die, die das Wasser liebt
Samstag, 4. Januar 2020
Suche nach "der Wahrheit"
1 Erst einmal speichere ich mir hier einen Link ab, weil ich Ähnlichkeiten zu meinem Leben finde.
Was Kinder mit seelisch kranken Eltern erleiden
https://www.welt.de/gesundheit/article13608440/Was-Kinder-mit-seelisch-kranken-Eltern-erleiden.html

2 Dann meine Außenwirkung. Mal wieder nen Test online gemacht, bin ein "Wächter" bzw "Versorger". Bei den negativen Punkten stehen Sachen wie, schnell ausgenutzt werden können, übergangen werden, übersehen werden. Immer allen anderen helfen, aber nicht an sich selbst denken.

Passt. Steht auch auf meiner ToDo Liste für 2020, lernen sich mehr durchzusetzen. Lernen Nein zu sagen. Lernen Bedürfnisse zu erkennen und einzufordern/ danach zu handeln, sich nicht immer wieder klein reden lassen.

Glaube die Leute denken, ich wäre das "nette Mädchen von nebenan". Weil ich es ja auch bin. Passt auch zu dem Persönlichkeitstest. Merkmale sind lieb, nett, unauffällig, freundlich, offener Charakter, angenehme Frau, Ehrlichkeit, süß, bescheiden, macht ihre Hausaufgaben und hat keine Probleme, natürlich und konservativ.

Dazu möchte ich noch Bodenständigkeit zufügen. Und ein weiterer Punkt ist Unauffälligkeit.

Alle Punkte stimmen zum Teil, wenn man die Arielle von heute anschaut. Und vielleicht, wenn man die von damals ansieht? Aber dazwischen war jede Menge Stress und Remmi DEmmi.

Hätte ich stabile Eltern gehabt, zuverlässige, liebe Menschen, vielleicht wäre mein ganzes Leben stabil verlaufen.
Aber so war es ja nicht und so geriet ja mein Leben zwischen meinem 5 und 19 Lebensjahr ziemlich ins wanken.

Erst als ich zu Hause weg ging, konnte ich endlich halbwegs normal leben. Es dauerte noch ein paar Jahre um wirklich oder halbwegs stabil zu werden.

3 an Traditionen usw arbeite ich immer noch.
Ich bin wie ein Mensch, dem Traditionen und Familie sehr wichtig ist, aber keine richtige Familie oder gar Tradition hat.
Da meine Familie schon immer krankhaft war und das von Jahr zu Jahr weiter gegeben wurde.

4 ich glaube es gibt einfach so eine große Lücke zwischen dem wie ich heute bin bzw wirke und wie es eigentlich war. Die Vergangenheit zählt ja zum Leben dazu?

Und so kommt es auch immer wieder zu diesen Irritationen, wenn ich Anfange zu erzählen, mich zu öffnen oder Leute einfach merken, dass es nicht so ist, wie es scheint. Dass meine Familie eben nicht die liebe Bilderbuchfamilie ist, sondern mein Bruder zum Beispiel wegen Drogenbesitzt angeklagt wurde und nicht mal zum Anhörungstermin gegangen ist.

Jetzt ist die große Frage, wie ich damit umgehen soll.

Ich habe keine große Lust mehr der Puffer zu sein, tagelang traurig hier alleine zu Hause bin, weil ich Niemanden die Geschichten meiner Familie erzählen kann, ohne direkt als Asi zu gelten.

Ich habe sogar gar keine Lust mehr auf diese schwachsinnigen Geschichten, wer alles wen angelogen hat bla bla. Packt schlägt sich, Pack verträgt sich.
Es "lohnt" sich einfach nicht, sich mit deren Problem auseinander zu setzten, weil der größte Teil eh gelogen ist.

5 also mehr Akzeptanz wie es ist. Man kann Menschen nicht ändern. Man muss aber irgendwann die Hoffnung aufgeben.
Weil man sonst Erwartungen hat und immer wieder enttäuscht wird. Das möchte ich für mein Leben nicht.

6 bleibt also noch diese Lücke zu schließen. Vielleicht mit dem Unipsychologen. Alles mal durchgehen und besprechen? Vielleicht wird es dadurch nicht mehr so aggressiv. Wie ein Alptraum, der seine Wirkung verliert, wenn man drüber spricht....weiß es aber noch nicht.

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Letzte Aktualisierung: 2020.02.21, 09:27
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