die, die das Wasser liebt
Freitag, 7. Februar 2020
Denkanstöße
Kritik an mich selbst


Bis jetzt war es ja so, dass ich meine Familie und auch andere Menschen, die einfach nicht wirklich gut für mich sind, festgehalten habe.

Das ist neutral betrachtet ziemlich dumm.
Und hinderlich.

Von außen betrachtet räumt man diesen Menschen so viel exklusiven Platz ein, im Terminplan, im Kopf und im Leben, sowie Herz. Nur um jedes mal wieder enttäuscht zu werden.

Man schirmt sich von anderen ab, um diese krassen Aktionen für sich zu behalten und absorbiert sie. Es macht traurig und einsam, weil es eine große Mauer zu allen andere deswegen gibt.

Und so liege ich, betäubt vor Schmerzen, ganz allein innerhalb dieser Mauer und keiner merkt etwas. Meiner Familie, die im Schloß sitzen, juckt es nicht und alle anderen sind außerhalb der Festungsmauer. Die ich ja ausschließe.

Mir geht dann Lockerheit verloren, weil ich verbittert werde. Und halt verschlossen.


Wenn ich Jemand kennen lernen würde, der mir erzählen würde, seine Familie sei undankbar, hoch toxisch, manipulativ, schädigend, gegen einen; ja dann würde ich doch raten so schnell wie möglich zu laufen, um sein Leben zu laufen.

Weil DAS kann einen ja nicht weiterbringen, im Gegenteil.
WEnn da Niemand ist, der dich schätzt, fördert, deine ERfolge mit dir feiert und dich tröstet wenn es mal nicht so klappt, dann ist das alles ziemlich fruchtlos.

Ich würde raten eine neue Existenz außerhalb dieser Familie aufzubauen, mit einem anderen Verständnis von Leben und Identität. Und nicht weiterhin mit Kleinkriminellen rumzuhängen, die es in 1 von 10 Fällen vielleicht mal nett meinen und sich dann als Gutmenschen hinstellen.


Ja es ist hart, aber es geht nicht anders.
Ich will ja ein gutes Leben haben und auch Spaß daran.

Deswegen Denkanstoß 2, nicht nach dem Perfekten streben.
Sondern einfach nur versuchen, gut zu sein. Nicht das best Möglichste geben, sondern nur "ok" abliefern.

Ich schaffe das alles, irgendwie...

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Guten Morgen,

das ist der einzige Weg, das denke ich auch.

Ich bin vor 19 Jahren zu Hause ausgezogen. Seitdem übe ich mich in Abgrenzung.
Was einmal schräg ist wird tendenziell immer schräger.
Würde meine Familie Einfluss von außen zulassen hätten sie die Chance, Impulse zur Veränderung und Weiterentwicklung zu bekommen. So aber leben sie in ihrem Mikrokosmos, in den sie seit Jahrzehnten niemanden hineinlassen (bei Dir ist es das Schloss) und "schmoren im eigenen Saft". Dabei werden ihre Marotten von Jahr zu Jahr schräger.
Ich hatte über die ganzen Jahre andere Menschen um mich herum und habe mich, dank ihnen, in eine andere Richtung entwickelt. Wenn ich die Situation meiner Familienmitglieder und die meinige heute betrachte bin ich wahnsinnig dankbar für meine Entwicklung.

Herzlichen Gruß
wartet.nicht.mehr

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danke für deinen Kommentar und Bestätigung meiner Denkansätze ;)

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Letzte Aktualisierung: 2020.02.21, 09:27
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