die, die das Wasser liebt
Mittwoch, 19. Februar 2020
Ein Leben ohne Happy End
Immer dieser emotionale Stress, in mir drin, wenn esum Prüfungssituationen geht.

Nervig.

Also es gibt einige Tatsachen.
Mein Vater ist ein Narzisst. Wie er im Buche steht.

Hier gibt es einen guten Podcast der genau meine Situation beschreibt:
https://www.verenakoenig.de/blog-und-podcast/103-blogeintrag-50

Es wird der Konflikt zwischen übergiffigen, absolut kontrollierenden Vherlaten und dem konträren, Nicht-beachten-werden verdeutlich. Es wird auf Ablehnung und Abwertung eingegangen. Isolation und Bestrafungen, wie es eben auch bei mir in meiner Kindheit war bzw heute noch ist.

Laut des Podcast findet dann in den Kindern, die das alles mitmachen mussten, ein Prozess statt. Die negativen und abwertenden Aussagen werden zu einem Teil des Selbst? Die abgespaltet in der Psyche stecken.

So kann man nur den Kontakt zu den Eltern aufrecht erhalten, ohne zB Angst zu haben.


Weiß nicht, ob das so stimmig ist für mich.
Ich hatte ja Angst vor meinem Vater, weil er mir oft auch gedroht hat. Mit körperlicher Gewalt und viel über Bestrafungen.

Was mir aber aufgefallen ist, jedes mal, wenn ich diese mahnende innere Stimme höre zB "Nimm die Füße hoch beim Laufen!" dann ist es die Stimme meines Vaters, die mich anschreit. So wie früher. Und dann denke ich mir immer "Nö, du kannst mir nichts mehr!" und schluffe extra laut unf fröhlich rum.

Der Podcast sagt, dadurch dass diese negativen Anteile in einem verwurzelt sind, hat man Probleme mit
- entspannen
- Gruppen zugehörig fühlen
- Selbstwert
- Beziehungen wertvoll zu fühlen
- Lebensweg

Das würde ich alles so unterschreiben. Es fühlt sich so an, als ob man systematisch fertig gemacht wurde, einem ein falsches, feindliches Weltbild propagiert wurde und man eine Art Lebenslage Gehirnwäsche unterzogen wurde.

Man kann gar nicht mit anderen Leuten vernünftig zusammen sein, weil man sich immer falsch und anders fühlt; weil man es eben auch ist!

Verschobene Eltern erziehen sich verschrobene Kinder.
Ich weiß noch, dass ich eine zu große Jacke (gebraucht) über Jahre tragen musste, im Herbst und Winter, weil ich keine andere Jacke haben durfte. Kostet ja Geld. Und wie doll ich in der Schule deswegen gemobbt wurde, weil ich jahrelang diese "Pennerjacke" getragen haben. Obwohl es ja nicht freiwillig war (ich komme ja vom Land und da gibt es keine Klamottenläden oder Möglichkeiten sich was neues selber zu kaufen. Geschweige denn von Taschengeld)

Das habe ich mit meinen Geschwistern gemeinsam. Keinen Halt zu finden, fremd zu sein in der Welt.
Nur ich versuche es wenigsten immer wieder mal, Leute kennen zu lernen und mich einzufügen. Richtig angenommen fühle ich mich dabei aber nie, weil ich ja auch nie ehrlich sein kann. Bzw sobald ich zeige wie ich bin, mag mich keoiner mehr, weil ich manchmal scheinbar ziemlich anders ticke als der Durchschnitt.

Im Podcast heißt es weiter, man solle den Kontakt abbrechen.
Und eine Trauma Therapie machen.

Der Uni Psychologe dagegen sagt, man solle nicht den Kontakt abbrechen.

Was dagegen spricht, ist diese ständige Verletzung und Kreislauf von Ablehnung, den ich ja hier öfters beschreibe.
Und deswegen auch mein Entschluss bald, die nächstes Jahre weg zu gehen.


Ich sehe also zwei Möglichkeiten
1)
- das Negative anerkennen, neutralisieren und abhaken
- positive Aspekte/ Erinnerungen stärken
- Kontakt aufrecht erhalten, aber zu meinen Bedingungen

2)- das Negative vollständig zulassen, aufarbeiten
- den Kontakt abbrechen
- heilen und eigene Wege gehen

Ich denke es läuft auf einen Mittelweg hinaus.

Was mit meiner Mutter ist, weiß ich immer noch nicht.
Ich denke, manchmal kann sie Empathie empfinden. Halt nur nicht für mich-
Im Krankenhaus kam mal eine junge FRau auf die zu und umarmte sie ganz lang und herzlich. Sie bedankte sich, für die tolle Hilfe meiner Mutter.

Und bei mir kommt sie nicht mal vorbei, wenn ich schwer krank bin, geschweige denn umarmt mich lang und fest.

Vielleicht ist einfach zu viel passiert zwischen uns, zu viel negatives. Vielleicht kann sie nicht los lassen und einfach keine richtige Liebe spüren. Also für mich. Das würde alles erklären. Sie spielt es oft einfach nur, kann es aber nicht aufrecht erhalten und knickt dann immer wieder ein.


Ihr seht, mein Leben hat leider kein Happy End.
Ich muss da dringend drüber nachdenken.
Wieso auch die für mich wichtigen und liebevolle Menschen bereits verstorben sind. Wieso ich keinen liebevolle Partner finde. Und wie ich das alles überhaupt gestalten soll.

... comment


To prevent spam abuse referrers and backlinks are displayed using client-side JavaScript code. Thus, you should enable the option to execute JavaScript code in your browser. Otherwise you will only see this information.

Online seit 1556 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2020.04.07, 11:42
status
Menu
Suche
 
Kalender
Letzte Aktualisierungen
Gedanken
zu meiner kranken Omi. Ich glaube es gibt drei verschiedene...
by xariellex (2020.04.07, 11:42)
update
ich habe zum ersten mal wieder Klopapier bekommen UND...
by xariellex (2020.04.07, 07:57)
hinüber
Man ey. Mich nervt gerade alles. Eigentlich ist schönes...
by xariellex (2020.04.06, 13:22)
update
Klopapier gibt es immer noch keins, auch Küchenrolle...
by xariellex (2020.04.04, 18:25)
Kopfchaos
Es ist Zeit Lösungen zu finden. Meine kranken...
by xariellex (2020.04.03, 11:33)

xml version of this page

made with antville