich fast nur noch traurig und erschöpft. Es ist so viel für die Uni zu tun.

Niemand da, der einen in den Arm nimmt.
Leider.

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Eine Reise um die Welt 2
Vielleicht ist es mal wieder eine Frage von "wenn - dann".

Wenn ich es schaffe jobben zu gehen, das Geld nicht brauche, kann ich reisen gehen.

Wenn ich es nur zum Teils schaffe jobben zu gehen, kann ich nur eine kleinere Reise machen.

Und wenn ich es gar nicht schaffen sollte arbeiten zu gehen, kann ich eben gar nicht reisen.

so ist das eben, wenn man auf sich selbst gestellt ist.

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Dienstag, 7. Januar 2020
Eine Reise um die Welt?
Hallo ihr Lieben oder wer das auch immer lesen mag.

Es ist vielleicht etwas abwegig, dass gerade ich über dieses Thema schreibe....aber wie wäre es mit einer kleinen Weltreise?

Um den Gedanken zu erklären, muss ich etwas weiter ausholen.

Ich komme aus einer Familie aus der unteren Mittelschicht, nach der Trennung meiner Eltern sogar Unterschicht. (Wissen ja die Meisten hier bereits)

Nun habe ich ein bisschen Geld gespart, als einer alten Versicherung, die ich kurz vor dem Master Studium gekündigt habe. Meine eiserne Notreserve, sozusagen.

Einiges Geld ist davon schon weg gegangen, weil ich eine Zahnarztrechnung zahlen musste und einen neuen Laptop.


Geplant war es, das Notfallgeld in Ruhe zu lassen und ein zweites, kleineres, Konto für Reisen anzulegen.
Davon wollte ich dann kurze Reisen in Städte machen, damit ich auch mal die Welt sehen kann. Oder eben ein bisschen.

Weil das Problem bleibt bestehen, ich habe immer nur wenig Geld zur Verfügung.
Und DAS ist ein Problem.

Man bleibt immer in diesem "man weiß ja nie welche Katastrophe als nächstes kommen könnte"-Spar-Modus.
Böse verkürzt, der "Armuts-Modus".

In fester Erwartung, dass es eh wieder schlechter sein wird. Dass das Leben unvorhersehbar ist, gemein und unfair.

Nur mit diesem Denken kommt man nicht weiter!
Es bringt irgendwie nichts, es besteht aus Ängsten, die einen festhalten.... ich weiß nicht, ob ich das verständlich erklärt habe.

Jedenfalls hat meine Mutter angeboten, meine Bafög Schulden zu bezahlen. Und wenn ich es schaffe, in der restlichen Zeit vom Studium durchgehend zu jobben, brauche ich das Notfallgeld nicht. Jedenfalls nicht jetzt direkt.

Und wenn ich es nach dem Studium schaffe, einen normal bezahlten Job zu bekommen und trotzdem weiter hier bei der günstigen Miete wohne bleibe (eine Zeit lang), könnte ich sehr viel Geld sparen.

Sehr viel könnte, sehr viel wenn.


Vielleicht nur eine kleine Reise. Etwas was gut im Budget liegt. Habe eine kleine Route rausgesucht.
Könnte super werden. Habe das meiste Geld schon zusammen....

Es könnte DIE Gelgenheit im Leben werden...ich könnte ein Semester zur Not länger studieren, die Thesis nach hinten schieben. Es gäbe keine Lücke im Lebenslauf. Keine Schulden... kein Stress mit der Krankenkasse....
ich muss das noch weiter überdenken.

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Sonntag, 5. Januar 2020
Relativieren
Mehr so für mich als Notizen.

Die Realität, also die eine, wirkliche Wahrheit, gibt es ja nicht.
Alles was wir wahrnehmen, alles was wir denken, sehen und bewerten, ist immer subjektiv.

Daher ist es manchmal nicht schlecht Erlebtes, vor allem schlimme Sachen, zu relativieren. Also nochmal von Außen zu betrachten, etwas neutraler.


Mein Vater trank zwar, um seine "Probleme" zu vergessen und weil er in seinem selbst geschaffenen Leben unglücklich war, aber festhing. Aber Alkoholiker ist er nicht.

Meine Mutter hatte zwar eine depressive Phase nach und vor der Trennung, hat aber keine Depressionen.
Mittlerweile hat sie sogar gut Anschluss gefunden und wieder ein soziales Umfeld. Trotzdem hat sie oft "keinen Bock" auf andere Menschen oder Feste, weil da Jemand etwas Unangenehmes fragen könnte vllt? Sie nimmt und fordert gerne viel, gibt aber sehr wenig zurück.

Sie ist, ähnlich wie mein Vater, einfach vom Wesen her, ein anderer Schlag von Mensch.

Er ist oft sehr aggressiv, wenig einfühlsam, merkt er, dass er dich mit seinen Worten verletzt, dann macht es ihm Spaß und er redet immer weiter auf dich ein, um sich stärker zu fühlen.

Er denkt immer an seine Vorteile und hat uns jahrelang abgezockt.

Und er wollte nicht mein Vater sein, hat sich immer mehr zurückgezogen, sein eigenes Ding gemacht, war nie für uns da. Er findet aber, dass sei nicht die Aufgabe eines Vaters.

Schlimmer noch, er hat mich all die Jahre richtig schlimm fertig gemacht. Gedroht, bestraft, für Sachen, die meinem Wesen entsprechen und nicht falsch sind.

Mein Leben war sehr viel von Ängsten bestimmt. Angst, Ablehnung, Kritik, Hate und seinen Stimmungen mit Verboten und Bestrafungen.

Ich denke, die Rolle als Vater nicht richtig ausfüllen zu können, ist irgendwie ok. Das kann passieren. Dafür kann keiner richtig was. Auch, dass er sein Leben dann doch nicht so führen wollte. Ich denke, sowas passiert einfach.

Jetzt gibt es halt noch den Fakt, dass meine Ma ja heimlich schwanger wurde und ihn reingelegt hat.

Daher wahrscheinlich die merkwürdige Annahme, er müsse auch gar nicht als Vater für mich da sein. Quasi sein Recht?
Und das ist einfach nur Schwachsinn.

Genauso seine Wut an seinem Kind auszulassen. Der hätte sich ja einfach trennen können, wenn es nichts für ihn gewesen ist! Machen auch viele Menschen, alle Gründe wieso das nicht "geht" sind doch nur Bequemlichkeitsdinge.

Jedenfalls würde ich es jetzt so bewerten
- konnte Vaterrolle nicht ausfüllen/ annehmen -> kann schonmal passieren
- findet aber, er müsse kein Vater sein, weil er ungewollt Vater wurde -> Schwachsinn. Er hat diese Frau geheiratet und war mit ihr intim. Da kann IMMER ein Kind entstehen. Das ist dann dein Fleisch und Blut und du hast Sorge für dieses Wesen zu tragen. Punkt. Alles andere ist verletztes Ego.

Dann geh besser und sei finanziell und 1 mal im Monat für dein Kind da, als sich jahrelang wie ein Arschlich aufzuführen.
- seine Aggressionen usw an seinem Kind auslassen -> ganz schwach. Unmöglich. Schwaches Ego.
Das macht man einfach nicht. Wenn du unglücklich bist, such dir ein Hobby, oder ändere deine Situation. Jemand der schwächer ist fertig zu machen ist richtig arm.

Das ist auch unverzeihlich, finde ich. Bzw müsste erstmal als Fehler eingesehen werden. Tut er aber nicht. Er findet nach wie vor, ich solle im Staub vor ihm kriechen, um seine Anerkennung zu bekommen.

Ich habe ihm 3 mal die Möglichkeit gegeben, Kontakt zu haben. Es ging jedes mal nie um mich oder mein Wohlergehen. Es ging immer nur um ihn.

Jemand der sich versöhnen will, dem es Leid tut, handelt anders.

Der Unipsychologe meinte das auch, Jemand der ist gut mit einem meint, wird es immer wieder liebevoll versuchen. Wird Größe zeigen usw usw. Was er aber alles nicht macht und ich weiß auch nicht, ob er überhauot dazu in der Lage ist.

Ich sehe da einfach keinen fruchtbaren Boden. Und ich brauche Niemand in meinem Leben, der mich und meine Erfolge immer fertig macht. Egal welcher Mensch das dann ist.

Du kannst von einem Kaktus nicht erwarten, dass er weniger stachelig ist, nur weil du es so möchtest.

Meine Mutter

Nachkriegsgeneration. Als Kind geflüchtet. Selbst Mißbrauch erlebt. Kein schönes zu Hause gehabt.

Trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen Opfer sein und selber Täter werden.

Nehmen wir mal an, sie hat nicht gelernt, wie man ne gute Mom ist. Sie weiß es einfach nicht.

Dann kommt trotzdem noch ihre Unzuverlässigkeit, ihre Fahrigkeit, ihre Unachtsamkeit dazu. Mit Unehrlichkeit und oft Hate.

Das ist einfach ihre Wesensart. Unterkühlt, unfreundlich. Jedenfalls zu mir. Sie zeigt Narzisstische Züge, kann aber sehr empathisch für Andere sein. Nur halt nicht für mich.

Könnte sein, dass sie durch Stress, durch Streit, schon während der Schwangerschaft, keine gute Bindung zu mir aufbauen konnte.

Dann sei ihr die Mutter Rolle zu viel geworden. Weil mein Dad ja nie geholfen hat oder anwesend war.

Ganz böse gesagt, ist es ihre eigene Schuld. Sie hat diesen Player Typ zu einer Ehe gedrängt und Kinder angehängt.
Sie dachte, dann sei sie automatisch glücklich.

Dass Kinder Arbeit bedeuten, scheint ihr nicht klar gewesen zu sein. Da muss ich schon fast lachen.

Auch, dass sie keine richtige Fürsorge betreiben konnte, wir teilweise verwahrlost waren, kommt vllt aus einer Mischung aus Überforderung und Desinteresse.

Vielleicht konnte und kann sie keine gute Mutter sein, weil si es einfach nicht drauf hat. Zu selbstbezogen ist.
Keine Kompetenzen oder Wissen dafür hat.

Die Beziehung zu mit ist nochmal schwerer. Weil ich sie an meinen Vater erinnere. Weil ich was aus meinem Leben gemacht habe und sie nicht. Weil ich attraktiver bin und sie immer etwas naja nicht häßlich, aber halt nicht hübsch war.

Ich bin mir sicher, dass sie neidisch ist.

Und vielleicht sind ihre komische Versuche mich und mein Leben zu kontrollieren (will mit meine Ärzte vorschreiben, bei denen ich mich behandeln lassen soll; soll mich ständig melden, obwohl ich Erwachsen bin; soll bei ihr übernachten, obwohl sie weder mir zuhört, oder es einen Grund dafür gibt), für sie eine merkwürdige Art von Liebe? Sich kümmern wollen, auch wenn es schon viel zu spät ist. Es wieder gut machen wollen, sie erwähnte mal sowas.

Nur leider ist eine erzwungene "Mutterliebe" mit Aufdrängen und Rumjammern nicht das richtige oder was ich brauche. Vielleicht sollte ich das mal mit ihr klären, wie sie für mich da sein kann und wie nicht.

Allerdings kommt die aus einer total dysfunktionalen, kontrollierenden Familie, vielleicht wird sie es nicht checken.

Und sie mag es rumzulabern "meine Tochter war hier", damit sei sich toll fühlen kann?


Jedenfalls habe ich mir immer gewünscht von zu Hause wegzulaufen, eine Pflegefamilie zu haben, ins Internat zu gehen oder einfach zu sterben, um dieser Familie aus dem Weg zu gehen.

Nun ist es so gelaufen,wie es ist. Fühle mich oft wie Jemand, der den Krieg überstanden hat. Es ist zwar vorbei, du musstest aber so viel ertragen. Es belastet mich.

Vielleicht wäre es in einer Pflegefamilie viel schlimmer geworden, mit mehr körperlichen Gewalt.


Achso, eine Zeit lang hat meine Mutter wohl Tabletten genommen und war deswegen so daneben. Das würde schon einige Sachen erklären, die damals passiert sind (Glasscherben im Essen, großer Hass gegen mich, "Aussetzer").

Trotzdem hat sie jahrlang ihren Frust auch an mir ausgelassen. Bzw konnte mich nicht lieb haben. Hat mich weggeschickt. Hatte keine Zeit und Lust.


Quasi einen Vater der nicht wollte und eine Mutter die nicht konnte.

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Samstag, 4. Januar 2020
Suche nach "der Wahrheit"
1 Erst einmal speichere ich mir hier einen Link ab, weil ich Ähnlichkeiten zu meinem Leben finde.
Was Kinder mit seelisch kranken Eltern erleiden
https://www.welt.de/gesundheit/article13608440/Was-Kinder-mit-seelisch-kranken-Eltern-erleiden.html

2 Dann meine Außenwirkung. Mal wieder nen Test online gemacht, bin ein "Wächter" bzw "Versorger". Bei den negativen Punkten stehen Sachen wie, schnell ausgenutzt werden können, übergangen werden, übersehen werden. Immer allen anderen helfen, aber nicht an sich selbst denken.

Passt. Steht auch auf meiner ToDo Liste für 2020, lernen sich mehr durchzusetzen. Lernen Nein zu sagen. Lernen Bedürfnisse zu erkennen und einzufordern/ danach zu handeln, sich nicht immer wieder klein reden lassen.

Glaube die Leute denken, ich wäre das "nette Mädchen von nebenan". Weil ich es ja auch bin. Passt auch zu dem Persönlichkeitstest. Merkmale sind lieb, nett, unauffällig, freundlich, offener Charakter, angenehme Frau, Ehrlichkeit, süß, bescheiden, macht ihre Hausaufgaben und hat keine Probleme, natürlich und konservativ.

Dazu möchte ich noch Bodenständigkeit zufügen. Und ein weiterer Punkt ist Unauffälligkeit.

Alle Punkte stimmen zum Teil, wenn man die Arielle von heute anschaut. Und vielleicht, wenn man die von damals ansieht? Aber dazwischen war jede Menge Stress und Remmi DEmmi.

Hätte ich stabile Eltern gehabt, zuverlässige, liebe Menschen, vielleicht wäre mein ganzes Leben stabil verlaufen.
Aber so war es ja nicht und so geriet ja mein Leben zwischen meinem 5 und 19 Lebensjahr ziemlich ins wanken.

Erst als ich zu Hause weg ging, konnte ich endlich halbwegs normal leben. Es dauerte noch ein paar Jahre um wirklich oder halbwegs stabil zu werden.

3 an Traditionen usw arbeite ich immer noch.
Ich bin wie ein Mensch, dem Traditionen und Familie sehr wichtig ist, aber keine richtige Familie oder gar Tradition hat.
Da meine Familie schon immer krankhaft war und das von Jahr zu Jahr weiter gegeben wurde.

4 ich glaube es gibt einfach so eine große Lücke zwischen dem wie ich heute bin bzw wirke und wie es eigentlich war. Die Vergangenheit zählt ja zum Leben dazu?

Und so kommt es auch immer wieder zu diesen Irritationen, wenn ich Anfange zu erzählen, mich zu öffnen oder Leute einfach merken, dass es nicht so ist, wie es scheint. Dass meine Familie eben nicht die liebe Bilderbuchfamilie ist, sondern mein Bruder zum Beispiel wegen Drogenbesitzt angeklagt wurde und nicht mal zum Anhörungstermin gegangen ist.

Jetzt ist die große Frage, wie ich damit umgehen soll.

Ich habe keine große Lust mehr der Puffer zu sein, tagelang traurig hier alleine zu Hause bin, weil ich Niemanden die Geschichten meiner Familie erzählen kann, ohne direkt als Asi zu gelten.

Ich habe sogar gar keine Lust mehr auf diese schwachsinnigen Geschichten, wer alles wen angelogen hat bla bla. Packt schlägt sich, Pack verträgt sich.
Es "lohnt" sich einfach nicht, sich mit deren Problem auseinander zu setzten, weil der größte Teil eh gelogen ist.

5 also mehr Akzeptanz wie es ist. Man kann Menschen nicht ändern. Man muss aber irgendwann die Hoffnung aufgeben.
Weil man sonst Erwartungen hat und immer wieder enttäuscht wird. Das möchte ich für mein Leben nicht.

6 bleibt also noch diese Lücke zu schließen. Vielleicht mit dem Unipsychologen. Alles mal durchgehen und besprechen? Vielleicht wird es dadurch nicht mehr so aggressiv. Wie ein Alptraum, der seine Wirkung verliert, wenn man drüber spricht....weiß es aber noch nicht.

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Letzte Aktualisierung: 2020.04.07, 11:42
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