die, die das Wasser liebt
Mittwoch, 26. August 2020
Vorstellungskraft
Beim Gruppentreffen bin ich in Tränen ausgebrochen.
Die Trauerphase hällt noch an. Hat sich jetzt in meine Träume verlagert.

Dort sehe ich sie fast jede Nacht, meine verstorbene Tante.
Es gibt mir etwas Trost.

Doch jedes mal, wenn ich an sie denke, was sie wohl macht, wir mir bewusst: sie lebt nicht mehr.
Und dann denke ich immer, dass es ein Fehler sein muss...

Von daher möchte ich mir lieber vorstellen, dass sie zu Hause sitzt, in ihrem Sessel und friedlich Fernsehn schaut.
Dass sie im Ort unterwegs ist, Freunde besuchen und Kuchen essen, das Neuste austauschen. Dass sie zum Supermarkt fährt und dort auch einen Plausch mit dem Leuten hat.

Naja, oder ihr Geist oder so.
Oder meinetwegen im Himmel. Dann mit meinem Onkel zusammen. Und die beiden streiten sich über Politik und bei den Nachrichten. Und kabbeln sich und vertragen sich.

Nur nicht, dass sie sterben musste, dass sie so lange im Krankenhaus war und am Ende nicht mehr genau wusste wer wir sind. Dass ihr ganzer Körper am Ende verbrannt und in einer Urne jetzt auf dem Friedhof liegt.

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Freitag, 21. August 2020
12h Schlaf
Mal wieder viel zu lang und viel geschlafen. Fühle mich trotzdem erschöpft. Verarbeite verschiedene Sachen und vermische sie in Träumen.

Letzte Nacht davon geträumt, dass meine Tante noch bei uns wäre. Quasi als eine Art Geist. War ein schöner Traum, weil wir wieder zusammen am Esstisch in ihrem Haus saßen.

Die Heulkrämpfe werden weniger. Für die Uni machen will ich trotzdem momentan nicht viel. Handy ist die meiste Zeit abgestellt. Ich brauche das jetzt einfach mal.

Heute Morgen dann wieder total verschwitzt aufgewacht, es ist viel zu warm hier in der Stadt. Später gehts in den Wald auf dem Land(wenn alles wie geplant klappt). Beim letzten mal war es dort viel viel kühler und erholsam.


Aktuelles Thema: Intrujekte?
Innere Anteile, die "fest" stecken? Anteile, die als Kind abgespaltet wurden, damit man überleben konnte? Die jetzt sich in unterdrückter Wut äußern? Ich verstehe es noch nicht so ganz... Man sollte sich dem Anteil zuwenden. Und dann?

Ich bin oft super schnell wütend.
Vor allem bin ich sehr sehr wütend über die Ungerechtigkeit, die mir als Kind immer wieder angetan wurde. Aber diese Wut habe ich ja auch schon als Kind gespürt und innerlich bereits Abschied von meinen Eltern genommen... ich habe gelernt, alleine klar zu kommen und mich nicht mehr zugehörig gefühlt...


also wenn ich es richtig verstehe ist das so:
- als Kind lernt man, dass wütend sein nicht ok ist
- man soll es unterdrücken und kein "Drama" machen

- die alte Wut steckt dann im Körper fest und wird immer lauter und schlimmer
- zeitgleich entstand als Kind eine Art Ohnmacht (ich darf mich nicht spüren, ich darf mich nicht ausdrücken, meine Gefühle sind nicht ok)
- als Ausgleich dieser Ohnmacht kann es zur explosion kommen, Zerstörungsenergie (ich schlage gegen Wände, wenn meine Hände weh tun, weiß ich dass ich lebe/ bei Schmerz spüre ich mich erst wieder)
Hass/ große Wut agiert als Ausweg aus der Ohnmacht

- als Erwachsene gibt es dann zwei Arten wie Wut ausbricht
* nach außen, überragieren, schreien bei Kleinigkeiten, Sachen werfen
* nach innen, Depression, Angststörungen und Panik

- es ist einfacher Wut auf alle anderen zu projektieren, als sich seine eigenen inneren Anteile an zu erkennen (Schutz)

- jeder will: ernst genommen werden, auch meine Bedürfnisse, sicher in Beziehungen sein, liebevoll und wertvoll behandelt werden.
- wütend zu werden ist ok, es ist ganz normal und zeigt an, wo dir etwas nicht passt. Jetzt geht es aber um einen erwachsenen Umgang mit dem Thema. Also merken "Oh, das macht mich wütend." ok und wieso? zB Jemand hat mich übergangen, dann angemessen reagieren?

- in dem Podcast (übrigens alle Tipps von Verena König/ youtube) sagt sie man kann Wut auf zwei Arten lösen.
- vorstellen man würde Wut im ganzen Körper verteilen? Vielleicht auch sich erden, atmen und runter kommen?
- rauslassen, durch Bewegungen, zB schnell spazieren gehen?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=jL00JVn7_f8

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Donnerstag, 20. August 2020
"Weil du verzogen bist, wir dich viel zu sehr verwöhnt haben.
Du denkst die Welt ist dir was schuldig.
Und du bist etwas ganz besonderes.

Aber das bist du nicht.

Dann wirst du Frauen schlecht behandeln und dir einen komischen Bart wachsen lassen, um interessanter zu wirken.

Aber das bist du auch nicht.

Also lern deine Sachen selber in den Griff zu bekommen."

sinngemäß aus Bad Moms

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Mittwoch, 19. August 2020
eigentlich sollte ich voll stolz auf mich selber sein

- würde ich mit ihm rumhängen, nur mit der Aussicht auf etwas Liebe, würde er mich weiterhin zu Drogen bringen wollen.
- er würde mich weiterhin fertig machen, wenn es ihm passt.
- er würde Tatsachen so verdrehen, dass er als Sieger da steht
-> er würde versuchen mich so weit runter zu ziehen, wo er sich befindet!

meinte ich würde eh nur im Supermarkt arbeiten...dabei mache ich ja gerade den Master.
was er dabei meint, er wird irgendwann nur noch im supermarkt arbeiten können, bei seinem Konsum und Vorstrafen!!!


Es ist voll gut, dass ich den Abstand durchziehe und mich versuche zu heilen.
Das dauert eben etwas.


Der Tod meiner Tante unterstützt jetzt das sich furchtbar fühlen. Genauso die Prüfungen die bald anstehen und dass Bafög endet. Es ist alles etwas neu und ungewiss...und schmerzhaft.

Am liebsten würde ich eine Woche nur im Bett liegen, heulen und schlafen. Aber die UniSachen drängen und irgendwie muss ja alles gemacht werden.

Geld hab ich auch auf Seite gelegt, es ist also ok einen Monat noch zu brauchen, um klar zu kommen. Es ist nichts falsch daran oder blöd. Man darf mal schwach sein.

Ich hoffe, ich packe alles irgendwie. Besonders so "allein".

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Montag, 17. August 2020
scheinbar
hat man gar kein Problem mit Menschen allgemein
sondern nur eine ständige Überforderung, weil man den Menschen nicht sagt, wie die eigenen Bedürfnisse sind und diese dann ständig übergangen werden!
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all meine Freunde und Bekannte die Probleme im Leben haben, finden den Ursprung ihrer Probleme in einer Sache aus der Kindheit. Irgendwo ist mal was richtig falsch gelaufen, was sich bis heute verschleppt hat.

Und als Erwachsene drückt sich der Unmut in eine gegen sich selbst gerichtete Aggression/ Verletzung aus. zB Fressanfälle, Ritzen, Müll sammeln, gar nichts mehr Essen, mit fiesen Männern schlafen/ sich ausnutzen lassen, Drogen.

Jeder macht etwas, was ihm nachher schlechter fühlen lässt, aber in dem Moment erleichtert. Jeder schadet sich selbst. Statt einfach das Problem zu suchen.
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man "darf" einige Sachen nicht machen, sagt die Gesellschaft.
Eine Arztspraxis schrieb eine Email heute, ich wäre telefonisch nicht zu erreichen. Ja man, ich hab Ferien und mir mal erlaubt länger zu schlafen "als man darf"

"In so ner kleinen Wohnung kann man nicht lange wohnen." wer sagt denn, dass man immer in möglichst großen Wohnungen leben muss?

"Du kannst doch nicht abends noch ein Nickerchen machen." wenn mich emotional etwas so sehr überfordert hat den Tag über? Und außerdem KANN ICH MACHEN WAS ICH WILL man braucht keine ERlaubnis. Man sollte immer einfach nach den Bedürfnissen leben.

Ich erinnere mich auch an einen Anruf von nem Marktforschungsinstitut "Sie haben bis jetzt noch geschlafen?!"

Dabei sagen die Leute hier IHRE Meinung. Sie haben sich Regeln aus der Gesllschaft abgeschaut und nehmen diese als allgemein gültig. Das ist aber falsch! Wenn du nur ein kleines Leben hast, dann darfst du doch schlafen wann du willst, müde sein wenn du es bist und gut für dich sorgen :)

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Samstag, 15. August 2020
er und mama
sind sich in einigen Punkten ähnlich

unehrlich, unzuverlässig, immer zum eigenen Vorteil
manipulativ, drohend, unzufrieden aber alle anderen sind immer schuld
man selber ist ja so toll, ewiges Opfer
Grazonen werden genutzt, Gesetzte existieren nicht

es wird wahnsinnig viel gejammert und es gibt viel Hass auf andere Menschen
man gönnt Niemanden was

Liebe gibt es nur, wenn diese Person Lust dazu hat. Oft an Bedingungen gekoppelt, wenn du lieb bist und machst was ich will, dann habe ich dich lieb....

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nicht meine Baustelle
Die Zeiten in denen ich heulend im Bett liege werden kürzer und die Zeiten in denen ich was für die Uni mache länger.
Was fürn Kack Wetter! Manchmal habe ich das Gefühl hier zu ersticken...

Jedenfalls blubbern gerade mal wieder schlechte Träume hoch.
Dann geht es um Psychospielchen seitens meiner Ma.
Anstrengend.


Letztens saß meine Schwester halb heulend vor mir.
Machte komische Andeutungen, die ich nicht weiter hinterfragt habe. Einfach weil ich keine Kraft habe und es nicht meine Themen sind. Ist einfach nicht meine Aufgabe, mein Leben ist alleine schon anstrengend genug...

Unsere Eltern haben uns nicht richtig beschützt, sie haben uns viel zu krasse Sachen in die Fresse geklatscht und uns somit - viel zu früh und irrtürmlich - zu Mitwissern gemacht.

Viele Sachen sind dabei für Kinder Ohren und Seelen nicht geeignet. In dieser Hinsicht haben sie einfach gnadenlos versagt. So als würden sie es nicht wissen.... was mir aber unrealistisch vorkommt.

Sachen wie die eine Tante, die sich nur verheiratete Männer aussucht und ausspannt, Papa der fremdgeht, Gewalt in der Herkunftsfamilie meiner Mutter, die wohl ewig aggressive Uroma Geschichten, der Autounfall meines Vaters und den Kumpel der er auf dem Gewissen hat, der tödliche Unfall auf der Baustelle meiner Großeltern usw usw usw

Das sind alles deren Probleme. Wäre ich Mutti, würde ich doch nen Teufel tun, meine Kinder mit MEINEN Problemen zu belasten. Wieso verdonnere und schimpfe ich mit ner 8 Jährigen, weil mein Mann ein Fremdgänger ist und sie Beweise dafür gefunden hat?

Ist das kleine Mädchen Schuld? Wohl kaum! Wieso wird dann kein normales Gespräch geführt, wieso ein Geheimnis draus machen? Wieso böse werden?


Denke die Antwort liegt auf der Hand: weil die bescheuert sind.

Die haben ja selber nen ordentlichen Sprung in der Schüssel. Vielleicht wollen die so Mitleid haben? Die Mama ist so schlecht dran, der Papa geht fremd? Vielleicht auch das Unvermögen selber angemessen Probleme zu LÖSEN.
Leute man MUSS nicht Probleme ein Leben lang mitschleppen. Und vor allem nicht anderen aufdrücken!

Weder bewusst noch unbewusst. Weil das nicht die Aufgabe für andere Menschen ist. "Hier ist mein Problem! Haste jetzt Pech gehabt, ich erzähle dir jetzt von Mißbrauch, weil ich das erzählen will! Wie es dir dabei geht, mir doch egal. Du bist selber noch en Kind? Tja, pech, ich traumatisiere dich jetzt mit."

Warum sollte es auch den eigenen Kindern besser gehen, als einem selbst? Wenn du nur Kinder bekommst, damit du irgendwie Freunde in deinem Leben hast? Freunde die nicht weglaufen KÖNNEN, dann erzählst du denen eben alles, was du so willst. Du schreist die auch mal einfach so an. Einfach weil du mal die Macht hast und die anderen ja nicht weg können.

Und dann sage ich, dass ich ja ne gute Mutter bin, weil ich mir SO VIEL MÜHE gebe.
Verhalte mich aber oft wie der letzte Otto...aber gebe ja mein bestes, jaja


Und wenn es in der Schule auffällt, wenn mein Kind nicht liefern kann, dann gehe ich zum Gespräch in die Schule und geben dem Kind die Schuld. Zu Hause läuft ja alles super.
(Ich befürchte irgendwann glauben diese Leute ihre eigenen Lügen selbst)
Dann ist das Kind eben fehlerhaft, nicht das ganze Umfeld kaputt.



Ah Leute, da ist so viel Wut unter meiner Oberfläche. Wie damit umgehen?

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Donnerstag, 13. August 2020
vielleicht
sollte man versuchen das Leben etwas leichter zu nehmen, irgendwie.

Mehr einfach im Hier und Jetzt leben, mehr einfach das machen, wozu man Lust hat. Mehr unvernünftig sein.

Weniger Verantwortung für andere übernehmen. Weniger Schuld einreden lassen. Weniger pflichtbewusst sein.

Einfacher gesagt als getan.

Vielleicht auch weniger tiefsinnige Gespräche führen? Versuchen mehr oberflächig zu sein, damit nicht jedes Treffen zum DeepTalk führt?


Mehr Leichtigkeit....weniger Trübsal...
Einfacher sein und leben.... steht auf meine ToDo Liste, mal sehn, ob es klappt.

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Mittwoch, 12. August 2020
kurzes Update
Besprechung heute überstanden.
toll verqollen, kaum geschlafen, panik anfall, geheult, keine luft mehr bekommen.

fühle mich nicht bereit alleine durchs leben zu gehen....
wenn ich aber konsequent bin, zu allen den kontakt streiche, die nur ausnutzen und schädlich sind (mama, der typ der eh keine beziehung will)....warte mal ich bin ja eh in der hinsicht allein, weil die für mich nicht da waren, als ich sie brauchte...alles sehr einseitig. viel genommen und im gegenzug nichts gegeben, aber vorwürfe, anschuldigungen und psychospielchen.

muss die rauswerfen aus meinem leben...

restliche 2 freunde können lücke aber nicht füllen...
scheinbar noch zu kaputt für neue leute...vllt müssen erst alte weg...alles toxische weg aus meinem leben...


wieso muss das leben auch so hart sein? es ist so anstrengend. wünschte ich hätte mal nen monat frei und zeit.

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So...abends hab ich dann eine Freundin gerroffen und war einfach ein bisschen draußen unterwegs, mit nem Bier.
Das Unwetter zog da an uns vorbei und es war sogar recht leer. Am Ende waren wir noch etwas essen. War echt gut und auch dringend nötig.

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Montag, 10. August 2020
Veränderungen
alles ändert sich. Nicht nur zum Guten.

Heute fühlt sich alles ziemlich scheiße an.
Aber so ist es wohl, wenn man Jemand beerdigt hat.

Nun gibt es keine ältere Person mehr in meiner Familie.

Dafür lerne ich auf dem Rückweg nen netten Mann kennen.
Er quatscht ein bisschen mit mir und sein Hund kuschelt sich an mein Bein. So vergesse ich meine Traurigkeit.

Alles geht vorbei. Nichts ist statisch. Nichts ist sicher.



Befürchte so ist das Leben halt. Mal gehts hoch und manchmal runter. Aufgabe ist es für ausreichende Hochs zu sorgen und die Tiefs versuchen klein zu halten.

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Sonntag, 9. August 2020
Gewitter
zieht gerade auf.
Die Luft ist warm und schwer.

Trotzdem schmeiße ich den kleinen Ofen an.
Ich brauche jetzt irgendwas, etwas süßes, etwas Zuspruch? Etwas Halt?

Heute früh wache ich auf, habe Blutungen bekommen.
Morgen steht die Beerdigung an.
+ unangenehmes Wiedersehen mit unangenehmen Menschen
wie meinem Vater.

Ich geh auf keinen Fall zur Trauerfeier danach, mich kann ja keiner zwingen.
.............................................
Mein Bafög läuft ja jetzt diesen Monat aus.
Ich habe mir jetzt überlegt NICHt das Geld meiner Mutter zu nehmen, sondenr mein eigenes. Ich will von NIEMANDEN abhängig sein.

Uni Sachen laufen so lala. Alles scheint aus meinem Kopf gelöscht geworden zu sein...nur Leere.

Hab schlechte Laune und hoffe, dass es bald vorbei ist.

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Donnerstag, 6. August 2020
Struktur des Lebens
Text Sorry, gerade aus dem Schlaf gerissen worden und noch etwas verpennt.

Themen:
- Selbstwirksamkeit verbessern, Leben in eigene Hand nehmen, nicht Spielball für andere sein
- besser kommunzieren
- nicht so viel gefallen lassen, verbale Grenzen setzten
- Erwartungen Partner
- Bindungsangst

= dadurch, dass ich entweder meinen kaputten Eltern ausgeliefert war (die es auch nicht besser können) oder bei meinen Großeltern hing, fehlen mir unfassbar viele soziale Fähigkeiten/ Tricks



Gestern habe ich nochmal ein Ratgeber Buch gelesen und Videos geschaut.
Dabei ist mir etwas aufgefallen, was sich auch auf das Thema Dating auswirkt. Also nicht nur das Thema mit falschen Zuständigkeiten (Helfer Syndrom), sondern auch welche Zuständigkeit bei einem selbst liegt.

Ich denke, gut für sich selbst Sorge zu tragen, ist wohl eine der wichtigsten Aufgaben im Leben. Und alles dabei vernünftigt zu machen.

Ich muss quasi meine eigene Wichtigkeit erhöhen, mehr mich um meine Sachen kümmern und weniger im Außen sein.
Früher taten Leute in meinem Umfeld so, als solle ich froh sein, dass ich mich mit deren Scheiß beschäftigen "darf", weil ich ja eh nichts besseres vor hätte. Dabei habe ich viele meiner Sachen wegen sowas vernachlässigt.


1)
Bis jetzt war es so: Ich kann mir die Uni Sachen frei einteilen. Demnach kann ich auch meine ganzen anderen Sachen einteilen, wann ich Einkaufen gehe, putze usw. Obwohl ich die Haushaltssachen nie so ernst genommen habe und gerne mal schiebe. Feste Termine sind nur die Korrekturen und Vorlesungen, sowie Arzttermine.

Wenn jetzt Jemand fragte, wann hast du denn Zeit, habe ich immer gesagt "Eigentlich immer, ich bin flexibel."
So, dann ist manchmal folgendes passiert
- Leute wollten Uni Treffen machen, an Tagen an denen ich eigentlich so halb was geplant hatte (aber ok, ich kann es ja schieben)
- Männer dachten, ich würde hier nur rumsitzen, mich langweilen und auf eine tolle Einladung warten/ alles andere dafür liegen lassen.
Was zum Teil zu stimmt, mir ist ein cooles Eis essen gehen mit nem Boy ja lieber als Wäsche machen

Liegt vielleicht auch dran, dass ich zu wenig coole Sachen für mich selbst geplant hatte. Hab ich jetzt geändert, jetzt sehe ich alle meine engen Freundinnen so alle 2 Wochen abwechselnd, oder versuche es wenigstens. Leute, die zu verlässig sind und mir gut tun. Ich versuche immer so kleine Sachen zu planen, Alltagsauszeiten, damit sich das Leben lohnt. Oder eben ein richtige Sozialleben.

2) Habe ich öfters für Männer freie Zeiten geschaffen. Das hat mehrere Nachteile: man hat eine höhere Erwartungshaltung (soll sich ja lohnen), man hat direkt ein "Opfer" gebracht, man ist gestresster, man hat sich direkt nach dem gerichtet -> dabei sollte er wie ein normaler Kumpel behandelt werden und wirklich nur getroffen werden, wenn es passt. Und wenn man wirklich Lust dazu hat. Ein abgehetztes 5 Minuten Date zwischen Arbeit und Feierabend ist wohl nicht so passend. Besonders nicht wenn am nächsten Tag Präsentation ist.

3)
All diese Dinge, die man zu erledigen hat, die einem gut tun, die Spaß machen haben eine Berechtigung. Und Niemand geht es genauer an, was ich da mache.
Ob ich 5 Stunden ein Bild gemalt habe, in einem Museum war oder ein Nickerchen gehalten habe. Für meine Kommilitonen bin ich einfach nur "beschäftigt" und eben nicht zu erreichen.
Oder man ist "unterwegs", "bereits verplant an dem Tag".

Vielleicht verstehen andere Leute nicht, dass einem ein Tag mit der Kamera in einem Industrie Gebiet mega Spaß macht und Kraft gibt. "Das kannst du doch verschieben!" Könnten übergriffige Leute sagen. Dabei ist es nicht ihre Zuständigkeit.

Es ist wichtig genügend Dinge zu machen, damit man sich selbst gut fühlt. Dafür ist kein Partner zuständig, diese Einstellung kommt aus der Kindheit.

4)wenn der Partner Dinge macht, die mich aufregen
bsp sie ist sehr ordentlich und sauber, er dagegen nicht
sie sagt, er solle doch bitte mehr auf Ordnung achten
er versucht es, gibt sich Mühe, bekommt es aber nicht so gut hin, wie seine Freundin.

Dann bleibt die Frage, wieso ist es dir so sehr wichtig? Ist es wichtiger in einer aufgeräumten Bude zu sitzen als mit deinem Partner glücklich zu sein? Bist du vielleicht da etwas zu starr?
Man darf jetzt nicht den Typ anmeckern, sondern sollte seine Mühe sehen und es gut sein lassen. Falls es ein richtig großes Thema ist und es keinen Kompromiss gibt, muss man eben gehen.

Oder er zieht mit seinen Jungs rum und hatte keine Zeit für mich. Wenn dies auch nicht vorher ausgemacht war, wieso ärgert es mich? Hat der Partner keine gute Zeit verdient? Oder geht es mir darum, ständig Bestätigung und Bespaßung zu bekommen?

Leute leben ja so, wie sie es für richtig halten. Und nicht um mich persönlich zu ärgern. Unterschiede gehören dazu und sind nicht automatisch deswegen falsch (und der andere richtig).

5)Bindungsangst/ Verlustangst
sind keine richtigen Krankheiten, es liegt immer etwas dahinter. Bewusst machen alter Schmerz, wie Flashback/ Panikanfall. Die Angst dahinter sehen und es trotzdem probieren. Mit einem geeigneten Partner (!) positive Erfahrungen machen, nicht jeder wird dich verlassen. Nicht alle sind so schlimm wie deine Eltern. Langsam wachsen lassen, Vertrauen herstellen.

6) der Partner sollte, vor allem am Anfang, nicht alles für einen sein. Eher wie ein Kumpel? der so mitläuft.
Man sollte weder alles für den stehen und liegen lassen, noch den auf ein Podest heben, sondern einfach mal in Ruhe kennen lernen. Man sollte auch nicht direkt eine Beziehung mit dem wollen, ohne zu wissen, ob der überhaupt geeignet ist.

Der ist nicht plötzlich für mich, meine Stimmung und Sorgen zuständig. Das muss ich weiterhin alles selber machen. Auch meine Freizeitplanung muss ich selber in die Hand nehmen und mit Freunden was planen. Er bekommt den gleichen Status wie alle anderen auch. bsp ich könnte eigetlich immer nur Mittwochs und Freitag abends, Samstag den ganzen Tag und Sonntag vormittag. Dann verplane ich meine Zeit mit einem Mann genauso wie mit einer Freundin. Es gibt keien extra Wurst.

Erst nach und nach sollte die Beziehung wachsen, eben wie eine Freundschaft. Da ruft man ja auch nicht direkt Jemand an, den man gerade erst kennen gelernt hat und heult rum. Nein, man trifft sich ab und zu, wie es passt und macht coole Dinge.

So sollte es am Anfang auch mit Jungs sein. Essen gehen, Kino, Minigolf, Schwimmen gehn, Filme gucken, kuscheln usw.
Später dann Urlaube, Ausflüge, Familienfeste, Geburtstage, Ikea helfen usw.

7) meine Me-Time
für sich Sorge tragen hat bei mir verschiedene Sparten
Hier hat kein anderer was drin zu suchen, das ist nur meine Sache


-----------------------------------privater Teil------------------------

- erledigen
Haushalt, Putzen, Wäsche, Einkaufen, Kochen, Aufräumen. Staubsaugen und Job/Uni/ Jobben

----------------------------------------super privater Teil-----------

- Selfcare
Serien, Filme, relaxen. Hörbuch, youtube, schlafen. Rückzug, nachdenken, schreiben

- körperlich pflegen. Pilates, Frisör...

-----------------------------total privater Teil - hier hat sonst keiner was zu suchen, außer ich erlaube es-------------------------

- Probleme, absolut nur meine Angelegenheit, also schlimme Sachen: Rückzug, offline, UniPsychologe, runter kommen, sich was gutes tun, erst dann drüber reden, vorher ist es nur ein breit treten. Kein normaler Mensch versteht die Psychospielchen meiner Familie, es macht nur einen komischen Eindruck und wird dadurch größer. Hoffentlich gibt es dieses Teil irgendwann nicht mehr. Ängste und Sorgen gehören auch dazu.
--------------------------------------------der öffentlichere Teil---------
- Freizeit
alleine, mit Leuten, Familie
Museum, Fotografie, (Sport)
Kino, Minigolf, Essen gehen/ Snack, was Trinken gehen, Park Bierchen, abends Weinchen, Kaffee trinken, Schwimmen
Familie eher: Grillen, Kuchen, Feiertage, Geburtstage, Kochen, Ausflüge

- aktiv sein
weiterbilden, Seminare, Kurse
Sport, Fotografie, Ehrenamt
Zero Waste, plastikfrei usw Interessen
second hand, Museum


Fazit: Ich bestimme selber über mein Leben. Es gibt PaarZeit, in der ich mich möglichst entspannt mit nem Typ treffe und was Freizeitmäßiges mache und Nicht PaarZeit, in der ich normal weiter leben.

8)
Früher habe ich (neuen) Männern direkt eine hohe Wichtigkeit eingeräumt. Ich habe Freiräume geschafft, die Erwartungen damit erhöht und auf eine Gegenleistung gewartet. Dabei wirkt man bestimmt verkrampft, man wertet Verhalten und Worte anders und fordert unterschwellig die ganze Zeit etwas ein.
Die ganze Lockerheit geht weg. Obwohl der Typ es vielleicht nicht mal wert war, diese ganze Aufmerksamkeit, Stress und Verzicht.

9)
Freundliche Grenzen, höflich fordern.
Übergriffige Aktionen abwehren lernen, mit Humor, Sarkasmus und Ironie. Sich nichts gefallen lassen auch nicht verbal.
Schöne Zeiten fordern, rhetorisch in Schranken weisen.
Wenn Jemand versucht sich so durchzuschlängeln
bsp Er "Hey, lass uns heute Abend treffen um 21 Uhr."
Das ist mir zu spät und eigentlich will ich keine Übernachtungssituation schaffen (nur Sex treffen). Sie "Oh das passt mir leider nicht, geht es nicht früher?" Er"Ne, kann nur abends." Sie "Schade, dann lieber ein anderes mal."

Oder wenn man sich für eine Aktivität verabreden will und er sagt er habe keine Kraft mehr fürd Ausgehen. Dann nicht mit weniger zufrieden geben und brav zu dem nach Hause fahren. Nach dem Motto "Hauptsache Zeit verbringen", sondern auf ein anderes mal warten, dass er mehr Zeit hat/ verschieben.

10) ich hoffe natürlich weiterhin, dass ich es schaffe Sorgen und Ängste klein zu halten und sie durch neue, positive Verhaltensmuster zu ersetzten.

11) wenn man nun sein Grundgerüst geschaffen hat, dann geht man zB an Feiertagen zu der Familie. Hier darf man jetzt aber keine Wunder erwarten. Man ist einfach nur da und hat ne ganz gute Zeit. Keine Extreme. Treffen mit Freunden sollen normal laufen, kein Drama, keine Highs. Man ist nur da und isst etwas. Je normaler (und vielleicht anfänglich langweiliger) um so besser. Alles was normal, langweilig und gesittet läuft ist erstmal gut für Menschen wie mich.

12) in allen dieser Zeiten bin ich beschätfigt und muss nicht rund um die Uhr für Uni Leute erreichbar sein.
Es reicht kp drei-viermal am Tag die Maisl zu checken, alle Menschen können sich frühzeitig bei mir melden oder lernen es eben jetzt.

13) Drama Leute, Leute die Lügen, unzuverlässig sind, beleidigigen, Drogen nehmen... werden direkt aussortiert. Die haben keinen Platz in meinem Leben verdient und sorgen nur für Kummer.

14) immer neutral zu allen sein und direkt sagen, wenn einen was stört. Unstimmigkeiten ansprechen auch neutral. Wenn dann Jemand blöd reagiert ist er vielleicht einfach blöd.
Auch wenn sich Jemand nur immer meldet, wenn er was braucht, dann das in Ruhe einmal ansprechen. Das gibt dem anderen Handlungsspielraum etwas zu ändern, sich zu erklären oder auszurasten. Bei so einer Reaktion weißt du direkt was Sache ist

15) durch Verhalten zeigen was man empfindet
Jemand etwas unverschämtes fordert oder schreibt, muss ich gar nicht reagieren. Kann erst nächsten Tag neutral nein schreiben, das Schweigen verstärkt das Gesagte.

16) wenn ich immer möglichst entspannt bleibe, muss ich nicht gereizt auf dumme Sprüche vom Typ reagieren. Ich muss nicht darauf eingehen, sondern kann über Dinge stehen.

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Dienstag, 4. August 2020


falsche Zuständigkeiten
- muss immer für alle erreichbar sein
- muss mir von allen Gejammer anhören
- muss allen helfen, bin für alle zuständig

- Ängste/ Sorgen bestimmen Tag und Denken, laufen immer unterbewusst mit
- Blick auf Dinge, die nicht laufen, aufs Negative

- kaum Platz für schöne Dinge, immer angespannt, gestresst



- um sich selbst kümmern. Fokus bei sich selbst.
- was möchte ich? was macht mir Spaß? was tut mir gut?

- immer Realität überprüfen
- Ablenkung hilft, positive Sachen, runter kommen

- Probleme lernen kurz aufzuregen, annehmen, abregen, nicht in der Zeit kommunizieren = meine Zuständigkeit

Straegie bis jetzt -> lieber mit neuen Sachen für sich füllen
- andere helfen, beschäftigt sein
- viel arbeiten, beschäftigt sein

Extreme meiden/ man gestaltet seine eigene Realität
- Drama Menschen, Drogen Leute, unzuverlässige Schwätzer
- Gruselfilme, Arztserien, Kriegssachen meiden, extreme Jammerer
- viel Zucker, viel Kaffee, viel Fastfood meiden
- extreme Sprache vermeiden, in beide Richtungen, Superlativen usw.
- wenig selber jammern, beklagen


Menschen mögen nicht "harte" Kritik ins Gesicht geklatscht bekommen, sollte man auch nicht so machen, niemals Wahrheit sagen, wenn negativ ist?
-> lieber Rückzug, sanftere Weg

wenn Jemand unzuverlässig ist
Puffer Zeit einplanen, nicht persönlich nehmen, nicht böse sein
bis 10 Minuten zu spät nicht ansprechen, ist ok
länger als 15 Minuten = ach, schön dass du auch mal kommst/ Humor versuchen, wenn entschuldigt ok
richtig lange zu spät = einfach wieder gehen, respektlos

keine extra Arbeit aufdrücken lassen
- selber seine Sachen machen
-Vorschläge, man könne Arbeit von anderen übernehmen, weil man ja früher fertig ist, ignorieren. Nicht extra reinhauen, um anderen Leuten Sachen abzunehmen und Freizeit vergessen (damit DIE dann mehr Freizeit haben?)

- generell Niemanden was abnehmen, eigenes Leben anstrengend genug, jeder ist erwachsen und kann das selber!

kleine Notlügen/ Selfcare
- hatte das Handy aus, Nachricht erst jetzt gesehen
- oh weiß ich leider nicht
- warten, einige Sachen erledigen sich von allein
- bei dummen Sachen erstmal gar nicht antworten, nächsten Tag erst antworten (zeigt, dass man es doof findet)

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ToDo
Ok, hatte ja festgestellt, dass ich irgendwie meinen Überlebensmodus ablegen könnte, um etwas leichter und glücklicher zu leben.

Dafür hab ich mir jetzt folgendes überlegt

- den leichteren Weg gehen/ nicht selbst unnötig schwer machen:
einfach zum Supermarkt an der Ecke einkaufen gehen, auch wenn die Milch 20 Cent mehr kostet und der aldi/lidl einfach weiter weg ist. Solange man das Geld hat, kann man das einfach machen. Auch einfach mal das einkaufen, wozu man spontan Lust hat. Also zB die gesünderen Chips oder ne kleine Packung (trotz gesunder Ernährung)

- abgesichtert sein:
für mich heißt das momentan, einen Essensvorrat haben/ Hygiene Mittel (Corona); immer etwas Geld gespart haben, um zur Not 2-3 Monate davon leben zu können. So wie jetzt wo das Bafög endet und ich mir in Ruhe nen Job suchen will.

- Freizeit gestalten:
hoffentlich sobald der Kopf etwas leerer ist wird mehr Platz frei für schönere Dinge. Mal essen gehen, mal ins Kino...dafür möchte ich später ein Budget von 40€ planen, momentan sind es 15... also die Möglichkeit haben jede Woche was für 10 zu machen (Schwimmen, Kleines Essen gehen, Kino) oder mal was für 20, alle 2 Wochen. Das könnte mir gut tun und ist besser, als Einladungen deswegen abzulehnen.

- weniger optimieren:
das habe ich ihm Gespräch mit meiner Schwester gemerkt. Da schon sie ihre Wesensart auf kindheitliche Probleme, quasi sag sie als Störung. Dabei haben auch andere diese Art... ich glaube man muss den Opfer Modus beenden. Man muss realistischer werden.

- weniger erreichbar/ machen was man will:
gehört auch zum Freizeit Thema ein bisschen. Weniger für andere da sein, weniger am Handy hängen und "brav" für andere Fragen beantworten. Mehr für sich sein, wenn man das möchte. Mehr einfach nur nen Film gucken. Mehr den Kopf (und Handy) abschalten. Niemand kann eine sofortige Antwort erwarten. Jeder kann früh genug schreiben und dann später ne Antwort bekommen. Es geht nicht um Leben und Tod. Deswegen muss man sich da auch kein schlechtes Gewissen einreden lassen, sondern die Leute "umerziehen".
Ach und es ist ok mit dem Buch und ohne Handy "faul" im Park zu sitzen, einen kalten BioTee zu trinken und einfach mal zu sein. Das Hörbuch entspannt zu lauschen, Leute zu beobachten. Man ist deswegen nicht scheiße, faul oder sonstwas. Man muss das aber auch nicht anderen aufs Brot schmieren "Ich male gerade" sondern sagt einfach "Ich habe keine Zeit/ Ich bin unterwegs." (Versteht ja nicht jeder, was einem Kraft gibt/ geht nicht jeden was an)

- Leute Umgang leicht halten:
Small Talk ist auch ok, muss nicht immer tief gehen (anstrengend), nur auf offene Sachen reagieren (nicht auf die unterschwelligen), langsame Themenwechsel (damit der andere mitkommt), Themen die man nicht mag/ unangenehm sind einfach auslassen/ umschiffen. Da auch nicht der Sorgen Mülleimer sein (ist nicht meine Aufgabe) für Leute, die nichts ändern wollen, nur ihren Scheiß abladen wollen.

- Umfeld:
versuchen nur normale Leute im Umfeld zu haben, positiv und stabil. Keine Drama Leute, keine Drogen Leute, keine Lügen, keine unzuverlässige Personen, die hinterhältig sind. Aktueller Test, wer zum Tod meiner Tante kein Beileid ausgesprochen hat, sich nur meldet, wenn die Person was will, kann gehen.
Negative Leute, die man nicht meiden kann (Familie) klein halten. Begegnungen selber mitbestimmen, wen möchte ich wann sehen, wie lange und was möchte ICH machen? Kein Spielball sein. Gehen wenn es einem zu viel wird voll ok!
Treffen um eine Aktivität rum legen zB ein Essen, ein Cafe Besuch, Film...

- Probleme/ Ängste/ Sorgen
*Ängste auf Realitätsgehalt prüfen, Lösungen suchen
*Probleme abbauen, meist nur im Kopf und gar nicht so schlimm wie gedacht, alleine runter kommen, lernen nur kurz aufzuregen, Gefühl zu lassen, abregen
*Rückzug bei Problemen, Sachen machen, die einem gut tun, nicht nach außen "breittreten" (glaube daher funktionieren meine Freundschaften so gut und Beziehung gar nicht; bei Freunden meldet man sich nur, wenn man Bock hat und es einem gut geht, wenns schlecht läuft hällt man sich einfach nur zurück/ taucht ab und keiner ist böse); Selbsthifegruppe, UniPsychologe bei schlimmen Sachen

= man erschafft seine eigene Realität, von daher
- nicht so stark auf Negatives fokussieren ("Wenn man will, findet man bei jedem Picknick ein paar Ameisen.")
- nicht in Ängsten verlieren (Der Typ der an der Ecke steht könnte ein Dealer sein, mich belästigen)
- auf Realität prüfen (ist nur ein Typ, ist egal)
- ablenken, positive Reize setzten, Musik, Handy schreiben, Film gucken -> nicht so viel im Außen sein, mehr bei sich!
- nette, normale Menschen, mit denen man Freizeit verbringen kann, müssen keine Übermenschen sein

- Erwartungen klein halten, Menschen verhalten sich anders, nicht um einen zu ärgern, sondern weil sie so sind und das ist auch normal. Menschen die unvermittelt am Ende der Rolltreppe stehen bleiben, sind einfach selber verwirrt und wollen nicht mit Absicht im Weg stehen. Bahnen kommen zu spät, das ist alles normal. Was nicht normal ist; zu denken alles würde immer "Perfekt" und nach den eigenen Wünschen laufen.


Nettes Umfeld, Geld für spontane Sachen übrig habe, schöne Wohnung/ Sachen witzig, zurückziehen wenn man möchte ohne schlechtes Gewissen, machen was man möchte ohne Rechtfertigungen, mehr in der Realität leben, weniger Ängsten hingeben, mehr positive Reize.
Nur das Nötigste machen, nicht Arbeit kompensieren Einsamkeit. Lieber was für sich selbst machen.
Nicht Helferin für alle sein, retten wollen, lieber Kraft für sich selber nehmen. Nicht damit Einsamkeit füllen.
Mit neuen, positiven Sachen füllen.

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Montag, 3. August 2020
Ansprüche Partner



Der Partner Ausdruck für Sachen, die einem im Leben fehlen?
Bzw soll Partner so sein, wie ich den haben will. Der soll für mich da sein, Sachen machen, die ich mit dem machen will. Deswegen Partnerschaft.

Statt
ich habe diesen Mann kennengelernt und mich in ihn verliebt. Ich möchte mit ihm sein. Wir machen einfach Sachen, die wir beide gut finden.

Mit jedem Partner mache ich so andere Sachen und ziehe nicht mein "Programm" durch.

Für Wünsche habe ich Freunde und führe auch alleine ein gutes Leben.

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aktuellster Stand
Jetzt am letzten WE hab ich nichts für die Uni gemacht. So zum ersten mal überhaupt? Ok, ein bisschen was hab ich recherchiert...ist ja noch viel zu tun...

Dafür war ich mit meiner Schwester unterwegs. Wir hatten mal einen richtig guten Tag/ ne gute Zeit zusammen. Immerhin.


Meine Noten sind alle da, alle ganz gut. Mal schauen, wie gut sie am Ende sein werden...bloß kein Druck.

Für nen Job muss ich mich auch bakd bewerben, aber da ist auch besser kein Druck angesagt.

Er meldet sich gar nicht. Oder wenn dann 24h Stunden später, obwohl er Zeit hätte. Er will einfach nicht. Und diesmal zeigt er es mir auch ganz eindeutig. Er hat ne andere flach gelegt. Ziel erreicht. würde ich mal sagen. Vielleicht hat er jetzt gemerkt, dass er von mir nicht das bekommt was er will (Sex) und es einfach woanders holen kann = ich bin nutzlos für ihn.

Vielleicht denke ich auch wieder zu böse über ihn?
Hab noch einmal geschrieben, dass ER sich einfach melden soll, falls er will. Hab keine Lust drauf Jemand zu schreiben, Treffen vorzuschlagen, der dann immer wieder Gründe findet, warum es nicht klappt.
Statt einfach direkt nein danke zu sagen... Manche genießen das aber, wenn Jemand ihnen hinterherläuft, jemand der schwächer ist...

Wenn er sich dafür treffen will, werde ich wahrscheinlich keine Zeit für ihn haben. Oder einfach keine Lust mehr dahin zu fahren, um mich blöd behandeln zu lassen.

Lieber die Energie in sich selbst stecken!

Diese Woche stehen einige Termine ab. Am WE Selbsthilfegruppe, bin mal sehr gespannt, wie es diesmal wird. Kann ja nicht scheiße sein...mit einer hatte ich schon Kontakt online, die schien sehr nett zu sein. Ist vielleicht eher ne Gruppe um die richtig schlimmen Sachen aus der Familie Jemand erzählen zu können und es nicht nur stumm hier ins Internet zu schreiben.

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Was mich noch stört

Wenn ich meine Ziele aufschreibe, wie ich leben möchte und schaue wo ich stehe, bin ich dem eigentlich ziemlich nah!

Dennoch "fühle" ich es immer noch nicht richtig. Ich bin oft in alten Stress oder Angstmustern gefangen, laufe wie ein Roboter hektisch zum Supermarkt, schaue weder links noch rechts, bin viel angespannt.

Eigentlich ist die große Drama Zeit/ Trauma vorbei.
Eigentlich könnte ich viel glücklicher sein, mich entspannen, meine Sachen planen und Freizeit genießen. Ich kann es aber nicht, irgendwie. Bin noch in alten Sachen gefangen...

Bin eigentlich abgesichtert, hab etwas gespart... und vor allem hab ich keine Krebs Vorstufe mehr!!! Endlich.
Trotzdem möchte ich möglichst gesund weiter leben, einfach um in Balance zu bleiben.....


Ich glaube ich brauche dafür einen Plan, damit ich glücklich leben kann...

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Donnerstag, 30. Juli 2020
Schlechte Flirt-/Beziehungstipps Teil3
Scheinbar gibt es einige ungeschriebene "Gesetze". So, wie man auf ein nettes "Hey, na wie gehts?" nicht seine Probleme raushaut.

also hier mal das stereotypische Verhalten
- Frau signalisiert Interesse
- Mann kümmert sich für das Werben, um die Frau; gibt sich Mühe, will sie unbedingt wieder sehen
- daher macht der Mann auch ein Treffen aus (kein Treffen wollen = kein richtiges Interesse)
- dass der Mann wirkliches Interesse hat, ist für alle weitere Schritte wichtig, er sollte das Gefühl haben, dass es nicht zu "leicht" geht, weil man sonst einen geringeren Wert hat?

- die Frau sollte nun versuchen möglichst entspannt zu sein und das Dating zu genießen, erstmal ohne Sex, erstmal nur rausfinden, welches Ziel der Typ verfolgt und ob man sich wohlfühlt

- meldet sich der Mann nicht mehr nach dem 1. Date, hat er zu wenig Interesse
. wird der Mann in der Datingphase aufdringlich, ist er wahrscheinlich kein Beziehungsmaterial

- die Frau zieht jetzt den Prozess solange hinaus, bis der Mann auch Gefüle entwickelt hat? Sex ist nur in einer Beziehung möglich.


Trennung
der Typ hat sich von einem getrennt. aus irgendwelchen Gründen
- akzeptiere diese Entscheidung, sag aber noch klar, dass du diese Trennung eigentlich nicht möchtest, der andere sich aber melden kann, falls er dies ändern will
- ziehe dich zurück, der ist erstmal froh, dich los zu sein
- lasse kein Drama zu deinem Ex durchdringen, entfolge dich bei social media, aber blockiere ihn nicht (kindisch)
- kontrolliere deine Emotionen, ihm gegenüber tritts du nicht in Erscheinung, ihr seit kein Team mehr, er kann mit deinen Emotionen eh nichts anfangen
- erst wenn sich der andere von alleine meldet, kann man locker und freundlich ein bisschen schreiben und ein Treffen vorschlagen um weiter zu quatschen, das kann ein Kaffee sein oder ein Weinchen abends. Der andere sollte denken, dass an dem Abend auch mehr laufen könnte, auch wenn nichts läuft

- alle anderen Aktionen bringen nichts, weil der dann Mitleid hat, man sich unterwirft usw

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Letzte Aktualisierung: 2021.01.25, 11:46
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wenn Freunde gehen
Scheint ja gerade so ein Trend in meinem Leben zu sein. Es...
by xariellex (2021.01.25, 11:46)
Wichtig! Wie Männer...
Da liege ich hier, ist noch voll dunkel draußen...
by xariellex (2021.01.24, 07:45)
und bye
Gut, was soll ich sagen? Mal wieder eine Männergeschichte...
by xariellex (2021.01.23, 10:47)
80% in meinem Kopf
Oh ja, das wurde mir am Wochenende bewusst. Ich ging...
by xariellex (2021.01.18, 16:36)
Ja, jetzt gerade ist...
Ja, jetzt gerade ist sicherlich kein guter Zeitpunkt....
by ebee (2021.01.16, 13:23)

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