die, die das Wasser liebt
Montag, 25. November 2019
Wie gedacht
War zu schön, um wahr zu sein.
Die Stille vorm Sturm, mal wieder. Leider.

Es ging um Wunschkinder in der Uni.
Ich bin kein Wunschkind. Das weiß ich und wusste es schon immer. Habe es stets zu spüren bekommen.
"Papa hat gesagt, Mama hat heimlich die Pille damals abgesetzt, um schwanger zu werden."

Das Gespräch der Kommilitonen zerreißt mir fast das Herz.
Wie glücklich alle mit ihren Wunsch- oder Überraschungskindern waren/sind.
Meine Eltern waren es nie und ich auch nicht.

Nachts ein komisches Geräusch, ein Traum?
Morgens werde ich wach und habe so etwas noch nie erlebt.
Ich bin nicht nur ein bisschen schlafgewandelt, sondert habe mein Bett verschoben, die Vorhänge geöffnet.
Aber warum?

War da etwas nachts laut vorm Fenster?
Oder wollte ich raus springen?

Bei schlimmen Stress schlafwandel ich manchmal. Eigentlich nur in Ausnahme Situationen, wenn ich es kaum aushalten kann. So sucht sich der Stress seinen Weg.

Ich treffe Maßnahmen, schiebe das Bett wieder an die Wand, fixiere den Vorhang abends am Fenster. Es funktioniert, trotzde werde ich noch nachts wach, schlafe nicht richtig durch. Bekomme Panik, liege dann halbwach, in einem dunklen Raum und weiß nicht wo ich bin. Fühle mich ausgeliefert.

Treffe weitere Maßnahmen. Lichterkette ans Bett, besser erreichbar. Immer mit kurzer Hose schlafen, um sich nicht ausgeliefert zu fühlen.
Ich wandere nur noch einmal nachts zum Fenster, aber nur um zu sehen wo ich bin. Die Fixierung am Vorhang schnellt zurück, es klappt,ich werde wach.

Seitdem wandere ich nicht mehr.
Habe den Vorfall meine Mama erzählt.

Denn sie "bricht ihr Schweigen", wir beide Töchter sind nur durch ihre Arglist entstanden.
"papa wollte garkeine Kinder." sagt sie dann, "Dafür kann man ja froh sein, dass er es wenigstens versucht hat."

Ja? Muss ich das? Mir geht es danach noch schlimmer.
Ich muss dringend zur UniPsychologin gehen. Das ist mir zu viel.

Ich werde direkt krank, liege tagelang zu Hause flach.
Mama fand unser Treffen schön, sie merkt einfach nicht wie sie mich verletzt hat, hat zu wenig Empathie und Mitgefühl.

Die Frage ist, wie gehe ich jetzt damit um?

Meine Ausgangssituation war:
- die haben es versucht, konnten es aber nicht besser
- haben ihren Frust an mir ausgelassen, Mama durch Überforderung, Papa weil er ein Arschloch ist
- die haben beide schlimme Sachen selber erlebt, was zwar ein Grund aber keine Entschuldigung ist

Mama gibt sich jetzt Mühe, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, immerhin
Papa ist nach wie vor ein egoistisches Arschloch, es dreht sich immer nur um ihn, er geht weder auf mich, noch auf meine Wünsche ein. Er schätzt mich nicht, sondern gibt immer wieder seine Verachtung zum Äußeren. -> meiden! Den brauche ich im Leben nicht. Macht nur krank und Leben schwer.

Situation neu
Papa wurde hintergangen und gegen seinen Willen Vater
wer hat jetzt "Schuld", dass er so scheiße zu mir war?
- mama weil sie arglistig war? und auch später nichts verhindert hat?
- papa weil er einfach ein schlechter Mensch ist?
- keiner, doof gelaufen

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